Mein Ergometer

ergoLange habe ich überlegt, wie ich sinnvoll über den Winter kommen kann und meine Kondition nicht nur durch Laufeinheiten, McFit und MTB-Touren erhalten bleibt.

Bisher hatte ich mich immer dagegen gewehrt, zu Hause Sport zu treiben. Zu Hause ist »Comfort Zone« und soll nicht für Sport genutzt werden. So war bisher immer mein Reden.

Da kannte ich allerdings noch nicht die Möglichkeiten, welche einem ein moderner Ergometer in Verbindung mit der Software ErgoPlanet von Tilo Lier bietet. Darauf aufmerksam geworden bin ich im September 2010, als Nils Knieling vom Trainingstagbuch.org eine Schnittstelle zu ErgoPlanet vorstellte.

Zum Trainingstagbuch.org lade ich schon seit März 2009 meine sportlichen Aktivitäten hoch und bin von den gebotenen Auswertungsmöglichkeiten begeistert.

Die hohe Investition für das Trainingsgerät und die Ungewissheit, ob ich wirklich Freude und Motivation finden würde, daheim stundenlang auf der Tretmühle zu strampeln, ließen mich zögern.

Am 2. November 2010 habe ich es dann doch getan und mir nach ausgiebiger Forenstudie über die Vor- und Nachteile des ergo_bike premium8i einen solchen angeschafft. Ein wenig Verhandlungsgeschick war nötig um das Gerät in eine akzeptable Preisregion bei meinem Zweirad Stadler zu drücken und es dann gleich mit zu nehmen. Die Verpackung musste zurück gelassen werden, denn ein smart fortwo ist kein Möbeltransporter.

Wie es mit meiner ersten »Ausfahrt« weiterging erfährst Du hier.

Nach nur wenigen Tagen mit dem Gerät kann ich natürlich noch kein all umfassendes Urteil abgeben. Allerdings ist meine anfängliche Euphorie und die Vorfreude auf dem Gerät trainieren zu können dürfen, noch keinen Millimeter gewichen.

Ich trainiere momentan nur Roadmap-Trainings, welche mir schon viel Kurzweile auf dem Gerät bieten. Nun habe ich aber als Dankeschön für meine Spende den Roadmovie »Mondfeld« herunter laden dürfen. Dieser ist in HD-Video gefilmt und vermittelt ein atemberaubend realistisches Fahrgefühl, welches durch eine genau Positionsangabe von GoogleMaps unterfüttert wird. Mit diesen Videodaten wird dann auch mehrmals die Woche ein Online-Training mit anderen Ergonauten durchgeführt. Ich bin gespannt und werde darüber in einem Blogeintragägen berichten.

Die größten Vorteile am Ergometertraining für mich sind:

  • trotz kleinem Zeitfenster Trainingseinheit möglich.
  • Wetterunabhängigkeit
  • CO2-Fussabdruck sehr gering (keine Autofahrt in den Wald zum Laufen oder ins Fitnessstudio)
  • mit Anderen trainieren
  • unbekannte Strecken simuliert fahren
  • Technisch sehr entwickelt
  • zielgerichtetes Training möglich

Gerne kannst Du mir hier in den Kommentaren Fragen rund um das Daum Ergometertraining hinterlassen. Die Entwickler zur Software ErgoPlanet und Trainingstagebuch sind aber auch sehr kommunikativ und beantworten jede nicht-DAU Frage gerne.

Im ergo_Bike Forum und bei Online-Rennen Trainings auf dem Daum-Server bin ich unter dem Nick iGeorg zu finden.

Wir sehen uns auf der virtuellen Straße!

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Mein Sportjahr 2017 – Eine Retrospektive

Seit 2013 habe ich hier keinen Jahresrückblick mehr veröffentlicht. Das hatte mehrere Gründe: Die Jahre waren durchwachsen und es gab in vielerlei Hinsicht keine neuen Rekorde zu vermelden. Das hat mich die Jahre nachdenklicher, zurückhaltender und sicher auch unzufriedener gemacht, sodass mir ein Jahresrückblick nicht in den Sinn kam.

Das ist in diesem Jahr anders! Wenn ich zurückblicke fallen mir Ad hoc gleich 3,5 Ereignisse ein, die mein Sportjahr versüsst haben:

Da fällt natürlich gleich auf, daß fast alle meiner persönlichen Rad-Highlights 2017 nicht ohne den wff möglich gewesen wären. Die Reise mit dem wff begann bereits im August 2015 mit der unvergesslichen Fernfahrt Stuttgart – Nizza. Da war ein Feuer in mir entfacht! So wollte ich in Zukunft reisen und die Welt kennen lernen: Auf dem Rad, mit tollen Leuten, sportlich aber nicht zu ambitioniert. Bei mir sein oder in der Gruppe. Jeden Tag aufs neue entscheiden, wie hoch ich den Puls treiben will.

So verlief auch mein Sportjahr 2017: Nicht nach Höchstleistungen streben und die meisten  Höhenmeter, Kilometer, PR’s oder sonstwas holen, sondern die Natur, Landschaft und Gemeinschaft genießen und im wahrsten Sinn des Wortes: Den Horizont erweitern. Da mag ich in 2018 weiter machen und es steht schon einiges spannendes auf dem Notizzettel … es bleibt spannend!

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  2. Eberswalder Kuchenrunde Schreibe eine Antwort