Jungfernheide Lauf

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oder »Heute vier mal rum«


Heute hatte ich mir den letzten langen längeren Lauf vor dem Halbmarathon am kommenden Sonntag vorgenommen. Gestern noch wollte ich die 3-Seen-Runde dafür nutzen, entschied mich dann aber kurzfristig um.

Auf Anfahrt mit dem Auto hatte ich nämlich keine Lust. Schon gar nicht wenn ich alleine laufen gehe. Also in die Laufschuhe rein und Richtung Norden, in meinen geliebten Jungfernheide-Park.

Ich lief bewusst locker los um den Puls nicht zu lange in den EB-Bereich zu bewegen – so war zumindest der Plan. Es sollte ja ein lockerer langer längerer Lauf werden. Der virtuelle Partner signalisierte mir auch gleich, dass bei dieser Pace, mein Ziel von »unter zwei Stunden« am nächsten Sonntag nicht zu realisieren wäre. Verdammte Axt!

Ich war doch ein wenig erschrocken über mein desolates Lauftempo. Gut ich hätte noch ein wenig drauf legen können, aber das hätte richtig Kraft gekostet.

Fazit: Um unter 2 Stunden zu bleiben muss ich den Kilometer um ∅ 5 Sekunden schneller laufen. Ob ich das hinkriege … wir werden sehen … es bleibt spannend.

Mit dem bisschen EB-Bereich hat dann wohl auch nicht hin gehauen:

Zu viel EB

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Frühlingswinde«


Das die Beine von der gestrigen Tour noch »aua« waren sollte durfte mich nicht stören, denn die Sonne schien und Temperaturen nahe der 20°C-Marke verpflichten an freien Tagen schon fast zum Rennrad-Fahren.

Also rauf auf den Renner und nach Norden abgebogen. Auf meine Haus-Stamm-Strecke. Gerne immer wieder gefahren. Zuletzt im Herbst.

Es lief eigentlich ganz ok, bis Germendorf, denn bis dahin ließ mich der Wind in Ruhe, aber dann ging es los und ich konnte keine richtige Kraft aufbringen um gegen den gefühlt-orkanartigen Wind anzukämpfen. Die Beine schmerzten und der Puls bewegte sich nicht nach oben. Was für ein Mist!

Also ne Schippe rausnehmen und mich auf die langsamste Fahrt im Norden einstellen. Mir schwirrte ständig mein Spruch »Ein 30er Schnitt geht immer« durch den Kopf, den ich wohl streichen darf. Zum Glück bin ich nicht niedergeschlagen.

Am Ende brauchte ich 15 Minuten länger als im Herbst und 30 Minuten länger als meine Bestzeit. Bin mir nicht sicher, ob das nur am Wind gelegen hat. Frühjahresform geht anders.

Riegelpausen-SelbstportraitVom Winde verweht Bäumchen bück dich

 

Tiri-Mittenwalde-Sperenberg-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Frühlingsanfang nach meinem Geschmack«


Die heutige Runde stand unter dem Motto: »Resturlaub sinnvoll nutzen«. Dafür entschloss ich mich zum Tirschenreuther-Ring um 12:00 Uhr zu fahren.  Um 11:15 Uhr sammelte ich noch Ari am Rathenauplatz ein und später in Marienfelde trafen wir noch auf Armin, der das gleiche Ziel wie wir hatten.

Bei herrlich sommerlichen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein warteten wir noch auf die Nachzügler bevor es auf die geplante Strecke ging. Hinter Diedersdorf gleich die erste Reifenpanne. Das ging ja gut los…

Auf den folgenden Kilometern verschonte uns zum Glück der Pannenteufel, aber der Wind machte uns ordentlich zu schaffen. Dank flotten Wechseln ließ sich aber auch dieser bezwingen und es rollte herrlich durch Brandenburgs borealen Nadelwald.

Obwohl keine Pause oder gar Einkehr geplant war, waren von einem Mädchen die Flaschen leer und dieser Umstand zwang uns dann zu einem kurzem Boxenstop in Trebbin. Es gab CokeZero vom Getränke Hoffmann im Schatten.

Nun noch die paar läppischen Kilometer zurück auf bekannten Wegen. Dankenswerterweise mit ordentlich Schiebewind von Süden. Ich war immer wieder erstaunt welche Frühform im Feld herrschte.

In Schenkenhorst verabschiedete sich ein Teil der Bande, weil noch Termine am Nachmittag lauerten. Ich war fast gänzlich frei von Solchen und konnte mir mit Lisz und Dirk noch den Willy vornehmen. Nicht ohne uns vorher noch auf eine leckere alkoholfreie Biereinkehr zu verabreden.

 Tolle Truppe, geile Strecke, supergeiles Wetter. Gefällt mir!

Es rollt recht gut Ampelstop in der Tundra Brandenburgs Lisz immer in Führung