Viertel-Vor-Zehn-Gruppen-Baruth-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Aua inne Beine«


Da einige meiner Rad-Kollegen heute an die Ostsee unterwegs waren und ich gerne eine kurze flotte Runde fahren wollte, entschied ich mich, nach langem, einmal wieder für die Viertel-Vor-Zehn-Gruppe.

Die üblichen Verdächtigen waren am Start und ich ahnte noch nichts böses. Die Streckenbeschreibung war wie immer vage bis ungewiss und so stellte ich mich auf das Ungewisse ein. Da es nach Süden gehen würde, soviel wusste ich. Nicht aber wie weit.

So fuhren und fuhren wir und ich dachte, vielleicht bei Trebbin können wir nach rechts abbiegen. Später wurde auch noch der Abzweig nach Luckenwalde rechts liegen gelassen.

Wie weit nach Süden würde es noch gehen? Normalerweise macht mir so etwas wenig Sorgen, wegen meiner desolaten Winterfitness hatte ich jedoch einige Mühe ordentlich Führungsarbeit zu leisten und die Beine brannten. Käse!

An der Baruther-Wand wurde ich dann auch noch ordentlich abgezogen. Dankenswerter weise wartete die Bande aber oben auf mich. Als Herr Winsemann entschied, weiter in den Fläming einzutauchen, zog ich den Rettungsfallschirm. Naja nicht ganz, denn ich hatte nun den Rückweg bei kontinuierlichem Gegenwind alleine zu bewältigen.

Die Beine waren schwer und der Kopf grau. Na toll. In Trebbin dann erstmal anhalten am Bäcker und was süßes einverleiben. Beim Bezahlen merkte ich, dass ich kein Geld eingesteckt hatte. Netter Weise spendiertem ein etwas älterer Kunde dem Jungen Mann das Stück Kuchen. Ich bedankte mich mindestens 20x für den überlassenen Euro. Großes Kino. Ein wenig gestärkt ging es dann nach Hause. Ausnahmsweise mal ohne Willy, denn ich war einfach nur leer. Wegen fehlender Energie auch heute ohne Fotos.

Mal sehen ob das noch was wird mit dem Rennradfahren in 2014!?

Große-Mühlenbecker-Land-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Mal wieder im Norden unterwegs«


Touren Angebote gab es heute reichlich. In allen Himmelsrichtungen war etwas im Angebot. Ich entschied mich schlussendlich für eine Runde im Norden. Der Süden lockte zwar ebenso, auf meiner zweiten Strassentour in 2014 gleich die 200 km Schallmauer zu durchbrechen war mir dann doch ein wenig zu gewagt.

Mit Ari machte ich mich zum 12 km entfernten Treffpunkt in Pankow auf. Bekannte und unbekannte Mitfahrern gesellten sich dort zu einem kleinen aber feinen Grüppchen zusammen. Wir warteten noch auf den ewigen Verspäteten und dann ging es auch schon auf den Track. Gleich ohne angezogene Handbremse. Nicht nur für meinen Geschmack ein wenig zu flott und so wurde rausgenommen und ordentlich in 2er Reihe gefahren. Fein.

Alexander hatte die Streckenplanung übernommen und sehr schöne Wald- und Wirtschaftswege für uns ausgesucht. Manchmal ein wenig unebener Untergrund, aber dafür herrlich autofreie Fahrt und frische Waldluft plus Sonnenschein. Herz was willst Du mehr!?

Nach der Hälfte der Strecke merkte ich schon meine Beine und freute mich, dass ich mich nicht für die 200er Runde im Süden entschieden hatte. Bei Bernau verabschiedeten wir uns von Ari, die die Bahn nach Berlin nahm.

Meine sechs Mitfahrer erhöhten nun das Tempo noch einmal und zogen zurück nach Pankow ordentlich an der Kette.

Tolle Ausfahrt – schöner Winter-Frühling! Morgen wieder!?

Zurück nach MühlenbeckKurzer verschnaufer

Blankensee-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Leider ohne Happy-End«


Da man(n) nach der langen Winterpause sehr sachte wieder auf der Straße beginnen sollte, bot sich heute diese relative entspannte, von Adrian ausgeschriebene, Tour an.

Um 12:00 Uhr traf man sich am Schmetterlings Platz, um erst einmal gemütlich gemeinsam die Krone herunter zu rollen. Auf bekannten Feierabend-Runde-Wegen ging es gen Süden immer der Sonne entgegen. Herrlich bei diesen milden ∅ 8,8°C in der Mittagssonne zu pedallieren. Die Gruppe bewegte sich auch recht harmonisch und so kamen wir gut voran zum Bäcker nach Blankensee.

Da unser Lieblingsbäcker Röhrig in Blankensee noch Winterschlaf hält, hatte Adrian vorsorglich im Bauernmuseeum einen grossen Tisch reserviert. Leider war die Wirtin derart verpeilt, dass sie unseren Tisch einer andren Radlergruppe angeboten hatte und wir somit in dem vollen Wirtshaus ohne Tisch, Sitzplatz, Kuchen und Kaffee dastanden. Nur mit Notfall-Riegel versorgt, mussten wir die Heimfahrt antreten. Aber bei so schönem Wetter ließen wir uns die Laune durch solch einen faux-pas nicht verderben!

Zur Entschädigung hatten wir ordentlich Rückenwind und nun stand immer mindestens eine Drei auf dem Tacho. Eigentlich wollte fast die ganze Havelland-Fraktion noch den Test-Anstieg am Willy absolvieren. Letztendlich kniffen sie aber alle, bis auf Fränkie, der mit mir noch ein paar Höhenmeter darauf legte.

Fazit: Klasse 1.-Sonntags-Sonnen-Ausflugs-Tour 2014 in netter Gruppe. Sportlich ist es auch ganz o.k. gelaufen. Eigentlich fast besser als ich erwartet hatte. Aber die echten Herausforderungen stehen ja diese Saison noch bevor. Es bleibt spannend.

Auf gehts die Zauchwitzer Wand hinauf Fast oben an der Zauchwitzer Wand