Päwesin-Runde #7

Kuchen-Hunni mit dem ESK


Nicht mal 2 Wochen ist es her, daß ich nach Päwesin geradelt bin. Eigentlich war ich heute unentschlossen und wusste nicht was ich fahren wollte. Die Eckdaten kannte ich aber: Relativ kurz, wegen kleinen Zeitfensters und früh sollte es losgehen, damit ich auch zeitig wieder zurück sein würde. Da rollte dieses Tourenangebot gerade recht durch die einschlägige WhatsApp-Gruppe:


Diese Tour war perfekt! So traf ich mich, nachdem das IFA-Durcheinander hinter mir gelassen war, mit Tobias, Toni und Martin am Schmetterlingsplatz. Über die Strecke herrschte erst einmal ein wenig Verwirrung, da diese niemand so richtig auf seinem GPS-Gerät gespeichert hatte. Egal, ich wusste ja, wie man auf dem schnellsten Weg an die Kuchen-Theke nach Päwesin kommt und so ging es über Heerstrasse, Gatow und Sacrow raus. Immer mit ordentlich Zug an der Kette. Rum-Lullern war heute nicht.

In Neu-Fahrland bogen wir heute mal anders ab und fuhren so auf etwas entspannterem Asphalt nach Ketzin. Dann wieder auf dem direkten Weg und schon war der Kuchen erreicht.

Da ich ohne Frühstück gestartet bin, waren zwei Stück Kuchen obligatorisch. Nach dem Schmaus drehte die Bande ab in Richtung Brandenburg und ich machte mich alleine auf den Heimweg. Nun rächte sich meine Kuchen-Gier, denn böser Fress-Puls stellte sich ein. Also ein wenig raus-nehmen und über den leichten Schiebewind freuen. So ging das bis Dallgow-Döberitz, wo ich wieder ein wenig durchatmen konnte. Richtig Druck und starker Vortrieb war aber nicht mehr möglich. Egal, Spass gemacht hat die Einheit aber trotzdem! Mal sehen was morgen so geht!?

Beelitzer-Kuchen-Hunni

Auf der Suche nach dem Waldbrand


Da ich gestern schon ein wenig länger unterwegs war, wollte ich heute eher kürzer fahren. Also habe ich mich in Ermangelung von Touren-Angeboten erneut selbst dran gemacht und etwas, mit dem klasse Touren-Planer auf Strava, selber zusammengeklickt und über die üblichen Kanäle angeboten. Das Interesse war eher gering, um nicht zu sagen »nicht vorhanden«. Keine Ahnung warum, aber meine beiden liebsten Rennrad-Peeps waren auf jeden Fall für die Tour zu haben. Herz was brauchst Du mehr?

Also um 10:15 Uhr am Tunnel gestartet und mal über Potsdam raus aus der Stadt – Zwischen-Ziel Schwielowsee. Der wurde auch recht locker erreicht, nicht ohne uns vorher am Schäferberg die Lichter auszuknipsen. In Potsdam wurde noch die Damen-Fraktion der Velonistas begrüßt, dann weiter Richtung Sanssouci. Herrlich – historisches Kopfsteinpflaster, dann Schwielowsee, Ferch und der frisch asphaltierte Europa-Radweg war erreicht. Verbreitert wurde er wohl auch, was uns sehr gut gefiel. Durch den Wald auf glattem Asphalt dahin gleiten. Es gibt fast nichts schöneres…

Dann hatte uns aber irgendwann die Zivilisation wieder und wir mussten Beelitz und Zauchwitz hinter uns lassen. Mit dem Schiebewind ging dies auch recht gut. Dann war Blankensee im Fadenkreuz und leckerer Kuchen wanderte auf unsere Teller. Klönen in der Sonne. Wunderbar!

Der Aufbruch viel, wie so oft, schwer aber wurde gemeistert. Ein Radfahrer schloss sich unserer kleinen Gruppe an und arbeitet nun gemeinsam mit uns gegen den Wind. Jetzt noch Willy und Postfenn, dann war die Heerstrasse erreicht, in der noch ein kaltes Erdinger-Alkfrei beim Thai auf uns wartete.

Klasse Tour mit besten Kettenbrüdern. Hoffentlich gibt es noch einige dieser lauwarmen Sonntage in diesem Jahr!

Werbellinsee-Runde

Im Süden ist Waldbrand, deshalb wird im Norden gefahren


Eine ganze Weile ist es schon her, daß ich den Werbellinsee umrundet habe. Genauer gesagt am Pfingst-Sonntag wurde die Runde das letzte mal unter die Räder genommen. Es gab zwar auch andere Kuchen-Hunnis im Süden im Angebot, aber durch den Waldbrand in Treuenbrietzen war die Luft eh schlecht und im Süden sicher noch schlechter. Also ab in den Norden!

Pünktlich um 10 Uhr erreichte ich den bekannten Treffpunkt, die Agip an der Dietzgenstraße. Startpunkt für zig Rennrad-Touren. Nach einer kurzen Tourenbeschreibung von unserem heutigen »Guide« Christian ging es auch schon auf die Strecke. In einem sportlichen, aber nicht zu ambitionierten Tempo. Sehr schön.

Hinter Oranienburg wurde dann strecken-bedingt das Tempo ein wenig reduziert, da die großartige Waldautobahn einfach nicht mit Top-Speed genommen werden kann. Der Schiebewind schmeichelte und je weiter wir uns von der Hauptstadt entfernten, desto weniger Brandgeruch lag in der Luft. Alles richtig gemacht.

Schneller als erwartet war der Werbellinsee erreicht und wurde auch mit ordentlich Druck auf den Pedalen umrundet. Dann kam der Regen, erst ein kleines bisschen, dann heftig. So heftig, dass die Rad-Schuhe bis zur Sohle durchnässt waren. Zum Glück waren die Temperaturen ok, sodaß niemand frieren musste.

Erstaunlicherweise kam irgendwann die Sonne – ohne Regenbogen – raus und wärmte uns genau im richtigen Moment, daß wir mit trockenem Gewand im Gustav in Eberswalde unsere Kuchen-Teller genießen konnten. Prima!

Auf dem Rückweg erwischten uns erneut ein Regenschauer, der bei so manchem Mitfahrer die Kette erheblich zum knirschen brachte. Hinter Mühlenbeck dann der bekannte Pankow-Sprint und der Startpunkt war erreicht.

Fazit: Hervorragend organisierte Tour mit sehr disziplinierten und netten Mitfahrern. Nach den 175 km heute, morgen dann ein wenig kürzer…