RTF: Löschzug

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oder „Nice Riders & nice Ride“


Eigentlich war diese Veranstaltung für mich gestorben, denn die letzten beiden Male in 2008 und 2007 war es nicht sehr ambitioniert auf dieser Runde zu gegangen und es musste in extrem ruhigem Tempo hinter dem Feuerwehr-Führungsfahrzeug gefahren werden. Aber was bedeutet schon »Eigentlich« wenn das Wetter gut, die Beine schlapp von der gestrigen Tempo-Hatz und die angekündigten Mitfahrer liebste Havellandriders sind und der Start nicht einmal fünf MInuten entfernt vor der Haustür liegt? Dann muss das DIng einfach gefahren werden und so fand ich mich um 8:45 Uhr in der großen Feuerwache ein und entdeckte sofort viele bekannte Gesichter: Susanne, Karsten, Mike, Tine, Thomas, Isabelle von der rennradliste und auch viele Berliner Bären unter anderem die beiden Chefs Fritze und Werner.

Nun ging es pünktlich um 9 in gemütlichem Tempo raus gen Osten über rote Ampeln und mit netten Gesprächen mit den vielen bekannten Radlern und Radlerinnen. Die Zeit verging wie im Flug und da waren wir auch schon am östlichsten Punkt an einer Feuerwache in Lichtenberg an der die Flaschen gefüllt werden konnte. Weiter ging es wieder zurück in die westliche Innenstadt. Ich entdeckte eine Fahrerin des 10 Nach Südafrika Teams von radio1 und stellte viele Fragen zu den Vorbereitungen und Rennen dort. Sehr interessant.

Nach 70 km gab es dann eine kleine Pause auf dem Hof der Feuerwehr bevor es auf die zweiten 40 km Runde ging. Diese war gewohnt etwas schneller, denn es waren nicht mehr so viele Starter dabei und auch die Feuerwehr wollte nach Hause. Leider gab es hinter uns in Dahlem an einer Fahrbahnverengung bedingt durch eine Baustelle eine Massenkarambolage. Gesehen haben wir es nicht, denn hinter uns hörten wir es nur scheppern. Umdrehen wollte ich mich nicht, denn ganz am Ende des Feldes fuhr ein Krankenwagen der sich sicher um die gestürzten Kümmern würde. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, war Tine in den Sturz verwickelt, konnte aber weiterfahren.

Zurück in der Feuerwache verabschiedeten wir uns und ich freute mich über die recht einfach und unterhaltsam gesammelten 112 Rennradkilometer.

Schwielowsee-Feierabendrunde

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oder „Drei Mann gegen den Wind“


Beinahe hätte ich vergessen das heute wieder Mittwoch ist und die traditionelle Schwielowsee-Feierabendrunde ansteht. Oliver N. kam mir mit der Ankündigung auf der Rennradliste zuvor und so trafen wir uns um 17 Uhr bei herrlich trockenem Spätsommerwetter an gewohnter Stelle.

Leider locken, wie er selber sagt, seine Ankündigungen nicht so viele Mitfahrer an, wie wenn ich in die tiefen des Internets hinein rufe. So gesellte sich nur noch Jan zu uns, wir waren also zu Dritt.

Die Krone ging es routiniert in Einerreihe hinuter, Oliver wollte uns zeigen wo er am vergangenen Wochenende bei seinem Runden-Rennen kurz vo Potsdam den Berg hoch musste.

So wie die beiden mich den Schäferberg hochscheuchten lehnte ich jedoch dankend ab und bat ihn doch nur die normale Schwielowsee-Runde zu fahren. Bitte angenommen. Klasse. Auf der Glienicker Brücke dachte ich, das das heute nix werden würde mit uns Dreien und die beiden einfach zu stark für mich sind. Nach dem dichten Verkehr in Potsdam begannen die Beine aber ordentlich zu arbeiten und ich wusste das wir bis zum Willy die Runde gemeinsam wuppen würden. Der Schwielowsee zeigte sich bei untergehender Sonne von seiner schönsten Seite und hinter Michendorf begann der Spass so richtig, da wir nun den Südwind genießen durften, gegen den wir viele Kilometer zuvor angekämpft hatten.

So plauderten und pedalierten wir zurück in die Haupstadt wo der Willy noch auf uns wartete. Bei den beiden leistungsstarken Bergfahrern war klar das ich dort nicht werde mitmischen können, ich ging mein Tempo und wir sahen uns oben am Postfenn/Heerstraße wieder, wo es bereits dunkel und ungemütlich kühl war. Der Herbst hat wohl wirklich begonnen. Mich beschleicht das Gefühl das das die letzte Kurz-Kurz-Tour gewesen sein kann.

Schade lieber Sommer – es war schön mit Dir!

Nach Petkus in den Fläming

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oder „Große Gruppe = Großer Spass?“


Es sollte heute wieder so hohe Temperaturen geben wie gestern und deshalb war klar, das wieder eine lange Tour auf dem Programm stand. Heiko K. hatte schon Ende der Woche diese Tour auf der Rennradliste angeboten und viele meiner liebsten Kettenbrüder hatten zugesagt, da war klar, das ich mir diese tolle Runde in den Fläming nicht entgehen lassen wollte.

Die Anfahrt ganz in den Süden der Hauptstadt war bedingt durch den sonnigen Sonntag Morgen recht verkehrsarm und dadurch angenehm zu fahren. Ich hatte mir für die 18 km auch eine Stunde Zeit eingeplant, so konnte ich es ruhig angehen lassen.

Am Treffpunkt an der B-101 genau an der Stadtgrenze kurz vor Heinersdorf standen auch schon einige Radler und warteten auf den Rest der Truppe. Wir begrüßten uns freudig und machten uns um kurz nach 10 mit einer 13 Frau und Mann starken Truppe auf den Weg gen Süden. Schloss Diedersdorf, der Motzener See und auch das recht wellige Waldstück wurde passiert, obwohl sich die Gruppe dort leider doch zerlegte, alle aber doch wieder zusammen fanden. In Petkus wurde nur kurz gehalten, da die eigentliche Einkehr in der traditionellen Jagdgaststätte Elsthal stattfinden sollte. Das war eine sehr gute Wahl von Heiko, denn wir konnten dort mit netter Bedienung und tollen Speisen eine herrliche Brotzeit genießen. Klasse. Der Aufbruch viel schwer, denn die Beine waren müde und weitere knapp 80 km bis nach Hause waren zu fahren. Dank Rückenwind und netten Kettengesprächen verging die Zeit aber wie im Flug und wir erreichten mit vielen Führungswechseln Güterfelde, wo sich unsere Wege trennten. Ich fuhr mit Isabelle und Oleg noch Richtung Krone und die Anderen fuhren wieder zum Startpunkt im Süden Berlins.

Fazit: Eine klasse lange Rennradrunde bei herrlichem Spätsommerwetter, mit einer sehr gut harmonierenden Mannschaft und netten Gesprächen – Großer Spass – Definitiv.