Eberswalde-Runde

Raus durchs Mühlenbecker Land
Lesezeit: < 1 Minute

Cakeride zum Gustav


Heute rief der Alex um 10:30 Uhr in den hohen Norden und fünf weitere Radler:Innen folgten. Obwohl erstmal Rückenwind blies, waren die Beine morsch und müde. Wirklich weit war es zum Café Gustav in Everwalde eigentlich auch nicht, aber es fühlte sich ewig an, bevor wir diesen erreichten.

Dort gab es dann zum Glück eine zünftige Einkehr, welche mir zu neuen Kräften verhalf. Auf dem bekannten Rückweg erwischte uns dann ordentlich Gegenwind, der aber dank der starken Mitfahrer zu bezwingen war. Obwohl es durchweg trocken blieb und auch nicht wirklich kalt war, fühlten sich die knapp 150 km weiter an, als sie es tatsächlich waren. Mal sehen war morgen so geht!?

Päwesin-Runde #09

Heimfahrt
Lesezeit: 2 Minuten

Cakeride mit vielen Mitfahrer:innen


Diese standard Runde hatte ich neben Strava auch noch in der Rennrad-Liste annonciert. Ich rechnete mit maximal acht Mitfahrer:innen. Als ich jedoch um kurz vor 10 Uhr am Treffpunkt an der Heerstrassenbrücke eintraf, staunte ich nicht schlecht: Insgesamt 18 Mitfahrer:innen hatten sich zu meiner Ausfahrt eingefunden.

Für manche schon zu viel Trubel. Für mich ok. Vor einem Jahr hatte ich an dieser Stelle auch eine Runde ausgerufen. Bin aber nicht erschienen. Aus Gründen. Was eigentlich nie vorkommt. Selten komme ich zu spät. Vor einem Jahr am Sonntag, den 7. Oktober konnte ich aber nicht kommen, weil ich im Koma lag.

Diese Gedanken an das extra Jahr Leben, welches mir geschenkt wurde,  bewegte mich vor der Abfahrt doch ein wenig. Allerdings musste ich auch eine, in grossen Teile unbekannte, Gruppe nach Päwesin führen. Also für Sentimentalitäten war eigentlich dann doch keine Zeit.

An der Gatower Strasse legten wir dann noch einen kurzen Stop ein, da ich dort den Manfred erwartete. Dann ging es gemeinsam mit dem Wind nach Westen. Es lief gut und trotz einiger Neulinge und Mitfahrer:innen, die noch nie in einer Gruppe gefahren waren, erreichten wir gemeinsam das Ziel, die Kuchentheke in Päwesin.

Die Wartezeit war heute nicht wirklich hoch und so konnten wir recht flott gemeinsam leckersten Kuchen verdrücken.

Die Rückfahrt war dann für einige doch zu schnell und sie mussten reissen lassen. Wir überlegte kurz ob wir warten sollten, entschieden uns aber dagegen, da es sicher nicht einfach sein würde, für sie hinten drin zu bleiben. Suboptimal aber dann doch nicht vermeidbar. Ich denke sie werden den Heimweg gefunden haben!

So wurde dann fast gemeinsam Spandau erreicht, wo jeder bei herrlich blauem Himmel seinen Heimweg antreten konnte.

Tolle, sehr disziplinierte Ausfahrt in grosser Gruppe! Hat Spass gemacht mit Euch!

Elite-Verpfleger beim 46. Berlin Marathon 2019

Die ganze Verpfleger-Bande
Lesezeit: 2 Minuten

oder »Unterstützung der Zwei«


Heute war er wieder da, dieser besondere Tag, der sich jedes Jahr am letzten Sonntag im September wiederholt: Berlin-Marathon-Sonntag!

Wie auch in den vergangenen sechs (!) Jahren durfte ich Claus-Henning und seinem Team helfen, die Top LäuferInnen zu verpflegen.

Pünktlich um 7:20 Uhr erreichte ich die Siegessäule, unseren gewohnten Treffpunkt. Routiniert wurden die bereit gestellten Shirts übergestreift und die Startnummern befestigt. Ich hatte heute das Glück, einen echten Elite-Läufer zu erwischen, der die ganze Zeit vorne mit mischen wollte. Aber dazu später mehr.

Erstmal ging es nach Moabit an den ersten Verpflegungspunkt bei Kilometer 5. Wieder die Ruhe vor dem Sturm. Nochmal ne halbe Stunde durchatmen, bevor knapp zwei Stunden Hektik, gemischt mit viel Besonnenheit, Überblick und Ausdauer gefordert waren.

Als die Läufer dann endlich kamen klappte die Übergabe des Getränks bereits perfekt. Jonathan Korir griff die von mir bereit gestellte Flasche und setzte seine wahnsinns Pace in Richtung Mitte fort. Nun schnell aufsatteln und hinterher.

Diesmal hatte der Veranstalter Elite-Verpflegungspunkte alle 2,5 Kilometer eingerichtet, was die »Arbeit« ein wenig erschwerte. Allerdings war in der Torstrasse das Feld schon soweit separiert, daß mein Läufer sehr einfach zu identifizieren und versorgen war. So sollte es auch bis zum Ziel bleiben.

Dadurch bot sich an vielen Streckenpunkten die Möglichkeit, die klasse Stimmung zu genießen, selber mal ne Banane zu essen oder zu fotografieren.

Einige meiner Bekannten und Freunde wurden auch an der Strecke identifiziert und ich hielt, sofern möglich, für einen kurzen plausch an.

Am Wilden-Eber musste mein Läufer Jonathan Korir reissen lassen und es bildete sich eine Lücke zu den führenden. Schade. An mir hat es sicher nicht gelegen, denn ich habe ihn bis zum Ziel immer zuverlässig mit seinen Getränken und Gels versorgt.

Einige male begann es dann zu nieseln. Die Spitzen-Athleten schafften es aber ohne echte Schüttung ins Ziel, was den Jedermännern/Frauen aber nicht vergönnt war. Als Heiko und ich nach getaner »Arbeit« zur traditionellen Einkehr ins Augustiner aufbrachen, öffnete sich der Himmel und es begann zu schütten.

Trotzdem ein sehr gelungener Sonntag mit riesen Spass auf den Strassen der Hauptstadt. Bemerkenswert wie anders die Stadt so wirkt, ohne fließenden Autoverkehr! Könnte ich mich dran gewöhnen…