Päwesin-Runde #02

Super Bande

Kaffee-Fahrt mit der portugiesischen Bruderschaft


Da ich in 2019 meinen Unterlagen zufolge erst 1x in Päwesin war, kam es mir sehr gelegen, daß Stefan H. heute zum besten Cake-Ride rund um Berlin aufrief. Einige kamen um 10 Uhr an den Auerbachtunnel. Der Rennrad-Ausfahrts-Treffpunkt der Hauptstadt. Taktisch wäre es klug, wenn wir auch um 10 nach Südwesten die Krone runter starten würden, so könnten wir den Windschatten mitnehmen. So mein Plan und soviel zur Theorie. Ich fand mich nämlich gleich mit Claus-Henning in der Führung wieder.

Irgendwann war dann aber auch die 10-Uhr-Gruppe weg und wir konnten zu siebt den Wind im Havelland genießen. Der war heute nicht ohne und so war ich froh, in vielen Abschnitten im Windschatten ein klein wenig Erholung zu finden.

Ein wenig später war dann aber mal wieder Päwesin mit unserem geliebten Backwahn erreicht. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Schlange vor dem Haus sahen. Einmal rings rum. Sicher dem Muttertag geschuldet. Aber die Einkehr war, wie Alex es formulierte »alternativlos« und so warteten wir geduldig in der Sonne.

Das Warten lohnte sich, denn für fast jeden war mindestens ein perfektes Stück Kuchen auf dem Teller. Außer für Hans, der als Veganer beim Backwahn wenig Glück hatte, eine für ihn passende Backware zu erstehen. Interessant und bedauernswert.

Gestärkt ging es dann, dank Schiebewindes, auf schnellen Pneus zurück in die Hauptstadt. Die von Antonio waren heute zu schnell und er zerlegte dermaßen seinen Pirelli-Mantel, daß wir Mühen hatten, diesen adäquat zu flicken.

Er hielt aber bis hinter Spandau und das war ja dann doch die Hauptsache: Nur nicht in die Bahn!

Tolle Ausfahrt in super Gesellschaft! Gerne wieder, meine Herren!

Andrés Sonntagstour durchs Mühlenbecker Land

Ausflug fast ohne Kuchen


Eigentlich war geplant, eine lange Tour nach Fehrbellin zu fahren. Dann entschloss ich mich aber anders, denn es war kalt (erstmal 4°C) und sollte auch nicht wirklich warm werden. Bei diesen Temperaturen sind lange Touren nix für mich. Also bot sich Andrés Tour an. Weniger als 100 km und gut ist.

Das noch ein Haufen Kettenbrüder am Startpunkt in der Dietzgenstrasse warteten war fast selbstverständlich. So ging es dann auch in grosser Gruppe und mit viel fahrerischer Disziplin nach Norden. Aufgrund der Autobahn-Brückensperrung bei Mühlenbeck wurde der Verkehr ein wenig dichter, was uns auf unseren Rädern am nichts ausmachte. Irgendwann war dann auch die Stadt hinter uns gelassen und aus Tempo-Moderat wurde Tempo-Rapid.

In den hinteren Reihen ließ sich das aber gut aushalten und von denen gab es heute einige. Strategisch fahren wird ja eh immer unterschätzt. Später dann erreichten wir das Schleusen Café, welches eigentlich heute ausgelassen werden sollte. Aber Aufgrund der schönen Sonnenplätze am Wasser und des Kuchenhungers eines großteils der Protagonisten, wurde dann doch pausiert. Genau lang genug, bevor uns durch aufziehende Wolken kalt wurde. Mai ist halt kein Sommer, sondern ein Monat im Frühling.

Jetzt war Heimreise angesagt, nicht ohne einmal komplett verkehrt rechts abzubiegen, was in einer Sackgasse auf einer Pferdekoppel endete. Mit korrektem Track wäre das nicht passiert. Egal, zurück auf der Landstrasse wurde dann versucht die verlorene Zeit wieder aufzuholen. Was gelang. Ich verbrachte die Zeit hinter einem guten Hinterrad. Später Früher war Summt erreicht und nun waren es nur noch wenige Kilometer bis nach Pankow, die gewohnt als Ausscheidung gefahren wurden. Ich kam mit der Bande an. Verabschiedung in der Sonne auf der Tanke. Schöne Runde! Danke fürs Mitnehmen!

3-Seen-Runde auf dem Renner

vom Sacrower See zum Schwielowsee nach Blankensee


In Ermangelung geeigneter Tourenangebote der üblichen Quellen, musste ich mir am heutigen Feiertag selber eine Strecke zusammen klicken. Das geht mit dem Routenplaner von Strava einfach von der Hand. Nicht das ich Angst hätte mich zu verfahren, aber ich wollte vorher sehen, wie viele Kilometer mich erwarten würden. Heute waren es gut 130. Alleine. Machbar.

Recht spät ging es dann vor die Tür. Es war mit 12°C noch recht frisch und meine Klamottenwahl in Form von Lang-Arm-Trikot und Knielingen war exakt richtig. Auch die tiburuGlove evo7 waren eine gute Wahl.

Recht ambitioniert ging es raus aus der Stadt. Ich war überrascht, wie gut sich die Beine drehten. Nach ner guten Stunde wurde es dann aber gemütlicher. Nicht nur weil mir der Wind entgegen blies, auch waren die Speicher leer. Ich war mit Absicht nüchtern los gefahren. Eine Banane gab dann Energie.

Am Schwielowsee kam mir der Sascha T. mit einer schnellen kleinen Gruppe entgegen. Leider fuhren sie genau in die andere Richtung. Ein wenig Gesellschaft wäre jetzt doch willkommen. Die bekam ich durch verfrühte Geburtstagswünsche meines Freundes Tarek. Wir plauderten bis Blankensee. Mit den Apple EarPods funktioniert das während der Fahrt wunderbar.

Dann gab es Kuchen in Blankensee. Ich war überrascht wie wenig Radler im Hof beim Röhrig in Blankensee waren. Ich hatte heimlich gehofft, mit einer Gruppe nach Hause rollern zu können.

Der Plan ging nicht auf, aber die Sonne schien und die tiburuGlove evo7 konnten in der Trikottasche verschwinden.

Nun wurde es doch ein wenig zäh und ich sehnte mich nach der HomeBase. Zuvor mussten aber noch Güterfelde, Dreilinden und mein Schicksalsberg passiert werden. Alles lief wie am Schnürchen, aber ohne neue Rekorde.

Den Feiertag aktiv genutzt. Nun widme ich mich meiner Couch.