Beetzsee-Runde

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oder »Das Havelland rollt auch gut«


Nach der gestrigen, doch etwas härteren Runde, wollte ich es heute eigentlich etwas ruhiger angehen lassen. Aber ich hatte, wie so oft, die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Pünktlich um 10:30 Uhr kam die ganze Bande aus ihren Winterquartieren gekrochen. Die Einen mit einstelligen Kilometern in den Beinen, die Anderen extra-fit, zurück aus weit entfernten Trainingscamps und zig Tausend-Höhenmetern. Die Anderen nur voller Motivation und Testosteron.

Trotz dieser doch recht uneinheitlichen Konstellation ging es erstaunlich gesittet in 2er-Reihe nach Westen. Die Strecke war bis auf wenige Unstimmigkeiten eindeutig und so konnte sich aufs Pedallieren und den Wind konzentriert werden. Geklönt wurde natürlich auch noch und so war Päwesin schnell erreicht. Der BackWahn war uns von vorherigen Exkursionen wohl bekannt und wollte auch heute geentert werden.

Auf Anraten von Isabell genehmigte ich mir heute, neben dem gedeckten -kuchen auch noch ein Stück Eclair, welches mir über die letzten 50 km helfen sollte. So war es dann auch und ich konnte bis zum Rathaus gut mithalten und musste nicht den Anschluss verlieren.

Eine schöne erste Gruppenausfahrt im Havelland mit netten Mitfahrern. Gerne wieder!

Auf nach Brieselang

Nicht mehr weit bis nach Päwesin zum BackWahn

Heute mal Eclair und gedeckten Apfelkuchen

Schwielowsee-Runde reverse

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oder »Erste Gruppenausfahrt in 2015«


Endlich wieder mit der Gruppe Rad fahren! 2015 ist ja schon weit fortgeschritten aber so richtig Kilometer habe ich bisher noch nicht auf die Strasse gebracht. Das es in weniger als 10 Tagen nach Mallorca geht, hat mich wach gerüttelt: Es muss an der Radfahr-Kondition gearbeitet werden.

Ob es dieser förderlich sein würde, gleich mit der Tiri-Bande durchzustarten konnte durchaus in Frage gestellt werden. Egal die Sonnenstrahlen am frühen Morgen und die milden Temperaturen um die 7°C ließen mich mit den Rennrad-Winterschuhen scharren.

Um 10 schlugen die üblichen Verdächtigen am Tunnel auf und es ging überraschend locker die Krone herunter. Was sollte ich davon halten? Die Ruhe vor dem Sturm?

Warten auf ein grünes Signal - Güterfelde

Flotter wurde es, als es Richtung Beelitz ging. Dort konnte ich noch grinsend mithalten, hinter Frech war mir aber das Lachen vergangen, denn es wurde mächtig an der Kette gezogen. Oleg hatte ein Auge auf mich und ich durfte vermehrt hinten mitlutschenfahren. Er erklärte mir etwas von Laktat in den Beinen und dass ich doch bitte weiter kurbeln solle. Ich war schon fast im Delirium.

Auf dem Weg nach Zauchwitz ging es mir dann besser. Der Wind hatte gedreht nur die Wechsel vorne waren leider alles andere als flüssig. Sicher ist das auch dem unterschiedlichen Fitnessstand der Gruppe geschuldet. Egal, Trebbin war das Ziel.

Endlich KaffeePause

Dort gab es Kaffee & Kuchen mit Kettengesprächen. Mann hatte ich das vermisst!

Nach der Vesper hatte ich eigentlich mit Schiebewind gerechnet, es gab aber nur hohen Puls und dicke Beine.

An der Krone wollte die Bande noch den Willy fahren, den ich heute dankend ausließ. Die Krone heim zu fahren war schon challenging genug. Es fehlen mir wohl noch ein paar Kilometer um wieder etwas lockerer im Sattel zu sitzen.

Trotzdem vielen Dank, besonders an Oleg, für’s Mitnehmen! Demnächst gerne wieder!

Auerbachtunnel nach Blankensee

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oder »Mit den TiRis zu Bäcker-Röhrig«


Nach zwei Wochen Rennrad-Abstinenz gab es heute keine Ausreden, nicht in die Pedale zu treten. Die Sonne schien schon früh am Morgen und der Himmel war fast wolkenlos. Ideale Bedingungen um die Bande um 11 Uhr am Auerbachtunnel zu treffen.
Zum Glück ging es heute nicht all zu ambitioniert raus aus der Stadt nach Süden, denn meine Beine waren zwar ausgeruht, aber die Muskulatur nicht auf Höchstleistung trainiert. Plaudertempo ist immer gut. Ich muss dazu erwähnen, dass die Kollegen gestern einen 200er gefahren sind und von daher mit relativ schweren Beinen an den Start rollten. Sollte mir nur recht sein.

Der Herbst zeigte sich heute von seiner schönsten Seite und wir hatten fast die ganze Fahrt über Sonnenschein. Auch bei unserer Einkehr nach gut 80 km konnten wir unseren Kuchen bei Bäcker Röhrig im Sonnenschein genießen.

All zu lange wollten wir dort aber nicht verweilen, da wir im Anschluss noch ein Abschluss-Erdinger an der Heerstrasse in Berlin zu uns nehmen wollten. Um dies noch bei Tageslicht und Sonnenschein zu genießen mussten wir ganz schön in die Pedale treten. Robbies Bande wurde kassiert und beim Überholen rief man uns noch zu »Na, nach dem langen Lutschen rollte ihr endlich vorbei…« Genau!

Nach Willy und Postfenn freute ich mich über das kühle Erdinger-Alkoholfrei, bevor sich unsere Wege trennten und jeder seinen Heimweg suchte.

Schöne Ausfahrt. Hoffentlich bleibt das Wetter noch eine Weile so!

P.S. Garmin Connect Daten muss ich erst mal schuldig bleiben, da das Portal wohl seine Tage hat. Schade.