Mit Manne um den Schwielowsee

Treffen in der Sonne bei den Tiroler Bauernstuben

Ganz schönes Geknetet heute


Am Vorabend fühlte ich mich schlapp und ausgebrannt. Ich war mir unsicher, ob ich heute an einer ambitionierten Gruppen-Ausfahrt würde teilnehmen können. Versuch macht kluch sagt man ja so schön und so stand ich um 9:30 Uhr am Scholzplatz. Zum Glück nicht alleine. Neben Oliver N. der extra aus Spanien angereist war, war auch ein nettes Pärchen auf einem Renn-Tandem von der Partie. Sowas sieht man ja nun auch nicht alle Tage!

Vergnügt ging es dann über die Havelchausee raus aus der Stadt. Ich merkte schon an den ersten Hügeln, daß es heute zäh werden würde. Aber reissen-lassen ist ja auch immer eine Option. Die Karte spielte ich und die Gruppe wartete netterweise. Rote-Laterne-Modus.

In Ferch gab es dann auf einem Campingplatz frisches Wasser in die Flaschen. Das war auch nötig, denn die Temperaturen jenseits der 20°C ließen uns ordentlich hydrieren.

Als irgendwann die Heerstrasse erreicht war, war ich doch recht froh, es geschafft zu haben. Eine Kuchenpause hätte sicher geholfen, aber heute wurde halt mehr trainiert. Auch gut. Danke fürs Mitnehmen!

Päwesin-Runde #02

Super Bande

Kaffee-Fahrt mit der portugiesischen Bruderschaft


Da ich in 2019 meinen Unterlagen zufolge erst 1x in Päwesin war, kam es mir sehr gelegen, daß Stefan H. heute zum besten Cake-Ride rund um Berlin aufrief. Einige kamen um 10 Uhr an den Auerbachtunnel. Der Rennrad-Ausfahrts-Treffpunkt der Hauptstadt. Taktisch wäre es klug, wenn wir auch um 10 nach Südwesten die Krone runter starten würden, so könnten wir den Windschatten mitnehmen. So mein Plan und soviel zur Theorie. Ich fand mich nämlich gleich mit Claus-Henning in der Führung wieder.

Irgendwann war dann aber auch die 10-Uhr-Gruppe weg und wir konnten zu siebt den Wind im Havelland genießen. Der war heute nicht ohne und so war ich froh, in vielen Abschnitten im Windschatten ein klein wenig Erholung zu finden.

Ein wenig später war dann aber mal wieder Päwesin mit unserem geliebten Backwahn erreicht. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Schlange vor dem Haus sahen. Einmal rings rum. Sicher dem Muttertag geschuldet. Aber die Einkehr war, wie Alex es formulierte »alternativlos« und so warteten wir geduldig in der Sonne.

Das Warten lohnte sich, denn für fast jeden war mindestens ein perfektes Stück Kuchen auf dem Teller. Außer für Hans, der als Veganer beim Backwahn wenig Glück hatte, eine für ihn passende Backware zu erstehen. Interessant und bedauernswert.

Gestärkt ging es dann, dank Schiebewindes, auf schnellen Pneus zurück in die Hauptstadt. Die von Antonio waren heute zu schnell und er zerlegte dermaßen seinen Pirelli-Mantel, daß wir Mühen hatten, diesen adäquat zu flicken.

Er hielt aber bis hinter Spandau und das war ja dann doch die Hauptsache: Nur nicht in die Bahn!

Tolle Ausfahrt in super Gesellschaft! Gerne wieder, meine Herren!

Mit »Manne« auf Nord-Tour

Wetter-Check am Supermarkt

Perfektes 5er-Peleton


Um mal ein wenig Abwechslung in meine Ausfahrten-Routine zu bringen, entschloss ich mich heute, mit »Manne« in den Norden zu starten. Er bot über die Rennradliste diese Tour genau nach meinem Gusto an: Rund 135 Kilometer, Start in Spandau, GPX-Track mit in der Einladungsemail und gute Durchschnittsgeschwindigkeit. Radfahrer-Herz, was willst Du mehr!?

Ordentlich Rücken-Ost-Wind blies mich an die westliche Stadtgrenze. Am Treffpunkt war ich so rund 15 Minuten zu früh. Besser so. Alle MitfahrerInnen kamen pünktlich zum Treffpunkt und stellten sich vor. Sehr sympathisch. So ging es dann zu fünf raus über mir unbekannte Wege nach Schönwalde. Dort kannte ich mich wieder aus und es musste eine Nase gefahren werden, um die immer noch gesperrte Brücke bei Bötzow zu umfahren. Prima verkehrsarme Strecke.

Dann weiter über Borgsdorf, Lehnitz und Schmachtenhagen nach Liebenwalde. Die Wechsel klappten sehr professionell, als würden wir schon Jahre gemeinsam fahren. Das gefiel mir.

In Nassenheide hielten wir kurz an einem Supermarkt. Nicht etwa um Kuchen zu verdrücken, sondern um den Regen-Radar zu checken. Der sah nicht gut aus und so entschieden wir, den direkten Weg zurück in die Hauptstadt zu nehmen.

Schlussendlich meinte es Petrus aber gut mit uns, und sandte uns nur ein paar Tröpfchen, die eigentlich nicht der Rede wert waren.

Zurückblickend waren wir ganz schön sportlich unterwegs, denn mein Puls war oft weit jenseits der anaeroben Schwelle. So richtig hart war es aber nicht.  Ich sollte das wohl weiter beobachten…

Tolle Tour, geführt von »Manne«. Danke fürs Mitnehmen, gerne & bestimmt wieder!