WfF-Sommertour Thüringen 2020 – Tag 1

Abfahrt nach Bad Blankenburg
Lesezeit: 2 Minuten

149,5 km | 2.225 Höhenmeter


Heute war der erste Urlaubstag in Thüringen. Die Nacht im schönen Sport-Stützpunkt Hotel war gewohnt unruhig. Immer wenn ich wo neues penne. Egal, die Freude aufs Radfahren war relativ groß, da mir diese Region relativ unbekannt ist und ich gestern bei der Anfahrt schon bemerkte, dass es sicher sehr viel zu entdecken geben wird.

So war es dann auch: Schon nach wenigen Minuten ging es in einen langen Anstieg hoch zur Dittrichshütte. Wie ich meinen Aufzeichnungen entnehmen konnte und auch der Erinnerung von Detlef bin ich hier in 2013 mit der ITF schon mal lang gebolzt. Zu meiner Freude war ich heute schneller.

Das wars dann aber auch mit Höchstleistungen. Den Rest des Tages lief es eigentlich doch unter dem Radar, aber wir kamen gut zu viert voran. Die Bande um Alex, Detlef und Thorsten musste zumindest nicht auf mich warten.

Nach rund 74 km war das Buffet erreicht, welches trotz Covid-19 sehr gut organisiert war. Interessanter weise blieben viele Wurst-Stullen liegen. Gute Entwicklung!

Auf der Rückreise wollten sich einige uns anschließen. Erst Regional-Express dann ICE, wie Alex zu sagen pflegte. Wir machten dann auch einen ICE auf und der Regio blieb zurück. Das bescherte mir eine lange Alleinfahrt. Von meinem Arbeitskollegen Dom wurde ich durch einen Anruf ein wenig aus der Tristesse gelotst. Er verkündete mir freudig den Aktienkurs von $440. Die Freude war dann auch meinerseits.

Jetzt gab es noch einen scharfen Kanten mit 10% Steigung über einen längeren Sektor zu absolvieren, der mir fast die letzte Kraft nahm. Oben gab es dann wieder eine Burg zu bewundern. Die Schwarzburg präsentierte sich majestätisch im Berg. Jetzt nur noch den Berg hinunter, nicht ohne Eugen und der Polizei am Strassenrand. Er hatte wohl einen »hussle« mit einem Kfz-Führer und war auf der Flucht gestellt worden… aber die Story erzählt er Euch lieber selber!

Schöner erster Tag. Bin gespannt ob noch ein paar Körner für den morgigen Tag übrig sind. Habe mich ganz schön verausgabt!

Kurze Nordrunde über Kremmen #2

Sonnenblumen-Feld
Lesezeit: < 1 Minute

am Samstag die Sonne genießen


Nachdem ich in der vergangenen Nacht echt spät früh zuhause war, musste der 10-Uhr-Gruppen-Ride leider ausfallen. Was tun wollte ich aber trotzdem. Besondern um den Kopf frei zu bekommen. Also raus aufs Rad!

Wenig Wind und Temperaturen über 20°C machten die Ausfahrt zum Vergnügen! Viel Kraft hatte ich nicht, aber die Bewegung an der frischen Luft war herrlich und die Runde bot trotzdem ich diese bereits 34 mal gefahren bin immer wieder Abwechslung.

Mal sehen ob ich morgen besser aus den Federn komme!?

Mit der 10-Uhr-Gruppe an die Trebbiner-Kuchentheke #5

Warten auf einen defekten auf der Krone
Lesezeit: < 1 Minute

Heute mal hart verdienter Kuchen


Da gestern bis fast Mitternacht ausschweifend Bier konsumiert wurde, wäre heute eigentlich was lockeres toll gewesen. War aber nicht, denn Stefan und ich entschieden uns schon gestern in unserer Bier-Laune, der 10-Uhr-Gruppe beizuwohnen und den Schwung aus der Stadt zu nutzen, um dann irgendwie automatisch in Trebbin beim Kuchen zu landen. So zumindest der Plan.

Das es mit der 10-Uhr-Gruppe selten locker zu geht, sollte mir in fast 10 Jahren bewusst geworden sein. So dann auch heute. Nach einem länglichen Stop auf der Krone, wegen eines Defekts eines Mitfahrers, wurde dann endlich fahrt aufgenommen. Winsemann schoss immer wieder nach vorne und dirigierte die große Gruppe. Teilweise fühlte es sich wie bei einer RTF, so viele sportliche MitfahrerInnen waren heute gemeinsam unterwegs.

Die Strecke war schön gewählt und immer wieder gab es sehr sportliche Spitzen die einige Körner kosteten. Erleichtert erreichten wir dann irgendwann Trebbin, in dem wir uns vom Feld separierten und beim Konrad zu Kuchen einkehrten. Yosh schloss sich uns an, und so hatte wir ein wenig Abwechslung als Triplet bei der Heimfahrt.

An der Heerstrassen-Brücke gabs dann noch ein Wiedersehen mit der Bande, die dort auch eingekehrt war. Nach erfrischenden Radlern, blieb nur noch der Heimweg zu bestreiten.
Tolles Radwochenende, bei hochsommerlichen Temperaturen mit klasse Rad-Bande und grossem Sport!