1x Holzhausen – kein Zurück

Lesezeit: < 1 Minute

oder »kann mal bitte jemand den Nord-West-Wind ausknipsen!?«


Der Post heute ist eigentlich schnell geschrieben: Ich war auf ein Hoffest der früheren Nachbarn meiner Eltern ins Ruppiger Land eingeladen. Der Termin stand schon lange und mein erster Gedanke war sofort: Da fährst Du mit dem Rad hin!

Geplant – getan, hinfahren mit dem Rad, schön feiern, trinken und essen und dann mit dem T-Modell von Papa nach Hause kutschieren lassen. Der Plan ging soweit auf, aber vor dem Bier kam der Schweiss. Denn es herrschte heute ordentlicher Nord-West-Wind, der mir ein zügiges Vorankommen erschwerte. Auch hatte ich die gestrige Runde wohl noch in den Beinen. Lange Rede: Es lief nicht gut.

Hinter Frisack schickte mich mein Garmin dann auch noch auf einen 8 km langen Plattenweg durch das Nirgendwo-Brandenburgs. Selber schuld, denn ich hatte eigenhändig mit BaseCamp die Route geplant. Die letzten Kilometer zogen sich dann, trotz schönem Asphalt, denn der Wind ließ nicht locker.

Nach 90 km war ich dann sehr froh, die herrliche Partylocation erreicht zu haben, mich aus meinen Radklamotten zu pellen, zu duschen und ein frisches Fassbier zu trinken. Prost!

Schwielowsee-Beelitz-Trebbin-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Alleine fahren – geht noch«


Auf den üblichen Kanälen gab es für heute keine Tourenangebote und so entschloss ich mich bei diesem Kaiser-Wetter mal wieder alleine in die Pedale zu treten.
Die Strecke hatte ich im Kopf es musste nix zusammengeklickt werden. Der Plan ging so: Auf den Berlitz-Europaradweg wollte ich und in Schönhagen wollte ich gucken, wie weit die Bauarbeiten sind. Dann noch in Trebbin nen Kaffee, Kuchen oder ne Limo und dann wieder ab nach Hause unter die Dusche und zum kalten alkoholfreien Weizenbier. Fein.

Der Plan ging eigentlich weitestgehend auf, der Radweg hinter Ferch wurde genossen, die fertige Baustelle und Verkehrs-Entschleunigung in Schönhagen wurde bewundert und auf dem Weg nach Trebbin kam mir noch Stephan S. aka der Linuxer entgegen. Kurzes Gespräch, dann weiter.

Beim Café Conrad in Trebbin war die Außenbestuhlung komplett belegt – wen wundert’s bei dem herrlichen Wetter. So entschloss ich mich kurzerhand auf eine kalte Limo beim Getränke Hoffmann zu halten. Die mitgebrachte Banane musste heute als Brotzeit bzw. Kuchenersatz herhalten.

Dann noch locker zurück über den Willy und durch den doch recht dichten Innenstadtverkehr in die HomeBase.

Schöne Ausfahrt am letzten Urlaubstag. Alles richtig gemacht.

Tiri-Südrunde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Urlaubs-Tour-#2«


Schon am Montagabend stand fest, dass ich auch am Dienstag wieder meinen Renner aus dem Halben-Zimmer holen würde, um mich damit in der Natur zu bewegen. Oleg hatte wieder eine herrliche Tour in den schönen Süden ausgerufen – welch Rennrad-Herz kann da widerstehen!?

Diesmal nicht auf den ausgetrstrampelten Wegen nach Ruhlsdorf, sondern vorbei am Flughafen BER über Mellensee und Zossen nach Blankensee, wo es wieder eine Einkehr geben sollte.

Sicher bin ich diese Strecke schon öfters gefahren, aber es ist eine gefühlte Ewigkeit, dass ich tatsächlich dort war und so kam mir die Abwechslung sehr gelegen. Die Truppe und auch der Asphalt war in weiten Teilen erstklassig, sodass ich bester Ausfahrlaune war. Auch die Sonne verwöhnte uns und die blühenden Landschaften. Immer um die 20°C, also ideale Bedingungen um sich auf dem Renner ohne zu viel Dehydration gegen den Wind zu bewegen.

In Blankensee dehnte wir den Kuchen-Lunch ein wenig aus, da Lena und Bernd noch aus der Hauptstadt anreisenradeln wollten, um dann gemeinsam den Rückweg zu absolvieren.

In Schenkenhorst trennte sich, wie immer, das Feld und ich durfte heute alleine zum Willy gondeln. Nicht ohne ein breites Grinsen fuhr ich noch die Havelchaussee entlang, bevor ich die HomeBase erreichte in der ein kaltes Ehrdinger-Alkoholfrei in meinem Kühlschrank auf mich wartete.

Urlaub, ich genieße dich und habe dich sehr gerne!