{"id":2169,"date":"2010-08-08T22:34:00","date_gmt":"2010-08-08T20:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.kunstgriff.net\/?p=2169"},"modified":"2017-06-13T15:14:17","modified_gmt":"2017-06-13T13:14:17","slug":"21-rtf-%c2%bbrund-um-berlin%c2%ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kunstgriff.net\/?p=2169","title":{"rendered":"21. RTF \u00bbRund um Berlin\u00ab"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesezeit: <\/span> <span class=\"rt-time\"> 3<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><h4>oder &#8222;Wird es dieses Jahr wieder m\u00f6glich sein, unter 6 Stunden zu bleiben?&#8220;<\/h4>\n<hr \/>\n<p>Heute stand ja wieder so ein <em>\u00bbJahreshighlight\u00ab<\/em> an, auf das ich mich schon die ganze Woche freute, deshalb wachte ich auch f\u00fcnfzehn Minuten vor dem eigentlichen Weckerklingeln um 6 Uhr auf und toastete Br\u00f6tchen und bereitete Kaffee.<\/p>\n<p>Um kurz vor 7 war dann Abfahrt zum Start am Olympiasstadion. Ich konnte es relativ entspannt dorhin angehen, da ich schon angemeldet war und nur noch meine Wertungskarte abgeben musste. Auf dem gro\u00dfen Parkplatz warteten bereits viele meiner Rennrad-Kollegen, mit denen ich schon viele zahllose Trainingskilometer abgespult hatte und ich kam gar nicht hinter her, alle freudig zu begr\u00fc\u00dfen &#8211; Sch\u00f6n das auch in diesem Jahr wieder so viel ambitionierte Sportler zu diesem Event gefunden haben!<\/p>\n<p>Um kurz vor 8 hielt Fritz, wie alle Jahre, seine Ansprache zur Verkehrssicherheit und Gruppengr\u00f6\u00dfe und dann ging es auch schon los Richtung Falkensee. Das Tempo empfand ich als moderat und hatte aus dem letzten Jahr ein anderes anf\u00e4ngliches <em>Gebolze<\/em> in Erinnerung. Das sollte mir recht sein, so konnte ich noch einen entspannten Plausch mit Sven einlegen und den Motor gem\u00e4chlich auf Touren bringen. Hinter Falkensee, wurden die Ampeln weniger und das Tempo h\u00f6her. Aber im Windschatten lie\u00df es sich gut rollen und ich kannte das Terrain ja aus den letzten Jahren und wusste was mich erwartetet.<\/p>\n<p>Dann kam in Lehnitz nach 40 km die erste Kontrolle\/Verpflegung und ich hielt an, um mir einen Stempel f\u00fcr die Kontrollkarte zu holen &#8211; ganz b\u00f6ser Fehler, denn alle aus der schnelle Gruppe fuhren ohne an zu halten durch und machten auf der langen Geraden ordentlich Tempo. Also ich wieder in die Pedale trat waren diese schon fast einen Kilometer uneinholbar von mir entfernt. Ein wenig genervt f\u00fcgte ich mich meinem Schicksal und gab aber trotzdem Feuer, da ich merkte das ich heute gute Beine hatte. Schnell schloss ich zu einer anderen Gruppe auf, die mit mir kreiseln und so wieder an das schnelle Peleton aufschlie\u00dfen wollte. Wir lie\u00dfen ordentlich K\u00f6rner und merkten das das so nicht funktionieren w\u00fcrde: Wir waren einfach zu schwach gegen die gro\u00dfe Gruppe von 30 oder mehr Fahrern welche wir immer wieder weit vor uns auf der Landstra\u00dfe erblickten.<\/p>\n<p>Wir gaben trotzdem nicht auf, aber aus den anf\u00e4ngilch acht Fahrern wurden f\u00fcnf und dann waren wir auf einmal nur noch zu dritt. Die anderen konnten unser Tempo nicht gehen. Einer der Kollegen war etwa gleich alt wie ich, aber der dritte Mann, der selten aus der F\u00fchrung ging war mindestens 10 Jahre \u00e4lter als wir und fuhr uns in Grund und Boden. Ohne ihn h\u00e4tten wir die schnelle Pace nie halten k\u00f6nnen. Ich war verbl\u00fcfft und erfreut \u00fcber diesen grauen Pace-Maker. So fuhren wir die n\u00e4chsten 50 Kilometer: Der grauhaarige Herr, wie ich sp\u00e4ter erfuhr <em>Herr M. Winselmann<\/em>, mit uns beiden im Schlepptau zur n\u00e4chsten Kontrolle. Der Schnitt blieb unger\u00fchrt weiterhin auf 37. Dort angekommen, sahen wir wie das schnelle gro\u00dfe F\u00fchrungspelleton sich gerade auf die Weiterfahrt macht und so wurde nicht lange gefackelt und gleich weiter gefahren.<\/p>\n<p>Nun war ich \u00fcbergl\u00fccklich: Das gro\u00dfe Feld bot Schutz vor Gegenwind und ich konnte viel kr\u00e4fteschonender fahren. Der Sektor war eine Freude: Die Sonne lie\u00df sich blicken und die vielen schnellen Kettenbr\u00fcder fragten mich, wo ich den geblieben war.<\/p>\n<p>So ging es nach K\u00f6nigs Wusterhausen, wo auf einem Schulhof, wie in den letzten Jahren die dritte Verpflegung auf uns wartete. Ich hatte es eilig, denn es waren zwei Flaschen zu f\u00fcllen und ich wollte doch diesmal auf gar keinen Fall den Anschluss verlieren, in diesem selektiven vierten Sektor. Denn um Zossen gab es einige H\u00fcgel, die mich letzten Jahr unsanft vom Feld zwangs-getrennt hatten und ich wollte mir dies heute ersparen. Daf\u00fcr wurde ein PowerBar angeknabbert und alle Sinne gesch\u00e4rft und es gelang mir ohne gro\u00dfe M\u00fchen dran zu bleiben. Ob es an der Routine der Strecke lag oder an meiner guten Form habe ich noch nicht herausgefunden &#8211; <em>egal<\/em>, nun hatte ich schon den 60 km entfernten Willy im <em>Kopfkino<\/em> und die langen flachen Passagen dorthin konnten <em>einfach<\/em> abgespult werden.<\/p>\n<p>In Steinst\u00fccken entschloss ich mich dann an der letzten Kontrolle zu halten, da ein M\u00fcller-Milchreis-Kirsche unbedingt verzehrt werden wollte und so verpasste ich kurz den Anschluss, konnte aber am Loretta bedingt durch eine rote Ampel wieder Anschluss finden. Auch den Willy kam ich nicht wirklich flott hoch aber die Ampel an der Heerstra\u00dfe rettete mich wie im letzten Jahr ein zweites mal und so fuhren wir gemeinsam die Trakehner-Allee hinunter zum Start\/Ziel und ich traute mich nun auf das Display im Garmin mit der Uhr zu bl\u00e4ttern: 5:57 Stunden netto Fahrzeit und nur noch wenige hundert Meter bis ins Ziel: Es war geschafft: wieder unter 6 Stunden geblieben, und der Schnitt war sogar noch ein wenig \u00fcber dem Vorjahr, da die Strecke um 5 km verl\u00e4ngert wurde.<\/p>\n<p><em>I love it!<\/em><\/p>\n<p>Ein <em>extrem<\/em> gelungener Radsportsonntag, mit tollen Mitfahrern und noch tollerem Radfahrwetter!<\/p>\n<p><iframe height='405' width='590' frameborder='0' allowtransparency='true' scrolling='no' src='https:\/\/www.strava.com\/activities\/698650541\/embed\/b3f9014ea805c9e79e5d3d1717d19fe4bb5397e6'><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>oder &#8222;Wird es dieses Jahr wieder m\u00f6glich sein, unter 6 Stunden zu bleiben?&#8220; Heute stand ja wieder so ein \u00bbJahreshighlight\u00ab an, auf das ich mich schon die ganze Woche freute, deshalb wachte ich auch f\u00fcnfzehn Minuten vor dem eigentlichen Weckerklingeln um 6 Uhr auf und toastete Br\u00f6tchen und bereitete Kaffee. 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RTF \u00bbRund um Berlin\u00ab\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[35,14,7,36],"tags":[],"class_list":["post-2169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-garmin","category-radfahren","category-rennradfahren","category-veranstaltungen"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8Cxe7-yZ","jetpack-related-posts":[{"id":1271,"url":"https:\/\/blog.kunstgriff.net\/?p=1271","url_meta":{"origin":2169,"position":0},"title":"Schwielowsee-Feierabendrunde-Extrem","author":"Georg","date":"April 28, 2010","format":false,"excerpt":"Bei herrlichem Fr\u00fchlingswetter mit Sonnenschein und Temperaturen um die 20\u02daC musste der Feierabend einfach f\u00fcr die Schwielowsee-Runde genutzt werden. 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