ErgoPlanet-ergo_bike Trophy 2012 – GC Long 1

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Mal wieder kurbeln bis die Ohren bluten«


Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme an der Online-Bike-Trophy waren heute äußerst negativ: In der vorigen Nacht bis weit über den üblichen Punkt unterwegs gewesen und alte Freunde getroffen. Dabei das ein oder Andere alkoholische Getränk konsumiert und mehrere Stunden dichtem Nikotinrauch ausgesetzt gewesen. Dementsprechend mit müden Gliedern aufgewacht und den Tag zu früh begonnen.

Als ich um 10 Uhr den Daum-Server checkte, ob denn noch Plätze bei dem 150 Fahrer/innen fassenden Online-Kontingent frei wären, hoffte ich insgeheim das es ausgebucht sei. Meine Hoffnung wurde enttäuscht, denn es hatten sich exakt 149 Fahrer/innen angemeldet und es blieb genau ein Restplatz für mich, der mit einem Klick gebucht  war. Ich war in.

Pünktlich um 17 Uhr machten sich dann mit mir 132 anderen Ergonauten auf den Weg von Maspalomas den Ayagaures de Abajo hinauf. In den ersten Minuten fühlten sich die Beine gut an und ich konnte schnell nach vorne aufschließen. Einige Minuten war ich in der Top10 dabei und kam sogar bis Platz 7 voran. Dann ließen aber die Kräfte nach und die Ausdauerleistung der vorherigen Nacht zollte ihren Tribut.

Immer weiter wurde ich nach hinten durch gereicht. Meine Beine brannten. Ich konnte keine Schippe mehr drauf legen und sehnte mich nach der Ziellinie.

Heute gabs zwar keinen Einlass in den 300-Watt-Club, aber wirklich unzufrieden bin ich mit meinem 22. Platz auch nicht. Nächstes mal dann wieder weiter vorne. No Problem.

ErgoPlanet-New York Marathon

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Schon Jahre kein Sport gemacht!«


In den ersten Tagen des Jahres 2012 sah es mau aus, mit meiner Motivation sportlich Aktiv zu sein. Allerdings kribbelte es in den Beinen und so entschloss ich mich schon gestern Abend, mal wieder Frühsport zu betreiben.

Perfekt dafür geeignet ist die Marathon Strecke in New York City, denn sie ist in einer guten Stunde zu bewältigen und bietet ein abwechslungsreiches Panorama.

Watt-Limit auf entspannte 250 Watt gestellt. Heute war nicht der Tag für Rekordfahrten, ins Schwitzen kam ich aber trotzdem.

Mein Sportjahr 2011 – Eine Retrospektive

Lesezeit: 3 Minuten

Was für ein Jahr! Seit 2005 bin ich regelmäßig am Sporteln, aber in keinem der letzten sechs aktiven Jahr habe ich so viel unternommen und sportliches geleistet wie in 2011. Klasse ist das ich mich trotz der vielen Kilometer und Stunden, die ich geradelt und gelaufen bin in keinster Weise leer und ausgebrannt fühle. Ganz im Gegenteil: Mein Sport hat mir dieses Jahr in vielen brenzligen Situationen die Gelassenheit und Souveränität gegeben, die nötig war um die Situation zu meistern.

Das hätte ohne meinen Sport nie so funktioniert. An vielen Ecken treffe ich auf Unverständnis für die viele Zeit, die ich dem Radfahren opfer. Von Anderen ernte ich Anerkennung und Respekt für das Geleistete. Das fühlt sich meist gut an, aber im Endeffekt tue ich das ganze nur für mich. Mein Wohlbefinden, meine innere Ruhe, meine Gelassenheit und ganz wichtig: mein Spass, stehen im Vordergrund.

Wahscheinlich habe ich die unvergesslichsten Momente in 2011 auf den Fahrrad verbracht. Neue Radsport-Enthusiastinnen habe ich dabei kennen gelernt. Ein klasse Gemeinschaftsgefühl hat sich ausgebildet, als wir gemeinsam gegen den Wind gefahren sind. Aber auch einsame Momente gab es am Berg und in der Nacht auf dem Rad. All diese Momente waren auf ihre spezielle Art sehr kostbar. Ich habe viel gelernt – über mich, Andere und die Physik.

Was war nun das Highlight-2011? Jede EInzelne, auch noch so kurze Ausfahrt war ein solches. In welcher Reihenfolge und mit welcher Wertung ist extrem schwer zu beurteilen, da die Meisten auf ihre Art einzigartig waren. Ich versuche es trotzdem einmal und präsentiere meine TOP-56 ohne näher darauf ein zu gehen warum und weshalb:

#1 Cape Argus Pick ’n Pay 2011 (Artikel-Link)

#2 Mallorca Inselumrundung (Artikel-Link)

#3 FichKona (Artikel-Link)

#4 Vätternrundan 300 km (Artikel-Link)

#5 quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt 2011 (Artikel-Link)

#6 Jedermann – „Friedensfahrt“ 2011 (Artikel-Link)

Was bleibt für 2012? Viele Events konnte ich in 2011 von meinem Zettel abhaken. Viele Neue präsentieren sich für 2012. Sicher wird wieder viel Abwechslungsreiches dabei sein. Die Hochalpen reizen mich sehr und ich möchte dort in 2012 mit dem Rennrad fahren. Mal sehen was am Ende dabei heraus kommt. Sicher werde ich, bedingt durch meine neuen beruflichen Herausforderungen, nicht mehr so viel Zeit für meinen Sport finden, aber versuchen, jede freie Minuten zu nutzen, um raus in die Natur zu fahren, meine Seele auf meinem Cannondale baumeln zu lassen und den Flow zu spüren, den ich so sehr liebe. Dabei ist es dann wirklich egal, ob am Ende 10, 15 oder 20tausend Kilometer heraus kommen.

Hier eine kleine Auswahl meiner liebsten Bilder/Momente in 2011:

Mein Dank geht an alle Kettenschwestern und Brüder für die geile Zeit, die wir zusammen auf dem Rad verbracht haben! Let the good times roll!