Eberswalde mit »Gravel«

Cäke-Ride durch die Schorfheide


Kurzentschlossen klinkte ich mich heute in den angebotenen Cäke-Ride von Dirk ein. Klasse Mitfahrer/innen hatten sich angemeldet und so konnte ich einfach nicht, wie eigentlich geplant, alleine fahren.

Also hurtig um kurz nach 10 in die Radbuchsen geschlüpft um pünktlich am Treffpunkt im Wedding zu sein. Die Strassen waren noch feucht vom Regen der vergangenen Nacht und so war klar, dass ich heute nicht trockenen Fusses heimkehren würde.

Pünktlich um 11 erreichte ich den Treffpunkt und die Gäng wartete schon, voller Vorfreude in der Sonne, auf den Ritt nach Norden. Dirk wies mich noch einmal freundlich darauf hin, dass heute auch ein paar Schotter-Passagen (»Gravel«) dabei sein würden, was ich in Anbetracht der Neugier auf die neue Strecke gerne in kauf nahm. Das Rad war ja auch noch frisch geputzt und wollte besudelt werden. Also rein ins Vergnügen! Bevor das Vergnügen aber wirklich starten konnte, musste erstmal Französisch Buchholz durchquert werden. Dann begannen die schönen Nebenstrassen und Wald-Radwege. Klasse, so ohne zu grosse Hatz durch die farbenfrohe Natur zu rollen. Sascha hatte auch ein paar schöne Nasen parat, die uns fast vom eigentlichen Ziel, dem Bäcker Günther Gustav in Eberswalde abbrachten.

Ich war froh, als der Pausenstop nach gut 75 km erreicht war, denn meine Konzentration hatte, bedingt durch die vielen Wald-Laub und Radweg-Passagen, erheblich gelitten. Nun wurde geklönt und Kuchen-Pause gemacht. Genau mein Ding!

Zurück ging es auf bekannten Wegen durch die wellige Schorfheide. Ein paar Höhenmeter wollten noch gesammelt werden, bevor wir zufrieden die Stadtgrenze erreichten.

Klasse Tour mit super, kleiner aber feiner Gruppe! Hoffentlich gibt es noch ein paar schönen Herbsttage wie diesen!

Päwesin-Runde rererererererereloaded

Sporteln mit den Jungs


Obwohl heute Alternativ-Touren im Angebot waren, die zu anderen Kuchen-Destinationen führten, entschieden sich Marc und ich, wieder auf alt-bewährtes zu setzen. Auch Thilo war dem Vorhaben nicht abgeneigt und so hatten wir eine kleine, aber feine Gruppe beisammen, die im westlichen Havelland einen Cake-Ride vollziehen wollte.

Vor der Kür kommt die Pflicht – die sah heute so aus, dass wir uns durch den einkaufsfreudigen Spandauer-Ortskern mit all seinen großen und kleinen Blechkisten PKW manövrieren mussten. Hupkonzert gab es zum Glück wenig, obwohl ich immer wieder erleben muss, wie sonderbar sich doch die hier beheimateten Kraftfahrzeug-Lenker verhalten, nur um 30 7 Sekunden vor mir an der roten Ampel zu stehen.

Gatow und Sacrow wurden irgendwann erreicht und es wurde ruhiger – vom Verkehr her, nicht von der sportlichen Belastung, denn Marc wollte unbedingt den jungen, Stahlrahmen fahrenden Hipster abschütteln und zog mächtig an der Kette. Abschütteln gelang nicht, dafür gab es eine schöne Hochpuls-Passage am Hinterrad von Marc.

Vor Ketzin erwischte uns dann der Pannen-Teufel: Erst in meinem Hinterrad ein Schleicher, dann bei Marc entfleuchende Milch aus dem Vorderrad. Nach professioneller Reparatur ging es mit Kartuschen-CO2 in den Reifen und Mänteln weiter nach Westen.

Spitzen wurden immer wieder gesetzt, bis dann die Kuchen-Theke in Päwesin erreicht war. Der Kuchen wurde heute drinnen verdrückt und hinter Wachow erwischte mich dann wieder der gefürchtete Fresspuls. Marc und Thilo brachten mich über die quälenden Kilometer, in denen nicht viel ging und hinter dem B5-Center war dann die Welt wieder in Ordnung.

Schöne, flotte Tour zu dritt. Danke für’s Mitnehmen! Mal sehen was morgen so geht!?

Schwielowsee-Runde

Mit Thilo ab in den Süden


Wieder war einiges im Touren-Köcher, aber ich entschied mich für die Runde mit Thilo um den Schwielowsee. Bekanntes und bewährtes Terrain, welches ich im Herbst sehr gerne unter die Räder nehme.

Treffpunkt war, wie so oft am Sonntag, um 10 Uhr am Auerbachtunnel. Dort stand auch die 10 Uhr Gruppe in der Sonne und wir schlossen und dann auch um kurz nach 10 der grossen Gruppe die Krone herunter an. Wir verließen die Stadt über Dreilinden, die Meisten aus der 10 Uhr Gruppe über Potsdam. Interessanterweise begegneten wir denen in Caputh wieder, wo sich die 10-Uhr-Gruppe in Slow-Motion-Rider verwandelt hatten. Timo W. fragte ob er mit uns fahre dürfe, er wolle vorne im Wind fahren und trainieren. Sehr gerne!

Jetzt wurde es ein wenig welliger und die Durchschnittsgeschwindigkeit stieg. Sehr schön, der Kuchen wollte verdient werden. Die Wechsel klappten dank bewährter Mallorca-Technik hervorragend und so erreichten wir ausbelastet aber zufrieden den Bäcker in Blankensee. Nach Kuchen und Klöhnen – Zwift war heute das Thema – ging es zurück in die Hauptstadt, nicht ohne den Willy als extra Trainingseinheit mit einzubauen. Dann noch ein kaltes Erdinger-Alkoholfrei im Thai-Imbiss an der Heerstrasse und fertig war der perfekte Trainings-Sonntag mit viel Sonne in bester Gesellschaft.

Danke fürs Mitnehmen! Hoffentlich geht dieser Oktober noch so weiter…