Päwesin-Runde #06

vor Ketzin
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Vaddertags-Variation


Klar wäre ich an Christi-Himmelfahrt lieber, wie gewohnt, irgendwo im nahen Ausland unterwegs. Wie die vielen Jahre zuvor. Geht aber gerade nicht. Covid-19 sei Dank. Also das Beste draus machen war angesagt!

Die Sonne schien und so konnte die Rennradausfahrt beginnen. Alleine war blöd, aber auf den üblichen Kanälen gab es keine Touren-Angebote. Komisch, aber verständlich. Also flux selber was geplant und die Mini-Rennrad-Familie eingeladen. Christoph und Stefan kamen und so ging es zu unserem Lieblings-Ausfahrt-Ziel nach Päwesin. Bei der Destination kommt schon ein wenig Hinterhof-Feeling auf, so oft waren wir schon dort gewesen.

Also sollte die Anfahrt mal wieder variiert werden, und das ging so: Über Schäferberg und heute Moorlacke nach Potsdam, dann nicht über Bornstedt sonder über Uetz. Neue Eindrücke und semi-neue Strecke.

Als Päwesin erreicht war freuten wir uns auch, daß die Schlange relativ übersichtlich war. Kurz wäre übertrieben. Aber Tisch #3 wartete wieder auf uns, und so ließ sich perfekt in der Sonne klönen.

Auch die Rückreise wurde leicht variiert, und zwar ging es nach Tankstellen-Stop heute noch mal auf die Havelchaussee, um an der Heerstrassenbrücke ein kaltes Radler zu genießen.

Tolle Runde, tolle Mitfahrer, tolles Training.

Tiri-Breakfast-Club Ausfahrt #1

Richtung Ludwigsfelde
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Ohne Kuchen kann man auch Radfahren


Das Wetter sah vielversprechend aus und auf alleine Fahren hatte ich in meinem Urlaub keine Lust. Da kommt Olegs Breakfast-Cycle-Club sehr gelegen. Dieser findet regelmäßig unter der Woche statt und zieht meist einige MitfahrerInnen an. Rechtzeitige Meldung ist Pflicht und dann geht es auch schon raus aus der Stadt. Heute zu viert, schön harmonisch und nie langsam aber auch selten gebolze. So habe ich das gerne. In die Führung wollte man mich selten lassen und so konnte ich relativ sicher mitschwimmen. Jasper wollte leider schon relativ früh umdrehen und so ging es zu dritt weiter.

Am Ende wurde noch die, heute sehr verkehrsarme,  Havelchaussee gebügelt.

Recht kurze Ausfahrt mit sehr abwechslungsreicher Gruppe. Danke fürs Mitnehmen!

An die Trebbiner-Kuchentheke #2

Brandenburg blüht
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alternativlos Brandenburg


Gerne würde ich mal wieder hier im Blog den Kategorieknopf »Radreise« oder gar »besonderes Ereignis« klicken. Aber is nicht. Trotz Urlaubs, Sonnenscheins und guter Laune. Planbar ist so etwas aktuell nicht. Eigentlich wollte ich mit meinem Cousin Alpenpässe motorisiert unsicher machen. Alles für die Katz.

Was bleibt da? Sonntägliches Rennradfahren. Soll ich mich wirklich beschweren? Nein! Es könnte wirklich schlimmer sein, denn ich bin gesund, darf mich draußen betätigen und sogar in beschränktem Umfang meine Freunde sehen. Klar, der Erlebnis-Horizont wird dadurch reduziert – egal. Die Summe aller Zustands-Empfindungen sagt mir, daß alles ok ist. Punkt.

Weiterfahren, mit dem Rad. Nicht so weit war heute geplant. Der kurze Hunderter von vor zwei Wochen stand, in Ermangelung anderer Touren, auf den Plan. Klar, erst kürzlich schon mal gefahren; aber für gut befunden.

Also auf besonderen Wunsch von Alexander erst um 10:30 Uhr am Tunnel getroffen und einen neuen/alten Mitfahrer begrüßt. Christoph N. wollte auch mit und wir freuten uns. Marc fehlte leider unentschuldigt, aber wir sind ja hier nicht in der Schule und wer nicht will, der hat schon. Basta.

Der Westwind machte uns eigentlich die ganze Strecke über irgendwie zu schaffen und so war die Stimmung ein wenig getrübt. Als es dann Kuchen beim Konrad gab, war erstmal Ruhe, obwohl die Location einem Mitfahrer auch zu laut war. Klar an der Hauptstrasse fahren Motorräder vorbei. Dafür saßen wir in der Sonne und der Kuchen war lecker. Alles ging nicht.

Viel Kraft hatte ich nach dem Kuchenstop heute leider auch nicht mehr und ich musste mich mühsam nach Gütersfelde kämpfen. Da setzte dann die Energie des reingedrückten Gels ein und ich konnte mit gewohntem Druck auf den Pedalen weiterfahren.

In Stahnsdorf verloren wir einen wichtigen Mitfahrer. Er wollte auf anderen Wegen heim fahren. Track hin oder Track her. Zusammen losfahren – zusammen ankommen, eine ansonsten gelebte Philosophie, war außer Kraft gesetzt. Egal, der Weg zur Heerstassenbrücke und zum gemeinsamen kühlen Radler war trotzdem herrlich verkehrsarm und das Getränk schmeckte auch zu dritt. 

Schöne Sonntagsrunde! Klasse Wetter! Was hab ich für ein tolles Hobby!