Pankow – Ückeritz – Usedom 2021 v1

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»Hitzeschlacht zur Küste«


Nachdem ich in 2019 das letzte mal den Küsten-Klassiker unter die Räder genommen hatte, war es nun endlich wieder an der Zeit, mit dem Renner an der Ostseeküste aufzuschlagen. Fast zwei Jahre Abstinenz sind einfach zu lange! So wurde der Plan vor einer knappen Woche geschmiedet und sehr schnell waren die perfekten Protagonisten:innen gefunden: Langjährige, beste Kettenbrüder und auch mal jemand neues: auf Empfehlung von Stefan fanden Maria und Tomek zu uns: Zwei starke Radler, welche sich als klasse Bereicherung für unsere eingespielte Gruppe herausstellten.

Treffpunkt war erstmal 6:30 Uhr an alt bekannter Stelle in Pankow. Überpünktlich trudelte die Crew ein und nach einem notorischen Starter-Foto-Shoot und kurzem »Briefing zum Tag«, ging es auch schon auf den Track. Raus aus der Stadt – auf bekannten Wegen.

Es war noch kühl und die Bäume spendeten nicht nur Schatten, sondern auch angenehm frische Luft. Toll, so der Großstadt zu entkommen! Toll war auch der Schiebewind, der uns helfend gen Norden schob. Das Fahren war leicht und schnell und die Freude groß. Wir mussten nicht einmal bis zur Schorfheide rollen und es stellte sich bereits Urlaubs-Feeling ein. Was für ein grandioser Tag und was für eine tolles Gruppeto!

Allerdings sollte es heiß werden. Sehr heiß, also erstmal Kaffee in Templin trinken und wieder einen Gang runterschalten, ein wenig erholen und erfrischen. Dies war der Erste von drei geplanten Stops auf dem Weg an die Küste. Und es wurde wärmer und wärmer. Zum Glück spendeten die Bäume auf dem Radweg schatten. Immer wenn es über freie Felder ging, merkten wir wie die Hitze an unseren Kräften zehrte.

Schneller als erwartet war dann unser zweiter Boxen-Stop erreicht: Woldegk mit seinem Edeka wurde angesteuert. Mein Hunger hielt sich in Grenzen; Flüssigkeitsaufnahme war wichtiger. Ein Milchreis passte trotzdem rein.…

Nun kam der lange dröge Sektor von Woldegk nach Anklam und die Hitze zog durch jede Pore. Der Wind half, Anklam fast in Rekordzeit zu erreichen. Geht doch! Dort gab es Bahntickets und gut gekühltes Faßbrause-Spezi-Orange am lokalen Getränkemarkt. Fein.

Jetzt nur noch die läppischen  46 Kilometer auf und über die Insel und dem Badevergnügen würde nix mehr im Wege stehen. Allerdings verließen mich an den Wellen hinter Usedom die Kräfte und die vorauseilende Bande musste auf mich warten. Ich fühlte mich, trotz des wenige Kilometer entfernten Tagesziels schlecht. Ich versuchte rausreinzuhören wie schlecht. Ich hatte keine Lust auf das Event in der nächsten Woche. Da steht nochmal ein Hunderter mehr im Programm. Das Ziel war dann doch, trotz dicker Beine, erreicht und das Bad in der kalten Ostsee war nicht nur ein großer Spaß, sondern auch verdient!

Was für ein toller Samstag Urlaubstag mit Freunden!

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