Blankensee-Runde

Endliche Sonne in Blankensee
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Fast Kuchen-Hunni mit Regen


Eigentlich ist dieses Herbstwetter ja nicht mehr so mein Ding, seit Zwift erfunden wurde. Freiwillige Regenfahrten am Samstag sind da so eher die Ausnahme. Aber der Regen-Radar versprach nur punktuellen Regen und so machte ich mich dann doch für Draußen-Fahren fertig.

Einige kamen um 10 Uhr, wie üblich, zum Tunnel. Wir nutzten den Schwung um mit den Leuten aus der Stadt zu kommen. An der Havelchaussee überlegten wir noch kurz, ob wir wieder nach Hause fahren sollten, weil der Regen schon unser Schuhwerk komplett durchnässt hatte.

Zum Glück entschieden wir uns dagegen, denn hinter Saarmund kam dann auch die Sonne raus und wir konnten bei angenehmen Temperaturen über Stücken direkt den Bäcker-Röhrig in Blankensee ansteuern. Heute keine extra Nasen, sondern direkt zur Kuchentheke. Der sportliche Thilo wäre zwar gerne etwas länger gefahren, wurde aber überstimmt (2:1)

Nach den üblichen Kettengesprächen in der Sonne ging es dann mit ordentlich Schiebewind zurück in die Hauptstadt. Nicht ohne nochmal auf der Havelchausee eine Schüttung von Petrus ab zu bekommen.

Trotzdem schöne Ausfahrt mit Alex und Thilo. Morgen dann Berlin-Marathon.

Trebbin-Runde

Herbstliches Philipstal
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Kuchen-Hunni zum Konrad


Nach einer Woche kompletter Sport-Abstinenz musste heute unbedingt der Renner bewegt werden. Angenehme frühherbstliche Temperaturen und Sonnenschein luden ebenfalls zum »Draußen-Fahren« ein.

Es lief zuerst sehr gut und ich konnte einige Watt auf die Pedale bringen. Ob es am Wind oder der Woche Pause lag: Keine Ahnung. Nach etwas zwei Stunden wurde es dann doch sehr zäh und ich sehnte mich nach der Kuchen-Pause.

Dort wurden dann zwei Stück verdrückt, die mir mehr Schwierigkeiten machten, als Vortrieb boten. Ich hatte »Fresspuls« vom übelsten und mir war so durcheinander, daß ich anhalten musste und ersthaft überlegte ob und wie ich mich abholen lassen sollte. Mega-Mist!

Ich fuhr dann im Schneckentempo weiter, was half, wieder zu Kräften zu kommen. Just in dem Moment, als es wieder gut lief überholte mich eine Cabrio-Fahrerin so eng, daß mich fast ihr rechter Außenspiegel berührte.

Da auf dem Weg von Güterfelde nach Stahnsdorf immer Stau ist, sah ich sie in diesem wieder und sprach sie mit folgenden Worten an:

»Guten Tag, ich möchte Sie aufs höflichste darauf hinweisen, daß Ihr enges Überholen mein Leben gefährdet. Sie sind laut StVO dazu verpflichtet, mindestens einen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern einzuhalten. Können Sie dies nicht, dürfen Sie nicht überholen.«

Daraufhin nahm sie ihre Sonnenbrille ab, überlegte kurz und sagte:

»Da hinten ist doch ein Radweg.«

Alltag auf Brandenburgs Strassen. Leider. Das nächste mal zücke ich nach solch frecher Antwort mein iPhone. Photographiere die Person und sage ihr sachlich, daß ich sie aufgrund der uneinsichtigen Antwort anzeigen werde.

Der Rest der Heimfahrt verlief dann ohne Zwischenfälle.

Päwesin-Runde #08

Toskana Brandenburgs
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Cakeride in der Sommerhitze


Nach der, doch recht anstrengenden, gestrigen Hitze-Schlacht, wollte ich es heute eigentlich ein wenig ruhiger angehen lassen. Mit Stefan H. nach Päwesin zu fahren, war dafür wohl nicht der beste Plan. Als dritter Mann sprang dann noch der Manne ein und so ging es gut gelaunt bei schönem Sommer-Sonnen-Wetter nach Westen.

Erstmal knackig gegen den Wind, aber ich hatte ja Wing-Man Stefan im Gepäck und so lief es wunderbar. Ich musste nur 1x »ruhiger« rufen…

Hinter Ketzin konnten wir uns dann noch in den Windschatten eines Omnibus hocken, der uns mit 40 bis 50 km/h locker pedallierend weit hinaus ins Havelland brachte. Genau mein Geschmack.

In Päwesin trauten wir unseren Augen kaum, denn alle Tische waren leer und es gab keine Schlange. Auf meine Nachfrage hin, ob das die Ruhe vor dem Sturm sei, sagte man uns, dass wir genau dazwischen gelandet seien. Hervorragend: Sonntag Mittags um 11:30 Uhr scheint die perfekte Kuchenzeit in Päwesin zu sein!

Nachdem wir Platz genommen hatten füllte sich die Bäckerei auch stetig und es war die gewohnte Schlange vor der Tür.

Genau der richtige Zeitpunkt aufzubrechen und den Rückwindweg mit ordentlich Schiebewind anzutreten. Die Grenze der Hauptstadt war schnell erreicht und die Vorfreude auf das gemeinsame Abendessen beim Kroaten stellte sich ein.

Eine tolle Sonntagstour mit Sport.