10-Uhr-Gruppe in den Süden

Nach Zauchwitz
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Betreutes Radfahren


Ach wie schön ist es doch, daß es am Wochenende die 10-Uhr-Gruppe gibt! Sollte es einem, wie mir heute, nach »Gruppenausfahrt« sein und die üblichen Verdächtigen schon im Winterschlaf oder sonst wo unterwegs sein, dann kann man immer um kurz vor 10 Uhr am Tunnel aufschlagen. Dort finden sich immer Rennradfahrer:innen ein, die zum einen fahren können und zum Anderen Lust auf Sport haben.

So ging es sportlich raus aus der Stadt über den Schäferberg. Irgendwann kamen ein paar Tropfen von oben, die den Vortrieb nicht störten. Vor der Führung konnte ich mich erfolgreich drücken, bis es bei Blankensee richtig flott wurde und ich mit ein paar weiteren Mitfahrer:innen den Anschluss verlor.

Egal, zu viert weiter zurück in die Hauptstadt! Schöner Sonntagssport und wie Timo sagen würde: »Bestes Training«

WfF Sommertour 2021 – Freiburg/Breisgau – Tag 5

Mit den Fitten zurück in die Stadt
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zum Schluch- und Tittisee


Irgendwie hatte ich mich auf die heutige Ausfahrt gar nicht vorbereitet. Einmal kurz ins Road-Book geschaut und die Eckdaten für gut befunden: 120 Kilometer, 2.000 Höhenmeter und zwei Seen. Kann man machen. Verspricht Radfahrfreude auch für Flachländer.

Also nach stärkendem Frühstücksbuffet rein in die Radbuchse und raus entlang der Dreisam aus der Stadt. Die Beine fühlten sich eher morsch an und so war es gut, daß ich nicht führen musste durfte und meinen Stiefel fahren konnte.

Irgendwann zuckte der Garmin und warf ein beängstigendes Ride-Pro-Profil auf den Bildschirm. Ernsthaft?

Ganz schön Radau auf Ride-Pro
Ganz schön Radau auf Ride-Pro

Damit hatte ich nicht gerechnet, daß es in die relativ Kalten gleich so reinsemmeln würde. Jammern half nix, 14,5 Kilometer und 708 Höhenmeter musste bezwungen werden. Erstmal Musik anmachen und Flow finden war Trumpf. Das lief auch so lange ordentlich, solange die Steigungsprozente nicht zweistellig wurden. Da wurde es dann mit meiner 11-25-Kassette echt knetig heute.

Irgendwann war ich dann oben und hoch erfreut, weil ich annahm, daß das gröbste nun hinter mir lag. Weit gefehlt, denn nach einem für den Verkehr gesperrten Sektor wurde es richtig steil. Schneeketten wurden sogar empfohlen.

Ich knete so gut es ging den Hügel Berg hoch und freute mich schon langsam auf das Buffet, denn ich hatte ausschließlich eine belgische Waffel an Bord zur Wegzehrung. Nicht gut, denn das Buffet ließ auf sich warten und es musste erstmal der Schluchsee auf seiner geschotterten Wald-Piste umrundet werden. Danach waren es noch knapp zehn Kilometer und etliche künstliche Höhenmeter (Danke Matze!) bis endlich das Buffet erreicht war. Mit fast komplett leeren Speichern musste ich höllisch aufpassen nicht zu überfressen, damit ich die verbleibenden 42 Kilometer zurück nach Freiburg mit den Fitten nicht verkümmern würde.

Diese boten sich an, mich Huckepack zu nehmen, was sie auch taten, denn oben an den beiden verbliebenen Anstiegen warteten sie sehr zuvorkommend auf mich, um den High-Speed-Heimweg dann gemeinsam antreten zu können.

Der krönenden Abschluss waren dann noch das Bierchen im Biergarten an der Dreisam in der Sonne. Danke Christian!

Mal sehen, was morgen so geht – mit ohne Regen!?

WfF Sommertour 2021 – Freiburg/Breisgau – Tag 4

Rad-Bande
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Mit GA1 nach Colmar


Eigentlich kann man in meinem Alter nach dem dritten Radfahr-Tag schon mal eine Ruhetag einlegen. Besonders, wenn man so steile Kanten fährt wie gestern.  Man(n) kann sich auch Herbert anschließen, der mit drei Damen eine Tour, fast ohne Höhenmeter, und entschleunigt nach Colmar geplant hat. Also rein touristisches Radfahren. Kann man(n) machen. Natürlich nicht ohne vordefinierte Strecke. Also habe ich noch flux einen schönen Track auf Nebenstrassen, dank Strava-Premium und dessen HeatMap-Feature, zusammen-klicken können und die Locker-Ausfahrt konnte beginnen.

Das ich 98% der Zeit vorne fahren würde, und daß ein ums andere mal »ruhiger« zu hören bekommen würde war mir von vornherein klar und auch einkalkuliert. Heute ging es ausschließlich um Kaffee-Pausen, Stadt angucken und die Landschaft genießen. Fein.

So lief dann auch der Tag. Einzig in Colmar gab es dann ein paar Unstimmigkeiten zur gemeinsamen Einkehr. Am Ende kamen dann alle auf Ihre Kosten. Die einen mit Salat, die Anderen mit Sandwiches. Null Stress-Potential im Urlaub wegen sowas.

Tolle Mitfahrer:innen, tolle Strecke, tolles Wetter: toller Tag: bestes Leben!