Päwesin-Runde #1

Kuchen-Happy
Lesezeit: < 1 Minute

Saisonauftakt zum Backwahn


Bedingt durch Pandemie und komisches Wetter, hat meine persönliche Saison-Eröffnung in 2021 bis nach Ostern gedauert. Eigentlich bin ich in den vergangenen 10 Jahren nie so spät eingestiegen. Da gab es auch kein Zwift und kein COVID. Besser spät als nie…also heute raus auf den realen Asphalt!

Welches Ziel könnte besser gewählt sein, als dieses von mir meist-geliebtes verschlafene Örtchen im Havelland!? Keines! Ganze 12x hat es mich in 2020 dort hin verschlagen, also wurde es echt Zeit, diesem Lieblings-Bäcker wieder ein Besuch abzustatten. Alex und Micha wollten auch dort hin und den Manne konnte ich auch noch motivieren, trotz wilden Windvorhersagens, uns zu begleiten.

Erstmal sah es nicht nach einem frohen Radler-Sonntag aus, denn die Straßen waren nass und das Thermometer zeigte 8°C. Verabredet ist verabredet also war ich pünktlich um 10:15 Uhr am Treffpunkt.

Das Radfahren hatte ich nicht verlernt und so ging es relativ kraftvoll über Gatow, raus aus der Stadt. Super Kettenbrüder, super Rollen. Mallorca wurde zwar vermisst, alle freuten sich dann trotzdem über die Sonnenstrahlen die hinter den Wolken im schnöden Havelland hervorschauten.

Zufrieden und relativ ausbelastet wurde Päwesin erreicht. Die Schlange war heute überschaubar. Bedauerlicherweise durfte man COVID-bedingt nicht Platz nehmen und so wurde der Kuchen vom Bordstein aus vertilgt. Dieser schmeckte nach den vielen Monaten des Verzichts heute besonders gut.

Auf dem Rückweg hatten wir uns ein wenig mehr Schiebewind erhofft. Auch ohne diesen erreichten wir die Hauptstadt, nicht ohne meinem Freund Micha noch das Parkdeck-Segment präsentiert zu haben.

Toller Saisonauftakt! Freue mich auf weitere Ausfahrten, hoffentlich ohne COVID-Stress und mit mindestens so guter Laune & Gesellschaft wie heute!

Mein Sportjahr 2020 – Eine Retrospektive

Lesezeit: 2 Minuten

Letzter Tag des Jahres! Mal wieder Zeit für meinen persönlichen Sport-Jahresrückblick! Dieses Jahr 2020 war komplett anders, als alles was bisher passiert ist. Wer anderer Meinung ist, möge es bitten unten in den Kommentaren schreiben.

Eigentlich begann ja alles noch ganz normal: Im Frühjahr eine tolle Rad-Reise nach Portugal, für die ich sehr dankbar bin. Tolle Stunde auf dem Rad und auch daneben. Gerne erinnere ich mich an den letzten Abend in der Altstadt in Faro mit Karaoke und viel Spass.

Das wars dann aber auch schon fast mit »Urlaub auf und mit dem Rad«. Klar es gab noch eine unvergessliche Sommertour nach Thüringen mit erstklassigem Sommer-Wetter und Strecken. Das wars dann aber auch schon (fast). Nach Hamburg durften wir noch über Nacht radeln.

Gruppenfahren war zwar auch in der Pandemie manchmal möglich, aber immer mit einem leicht mulmigen Gefühl und nie komplett so sorgenfrei, wie in der vergangenen Jahren. Andere Zeiten erfordern anderes Verhalten. Ok. Point taken.

Viel Zeit wurde wurde dieses Jahr wieder von mir auf dem HomeTrainer in der Software Zwift verbracht. Im November entdeckte ich den 12-Wochen-Trainingsplan »BuildtMeUp« in dem ich immer noch gefangen am radeln bin. Ganz schön fordernd aber auch erfüllend zugleich.  Ich bin zufrieden und gesund und dankbar für das Erlebte. Viel weniger als sonst, aber trotzdem hervorragende Momente und Erinnerungen. Mehr braucht es eigentlich nicht, oder?

Meine Wünsche für 2021: Gesund bleiben und wieder die Möglichkeit zu haben, zu Reisen wann und wohin ich möchte. Unbeschwerte Gruppenausfahrten wären auch toll. Kuchen-Pausen ohne Hygieneregeln wären der Jackpot. Mal sehen wo das alles hinfährt…es bleibt spannend!

Kuchen-Hunni über Ruhlsdorf nach Trebbin

Krone raus ohne 10-Uhr-Gruppe
Lesezeit: < 1 Minute

November-Lock-Down-Tour


Erstmal war es mir eigentlich zu kalt zum Radfahren. Keine Sonne und 5,2°C. Auch ohne starken Wind zu kalt für mich. Aber ich war verabredet und Jammern aufn Samstag – is nicht.

Wiedi haben Marc und ich dann aufm Weg zum Tunnel eingesammelt. Die 10-Uhr-Gruppe haben wir heute gekonnt passiert und sind ohne Stop die Krone runter. Nix mit vielen Menschen, ist ja gerade wieder wichtig.

Die beiden wollten unbedingt etwas länger fahren. Also über Zauchwitz bis nach Ruhlsdorf. Kann man machen. Wollte aber nicht. Bei Stücken habe ich mich dann umentschieden, weil die beiden so zivilisiert pedalliert haben. Gute Entscheidung denn ab Ruhlsdorf, dem südlichsten Punkt, gabs dann Schiebewind zum Kuchenstop KONRAD in Trebbin. Dort heute leider ohne Tische, wegen COVID und so. Geschmeckt hat es trotzdem in der Sonne.

Auf dem Rückweg kam uns noch in Nudow der Linuxer entgegen, der wendete um ein paar Kilometer, social-distancing-konform, mit uns zu radeln. Geschichten wurden erzählt. Für mich ein wenig zu viel, mir stockte der Atem und ich konnte nicht mehr. Atemlos durch Brandenburg. Langsamer. Dann nahmen wir noch ausnahmsweise den Willy mit, wo der Oleg auf uns auffuhr. Auch noch ein wenig geplaudert und dann war schon wieder die Home-Base erreicht. Gutes Training.  Schon ein wenig anstrengend. Aber so soll es ja wohl auch sein…