Päwesin-Runde rerererereloaded

»Immer wieder Samstags«


In Ermangelung eines grossen Zeitfensters musste ich mich heute alleine auf die Socken machen und ein wenig den Staub der Woche abstrampeln. In letzter Zeit brauche ich da nicht mehr lange überlegen, welche Runde gefahren wird – Päwesin – it is!

Das Thermometer zeigte gleich mal 21°C und Regen war erst für den Nachmittag angesagt, also schon um 9 Uhr aufgesattelt und los. Zu der Zeit war die Stadt relativ verkehrsarm und das übliche Gehupe blieb zum Glück heute aus. Schnell fühlte ich mich zwar nicht an, aber es ging vorwärts. Zeiten waren mir heute schnuppe, ich wollte bei mir sein und die Gedanken schweifen lassen. Immer wieder kamen sie zum aktuellen Thema »Diesel-Gipfel« und die daraus resultierenden Konsequenzen. Es machte mich wütend. Dazu vielleicht mehr in einem anderen Blog-Beitrag.

Erstmal wurde Backwahn erreicht und erfreulicherweise hatte ich wieder einen »Blind-Spot« erwischt: Es waren nur etwa 5 Personen vor mir. So wurde der Pit-Stop mit Radler-Herren-Gedeck relativ schnell verdrückt. Gab ja auch niemand etwas zu erzählen und die Gespräche am Nebentisch waren auch nicht wirklich kurzweilig.

Der Rückweg machte dann richtig Spass, denn es gab Schiebewind aus West. Ein Segment wurde so sogar mit PR (Personal Record) absolviert.

Auf den letzten Metern, hinter der Zitadelle, begann es dann zu nieseln. Der darauf folgende Regen erwischte mich nicht mehr. Alles richtig gemacht!

Mal sehen, was morgen so geht!?

Große Bäcker Runde nach Fehrbellin

»Fahren am Limit«


Eine ganze Weile ist es schon her, dass ich die grosse Bäckerrunde nach Fehrbellin gefahren bin. So kam es mir sehr gelegen, dass der Olaf diese schöne Runde mal wieder über facebook anbot.

Pünktlich um 10 erreichte ich das Rathaus Falkensee, unser bekannter Treffpunkt. Da ich nicht gefrühstückt hatte, gab es heute für mich einen Oat-Snack vor der Abfahrt. Erstmal nur zu fünft, weitere Mitfahrer wurden später eingesammelt. Das Tempo und die Temperaturen waren hoch und so war ich froh, nicht zu lange in der Führung bleiben zu müssen.

Irgendwann war Fehrbellin erreicht und Cola und Kuchen wurde in der Sonne genossen.  Der Rückweg war nicht nur Aufgrund des starken Süd-Ost-Windes kräftezehrend. Auch der Stau auf der Autobahn bescherte uns Stop & Go im Gegenverkehr. Das machte es für die uns folgenden Autofahrer schwer, zu überholen, da die Strasse bis Flatow keinen Radweg bot. Zwei mal hielten wir an, um den nachfolgenden Verkehr passieren zu lassen.

Bei Flatow verabschiedete sich ein Grossteil der Gruppe und verließ den Original-Track. Ich machte mit Tom und Erik weiter, die mich freundlicherweise bis Vehlefanz durch den Wind zogen.

Dann ging es alleine weiter, mit reduziertem Tempo, denn ich war, sicher bedingt durch die Hitze, total leer.

In der Home-Base freute ich mich sehr über die kühle Dusche und das eiskalte Erdinger-Alkoholfrei. Klasse Sonntagstour!

Danke fürs Mitnehmen!

Päwesin-Runde rererereloaded

»Alleine ins Havelland«


Zu lange hatte ich heute mir mir gehadert, ob ich heute fahren sollte. Schlussendlich hat es dann bis fast elf Uhr gedauert bis ich in die Puschen gekommen bin.

Nach wenigen Kilometern schon attestierte mir der Garmin erneut eine zufriedenstellende Fitness. Motivation geht anders. So kam es dann auch, dass ich an manchen neuralgischen Punkten der Strecke, gar ans Abkürzen dachte. Nicht nur weil es aus Mangel an MitfahrerInnen langweilig war, auch weil mich der kontinuierliche Westwind ganz schön aus der Puste brachte.

Beim Backwahn hatte ich dann nicht wirklich Hunger und kehrte auch nur kurz für ein Stück Kuchen ein. Zurück an der B5 entlang, dann mit teilweise recht schönem Schiebewind.

Keine wirklich tolle Einheit. Abgehackt.