WfF Sommertour 2021 – Freiburg/Breisgau – Tag 1

Gruppenfoto
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Sonne und Hügel satt


Nun geht es endlich wieder aufs Rad in meiner Lieblings Rennrad-Region in Deutschland: Im wunderschönen Breisgau! Begrüßt wurde ich nicht nur von den vielen radsportbegeisterten WfFlern, sondern auch von perfektem Spätsommer Wetter. Schon am Frühstücksbuffet war der Himmel wolkenlos und die WetterApp versprach Temperaturen jenseits der 20°C und 0% Regenwahrscheinlichkeit. Perfekt!

Perfekt war auch die Strecke entlang der Breisach, raus aus der Stadt. Die Rad-Infrastruktur ist einfach genial hier in Freiburg: Breite, fahrbahnbegleitende Radwege soweit das Auge schauen konnte.

Die von Mathias ausgezeichnet geplante Strecke führte uns erstmal nach Merdingen. Dort hatte ich in 2018 schon eine super Rad-Woche verbracht. Dieser Ort war lange Zeit der Wohnort von Radsportlegende Jan Ulrich und natürlich mussten wir sein Trainingsrevie erkunden. Auf die Beine gab es ein paar Höhenmeter und auf die Augen einen herrlichen Blick über den Kaiserstuhl und in den Hochschwarzwald.

Nun blieb es wellig und die Höhenmeter wollten geradelt werden. Schnell war ich im Anstiegs-Delirium und grüßte sogar entgegenkommenden e-bike Fahrer:innen. Cringe.

Höhenmeter müssen wirklich Mathias Strecken-Planungs-Aufgabe gewesen sein, denn gefühlt wurde jeder zweite Weinberg hochgefahren. Gut für die Ausdauer, das Gemüt begann zu leiden, denn es war heiss und jede Menge Eintagsfliegen wollten sich an meinen verschwitzen Körper heften und sterben. Sehr unangenehm.

Nach einer gefühlten Ewigkeit war dann das Buffet erreicht und es gab leckere Mittagsverpflegung. Frisches Obst und Stullen wurden verdrückt, bevor es mit Gina, Halina und Herbert auf den letzten Sektor ging.

Einen Kuchenstop wollten wir noch einlegen, denn Kaffee schmeckt mit Kuchen am Besten.

Ein klasse Bäcker war schnell gefunden, bevor es auf die verbleibenden 15 Kilometer zurück nach Freiburg ging.

Ein schöner Eintoll-Kuchen-Hunderter mit Höhenmetern satt. Mal sehen was morgen so kommt!?

Trebbiner-Kuchen-Hunni

Sonnenblumen
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Ohne Kuchen fehlt etwas


Es war erneut etwas schwierig, Mitfahrer:innen für eine gemeinsame Rennrad-Runde zu gewinnen. Alex hatte Lust und so verabredeten wir uns für 10 Uhr am Tunnel. Wohlweislich, daß dort die 10-Uhr-Gruppe am Sonntag stadtauswärts gondeln würde. Warum den Zug und die Gesellschaft nicht mitnehmen!?

Timo, Ulle und Godo waren auch am Start. Also erstmal mit Timo plaudernd raus aus der Stadt. Irgendwann musste dann auch Führung gefahren werden, was relativ gut gelang. Dann ging es zu zweit mit Alex weiter. Ein wenig tempo-reduzierter, allerdings weiterhin sportlich. Eine Tri-Gruppe wollte uns nicht mitnehmen: Die an letzter Position fahrende, junge Frau fragte Alex »was das soll« – muss man erstmal auf ne Antwort kommen? Also zu zweit weiter.

Der Kuchentresen in Trebbin wurde über eine Nase in Zauchwitz relativ unbeschadet erreicht. Kaffee, Kuchen und Klönen bei fast Sonne und leicht bewölktem Himmel: Sehr nice.

Der Rückweg war dann trotz Gegenwindes leicht zu packen, da wir in der Führung immer fleißig wechselnden. Irgendwann rauschte noch Familie-Kopf an uns vorbei. Gab wohl ein Strava-Segement dort bei Fahlhorst.

Der Weg in die Stadt war dann noch durch viel Stau wegen Querdenken-Demos blockiert, allerdings gab es für uns Radler immer ein unkompliziertes Durchkommen. Bestes Verkehrsmittel, beste Ausfahrt, bester Kuchen, beste Begleitung: bester Sonntag!

Päwesin-Runde #6

von Ütz nach Ketzin
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Hat jemand gesagt, daß Backwahn immer geht?


Meine komplette Touren-Planungs-Kreativität hatte ich ja bereits für die gestrige Tour verballert und so war der Kreativ-Speicher an diesem Sonntag leer wie das Karma-Konto mancher Autofahrer. Dazu später mehr.

Päwesin-geht-immer ist eine bekannte Radler:innen-Weisheit und so wurde dieses Ziel heute mal wieder angepeilt. Ohne Schnörkel und Fähre: Einfach hin & zurück.

Der Wind spielte uns auf der Hinreise angenehm in die Karten und so waren wir in Null-Komma-Nix an der Kuchentheke. Nicht zu viel los und auch ein Sitzplatz war uns sicher. Herrlich!

Die Rückreise wurde dann ein wenig beschwerlicher, denn der Süd-Ost-Wind wollte unseren Vortrieb bremsen. Ebenso ein extrem unkooperativer Autofahrer, der uns in der 30-Zone auf den Radweg drängeln wollte. Mich weniger, Maria mehr. Es eskalierte leider derart, daß er an der roten Ampel seinen Motor abwürgte und aus dem Auto gesprungen kam und auf mich losgehen wollte. Ob es daran lag, daß ich ihn bat mich zu siezen?

Seine Holde auf dem Beifahrersitz beobachtete das ganze Spektakel nicht ohne Fremdscham oder Cringe, wie man heute so sagt.

Nicht ohne zu feuchte Aussprache und zu geringem Sicherheitsabstand während seines Schimpf-Monologs, verlief sich die Situation mit dem feinen Herren Autofahrer im Sande und wir konnten nicht ohne zu schmunzeln die Heimreise auf den letzten Kilometern fortsetzten.

Immer wieder eine schöne Runde, heute mit sehr netter Begleiterin. Die harmonische Landung in Spandau muss noch weiter geübt und verfeinert werden.