Mallorca Trainingscamp 2014 – Tag 4 – Sineu – Petra

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oder »Kurze Mandelkuchen-Runde«


Der Tag begann mit Starkregen. Im Frühstücksraum herrschte gedrückte Stimmung. Kein Rad-Sportler war heute in fahrbereiter Montur erschienen. Alle überlegten, was mit diesem Tag anzufangen sei. Glücklicherweise gab es das Internet, welches uns die Zeit am Vormittag vertrieb. Wetterberichte wurden studiert und kombiniert, dass es doch am Nachmittag trocken sein würde.

Also verabredeten wir uns auf 13:30 Uhr zu einer kurzen Runde nach Petra. Schon wieder, diesmal aber leicht abgewandelt, gegen den Uhrzeigersinn und ohne Schilf. Fein. Zwischen Llubi und Petra sollte eine neue Route ausprobiert werden, die sich aber als übler Trampelpfad erwies und verworfen wurde. Also wieder auf bekannten Wegen ab Sineu.

Ich fühlte mich nicht sonderlich stark und mein Rücken wollte auch nicht Rad fahren, so beschloss ich in Petra, nach der Hälfte der Strecke Pause zu machen. Alex und Christian wollten weiter, Julia sowieso und Jens fand die Idee, bei Mandelkuchen und Orangenhälften in Petra zu pausieren auch attraktiv und so blieben wir beide gemeinsam dort.

Thomas J. pausierte auch dort von seiner Runde nach San Salvador und so hockten wir zusammen und führten Kettengespräche. Herrlich!

Nach Hause ging es über die 12 km lange, fast kerzengerade MA 12. Schön mit Jens immer im Wind gewechselt. Fast wie früher. Dann noch den Abschnitt mit dem vielen Gegenwind über Can Picafort nach Hause. Lief.

Morgen dann wieder mehr Kilometer und Hügel. Mal sehen ob der Rücken mitspielt.

Bedeckter Himmer - trotzdem Lust auf ne Runde Bester Kuchen und Kaffee Zufalls-Treffen mit Thomas J

 

Mallorca Trainingscamp 2014 – Tag 3 – Randa

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oder »Nur 1x wirklich hoch«


Heute war der dritten Trainingstag auf der Insel und nicht nur meine Beine zwackten ein wenig, sondern auch mein unterer Rücken machte mir Sorgen. Die ganze Zeit Schmerzen. Laufen tat weh, aber ich war ja zum Radfahren hier.

Radfahren klang gut, die Fahrt hoch nach Randa klang besser. So machten wir uns gut gelaunt, heute pünktlich um 10 Uhr, auf nach Süden durchs Schilf auf den Muro-Radweg. Den leichten Gegenwind spürten wir kaum, da wir eine harmonische Gruppe waren die gekonnt rotierte.

Abfahrt vor dem HotelDer Weg über Sencelles nach Algaida war dann aber sehr beschwerlich. Nicht nur die permanente leichte Steigung, auch der Gegenwind und der schlechte Fahrbahnbelag ging uns mächtig auf den Zeiger. Im Peleton wurde rumgezickt und auf einmal recht ungleichmäßig gefahren. Oh well, man kann nicht alles haben!

Nach einem kurzen Boxenstop wurde dann in den Berg hinein gefahren. Ich ließ die Bande ziehen, zu sehr war ich mit meinen Rückenschmerzen beschäftig, als dass ich heute versuchen würde, eine neue PBZ aufzustellen. Herbert war auch außer Reichweite und so fuhr ich den Kanten mit relativ niedriger Herzfrequenz hoch. Oben angekommen gab es Einkehr mit Café aber leider ohne Kuchen. Also nur die selbst geschmierten Stullen vom Frühstücksbuffet verdrückt und runter nach Montuïri. Schön wellig bergab mit Schiebewind. Feine Sache!

Oben im Café in RandaHinter Sineu bogen Julia, Christian und Jens nach Westen ab, sie wollten noch ein paar extra Höhenmeter sammeln. Den Rest der Bande zog es zurück nach Norden zur Küste, denn in Can Picafort wollten wir noch eine Erdbeerkuchen-Einkehr einlegen.

Der Wirt machte uns leider einen Strich durch die Rechnung, denn auch nach gefühlten Stunden an Wartezeit kam kein Kellner und so entschlossen wir uns, die Heimreise anzutreten. Auch ok, denn so waren wir früher zurück im Hotel und hatten mehr Zeit zum entspannen.

Morgen dann Ruhetag. Mal sehen ob ich meine Rückenschmerzen in den Griff bekomme.

Mallorca Trainingscamp 2014 – Tag 2 – Orient

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oder »Heute wieder flach – denn der Orient ist kein Berg«


Es war gar nicht so einfach, für heute eine Tour zu finden, die es der gesamten kleinen Gruppe recht machen würde. Einige wollten lieber Flach fahren, Andere konnten gar nicht genug Höhenmeter am zweiten Tag sammeln. Gut, dass wir uns auf einen Kompromiss einigen konnten. Als dann noch die Kurznachricht aus der Hauptstadt eintraf, dass der Orient gar kein Berg sei, war die Route in Stein gemeißelt.

Fast pünktlich ging es bei strahlend blauem Himmel und milden 17°C um 10 Uhr los. Wir waren nicht die Einzigen. Ein klein wenig überfüllter Hotel-Vorplatz machte es kurzzeitig schwierig den Rest der Bande ausfindig zum machen.

Heute ging es, wie so oft, durchs Peter-Maffay-Tal über Selva nach Alaro, wo der erste kleine Kanten auf uns wartete. Unten, quasi an der Start-Linie knallte es und Christian musste den Schlauch seines Hinterrades tauschen. Gut für die gemächlichen Bergfahrer wie mich, denn so konnten ich ohne Hatz und Competition die erste Welle wegdrücken.

Nach ein paar Kilometern dann der Abzweig, hoch nach Orient. 5,4 km mit ∅ 5,9% Steigung. Ohne zu schwitzen würden wir dort nicht hochkommen. Dankenswerter Weise übernahm Alex die Führung der Nachzügler und so konnten wir schön gleichmäßig dort hochkurbeln. Ohne Tunnelblick und Würge-Grenze.

Oben angekommen ging es noch durch das magische Plateau und dann noch ein paar Höhenmeter nach oben, bevor wir uns in die Abfahrt, runter nach Bunyola stürzen konnten. Dort gab es keine Einkehr, denn unser heutiges Pausenziel war die Ortsmitte von Santa Maria. Dort wollten wir verweilen und Café und Kuchen konsumieren.

Bei der Abfahrt nach der Pause merkte ich dass mein Vorderrad ohne Luft war. Also entspannt im Schatten den Schlauch gewechselt. Der Fehler war auch schnell gefunden: Am Ventil war der Gummi porös geworden und hatte Luft verloren. Mit etwa 4 Bar ging es kurzzeitig weiter, nicht ohne noch an einem Radladen an der Ausfallstrasse zu halten und das Vorderrad wieder auf 8,5 Bar Betriebsdruck zu bringen.

Nun noch den Muro-Radweg mit leichtem Gegenwind nach Hause drücken. Mallorca-Wechsel wurden trainiert. Sa Pobla passiert und durchs Schilf gedonnert. Am zweiten Kreisverkehr dann wieder gemeinsam weiter in die Home-Base.

Genau die richtige Belastung für den zweiten Tag. Schöne Tour. Morgen gerne wieder.

(Danke an Micha S. für dass zur Verfügung stellen einiger Digital-Fotos in der Galerie.)