Tiri-Breakfast-Club Ausfahrt #1

Richtung Ludwigsfelde
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Ohne Kuchen kann man auch Radfahren


Das Wetter sah vielversprechend aus und auf alleine Fahren hatte ich in meinem Urlaub keine Lust. Da kommt Olegs Breakfast-Cycle-Club sehr gelegen. Dieser findet regelmäßig unter der Woche statt und zieht meist einige MitfahrerInnen an. Rechtzeitige Meldung ist Pflicht und dann geht es auch schon raus aus der Stadt. Heute zu viert, schön harmonisch und nie langsam aber auch selten gebolze. So habe ich das gerne. In die Führung wollte man mich selten lassen und so konnte ich relativ sicher mitschwimmen. Jasper wollte leider schon relativ früh umdrehen und so ging es zu dritt weiter.

Am Ende wurde noch die, heute sehr verkehrsarme,  Havelchaussee gebügelt.

Recht kurze Ausfahrt mit sehr abwechslungsreicher Gruppe. Danke fürs Mitnehmen!

An die Trebbiner-Kuchentheke #2

Brandenburg blüht
Lesezeit: 2 Minuten

alternativlos Brandenburg


Gerne würde ich mal wieder hier im Blog den Kategorieknopf »Radreise« oder gar »besonderes Ereignis« klicken. Aber is nicht. Trotz Urlaubs, Sonnenscheins und guter Laune. Planbar ist so etwas aktuell nicht. Eigentlich wollte ich mit meinem Cousin Alpenpässe motorisiert unsicher machen. Alles für die Katz.

Was bleibt da? Sonntägliches Rennradfahren. Soll ich mich wirklich beschweren? Nein! Es könnte wirklich schlimmer sein, denn ich bin gesund, darf mich draußen betätigen und sogar in beschränktem Umfang meine Freunde sehen. Klar, der Erlebnis-Horizont wird dadurch reduziert – egal. Die Summe aller Zustands-Empfindungen sagt mir, daß alles ok ist. Punkt.

Weiterfahren, mit dem Rad. Nicht so weit war heute geplant. Der kurze Hunderter von vor zwei Wochen stand, in Ermangelung anderer Touren, auf den Plan. Klar, erst kürzlich schon mal gefahren; aber für gut befunden.

Also auf besonderen Wunsch von Alexander erst um 10:30 Uhr am Tunnel getroffen und einen neuen/alten Mitfahrer begrüßt. Christoph N. wollte auch mit und wir freuten uns. Marc fehlte leider unentschuldigt, aber wir sind ja hier nicht in der Schule und wer nicht will, der hat schon. Basta.

Der Westwind machte uns eigentlich die ganze Strecke über irgendwie zu schaffen und so war die Stimmung ein wenig getrübt. Als es dann Kuchen beim Konrad gab, war erstmal Ruhe, obwohl die Location einem Mitfahrer auch zu laut war. Klar an der Hauptstrasse fahren Motorräder vorbei. Dafür saßen wir in der Sonne und der Kuchen war lecker. Alles ging nicht.

Viel Kraft hatte ich nach dem Kuchenstop heute leider auch nicht mehr und ich musste mich mühsam nach Gütersfelde kämpfen. Da setzte dann die Energie des reingedrückten Gels ein und ich konnte mit gewohntem Druck auf den Pedalen weiterfahren.

In Stahnsdorf verloren wir einen wichtigen Mitfahrer. Er wollte auf anderen Wegen heim fahren. Track hin oder Track her. Zusammen losfahren – zusammen ankommen, eine ansonsten gelebte Philosophie, war außer Kraft gesetzt. Egal, der Weg zur Heerstassenbrücke und zum gemeinsamen kühlen Radler war trotzdem herrlich verkehrsarm und das Getränk schmeckte auch zu dritt. 

Schöne Sonntagsrunde! Klasse Wetter! Was hab ich für ein tolles Hobby!

Päwesin-Runde #05

Blowin in the wind
Lesezeit: 2 Minuten

Werder ohne Kirschblüten


In der Woche 10 nach der Corona-Krise, sollten es in Ermangelung anderer interessanter Ziele, erneut nach Päwesin gehen.

Um es nicht all zu dröge zu gestalten und Alex mal was neues zu zeigen, wählten Stefan und ich heute den Weg über Potsdam, Werder und die Fähre nach Ketzin über die Havel. Schon mal gemacht, aber lange wars her und so wollten wir heute mal wieder so das Havelland erkunden. Es lief, trotz stetigen Gegenwindes, recht gut. Das lag hauptsächlich an der kontinuierlichen Führungsarbeit von Stefan. Grosses Kino!

So erreichten wir relativ unbeschadet die Fähre nach Ketzin. Leider war diese schon am ablegen und hatte unser Ufer schon einige Meter in Richtung Havel-Mitte verlassen. Erstaunlicherweise machte der Kapitän kehrt und kam kurzerhand zu uns zurück um uns noch aufzunehmen. Welch Luxus! Nicht vorzustellen, wie sowas in Berlin ablaufen könnte, da braucht der Bus noch nichtmal rollen und es gibt kein Reinkommen mehr. Das schöne Brandenburg uns seine Einwohner sind immer für eine Überraschung gut!

Von Ketzin aus ging es dann schnurstracks zu unserem geliebten Pausenort, dem Backwahn in Päwesin. Heute wieder mit wenig Menschen vor uns in der Schlange. Perfektes Timing und auf Anhieb konnten wir auch einen Tisch ergattern, der nun wieder besetzt werden durfte. Aber nur eine Stunde! (siehe Foto). Dies sollte machbar sein, obwohl das Aufbrechen erneut schwer fiel. Allerdings versprach der Rückweg heute Schiebewind und so ging es dann doch mit ordentlich Tempo zurück in die Hauptstadt. Segmente wurden angefahren und es lief auch für mich, trotz der zwei Stück Kuchen, erstaunlich gut. Vielleicht kommt ja so langsam doch meine Form wieder!?

An der ARAL am B5 Center gabs dann noch ne Cola für die letzten Kilometer. Ein Habitus der sich bei der letzten Ausfahrt etabliert hat. Mal sehen ob wir das beibehalten?!

Klasse Runde! Mal sehen, was morgen so geht? Hoffentlich kein Regen!