Erster Rennradausfahrt 2010: ein 100er

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Eigentlich nicht die idealen Voraussetzungen für die erste Rennradausfahrt 2010 auf meiner Referenzstrecke: Am Abend vorher mit den Jungs ausgewesen und 4 Halbe Weißbier getrunken und fritierte Tappas gegessen dazu noch spät ins Bett gekommen. Trotzdem wollte ich die letzte Chance vor dem Trainingslager in Mallorca nächste Woche nutzen um zu sehen ob ich noch Rennrad fahren kann.

Die ersten Kilometer nach Tegel liefen super und auf dem Garmin standen immer Geschwindigkeiten > 30 km/h und so war ich guter Dinger für die Runde. Der Vortrieb wurde aber als bald durch starken Gegenwind zu nichte gemacht und es ging nur noch sehr schleppend vorwärts. So muss sich das für die Trias auf Hawai im Energy-Lab anfühlen.

Hinter Vehlefanz kam dann aber die Sonne raus und die Stimmung stieg trotz des starken Gegenwindes. Die Straßen waren auch relativ trocken und der Streusplit, welcher noch auf der Straße lag, ließ sich gut umfahren.

Der Schnitt war nun allerdings ins Unterirdische abgerutscht und der Durchschnittspuls von 151 ist eigentlich auch nicht akzeptabel, aber darauf sollte ich nicht all zu viel geben, denn es war ja die erste Ausfahrt und es ist noch ein langer Weg ins Ötztal.

Kann man, muss man aber nicht am 4. Advent machen:

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Bei -11°C und Sonnenschein, sich auf sein Mountain-Bike schwingen und zu einer Runde aufbrechen.

Ich habe es aber getan um zu sehen ob und wie es geht. Es war hart. Sehr hart, trotzdem ich alle wärmenden Kleidungsstücke an hatte, welche mir zur Verfügung standen – inkl. Sturmhaube unterm Helm, war es nach 20 Minuten trotzdem dermaßen kalt, das der Spass am Radfahren auf der Strecke blieb. Auch das Isogetränk in der mitgeführten Flasche war eingefroren und so konnte nicht mal ein Schluck genommen werden.

Einzig der Sonnenschein und der klare Himmel halfen ein wenig, das Kältegefühl zu vergessen. Nach 1:36h Fahrt war ich dann aber doch wieder sehr glücklich zu Hause zu sein. Nun begannen die Finger und Zehen sich wieder an die Wärme zu gewöhnen: Ein sehr unangenehmes Gefühl. Geschwitzt wurde auch kaum.

Fazit: Nun weiss ich das ich bei solchen Temperaturen auch fahren kann, aber Spass ist was Anderes.

Schwielowsee-Trainingsrunde

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Schöne Runde, von mir in den bekannten Internet Foren und meiner Mailingliste angeboten. War doch ein wenig Müde heute morgen, nach dem vielen Essen von der Weihnachtsfeier und dem anschließenden Bowlen mit den Havellandriders. Dann war ja auch noch der Lauf mit Papa am Freitag morgen. Aber ich will mich hier nicht beschweren: Ist ja meine Aktivität. Und es hatten sich auch Oliver, Oleg und Uwe angekündigt, zur Heerstraßenbrücke zu kommen. Die konnte ich ja nicht dort stehen lassen.

Der Wetterbericht versprach trockene Straßen und so machten wir uns auf Richtung Fahrlandkreuzung, wo wir noch Andreas treffen sollten.

Dort kamen wir »just-in-time« an, aber Andreas war nicht da. Er kam uns aber wenige Kilometer später entgegen und reihte sich bei uns ein. Ich freute mich sehr, mal wieder mit ihm zu radeln.

Bedingt durch die doch recht niedrigen Temperaturen machten wir nur sehr kurze Pausen und kehrten am Ende der Runde noch im Sportler-Café zu einem heißen Kakao ein. Dort trafen wir noch Dominik S. mit seiner Freundin und führten nette Kettengespräche.

Fazit: Schöne relativ kurze Wintertour mit viel Sonnenschein, welcher Frühlingsgefühle aufkommen ließ. Sehr homogene Truppe.