Mein Sportjahr 2020 – Eine Retrospektive

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Letzter Tag des Jahres! Mal wieder Zeit für meinen persönlichen Sport-Jahresrückblick! Dieses Jahr 2020 war komplett anders, als alles was bisher passiert ist. Wer anderer Meinung ist, möge es bitten unten in den Kommentaren schreiben.

Eigentlich begann ja alles noch ganz normal: Im Frühjahr eine tolle Rad-Reise nach Portugal, für die ich sehr dankbar bin. Tolle Stunde auf dem Rad und auch daneben. Gerne erinnere ich mich an den letzten Abend in der Altstadt in Faro mit Karaoke und viel Spass.

Das wars dann aber auch schon fast mit »Urlaub auf und mit dem Rad«. Klar es gab noch eine unvergessliche Sommertour nach Thüringen mit erstklassigem Sommer-Wetter und Strecken. Das wars dann aber auch schon (fast). Nach Hamburg durften wir noch über Nacht radeln.

Gruppenfahren war zwar auch in der Pandemie manchmal möglich, aber immer mit einem leicht mulmigen Gefühl und nie komplett so sorgenfrei, wie in der vergangenen Jahren. Andere Zeiten erfordern anderes Verhalten. Ok. Point taken.

Viel Zeit wurde wurde dieses Jahr wieder von mir auf dem HomeTrainer in der Software Zwift verbracht. Im November entdeckte ich den 12-Wochen-Trainingsplan »BuildtMeUp« in dem ich immer noch gefangen am radeln bin. Ganz schön fordernd aber auch erfüllend zugleich.  Ich bin zufrieden und gesund und dankbar für das Erlebte. Viel weniger als sonst, aber trotzdem hervorragende Momente und Erinnerungen. Mehr braucht es eigentlich nicht, oder?

Meine Wünsche für 2021: Gesund bleiben und wieder die Möglichkeit zu haben, zu Reisen wann und wohin ich möchte. Unbeschwerte Gruppenausfahrten wären auch toll. Kuchen-Pausen ohne Hygieneregeln wären der Jackpot. Mal sehen wo das alles hinfährt…es bleibt spannend!

Kuchen-Hunni nach Trebbin

Mit Steffi und Stefan nach Philiipstal
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Herbst-Tour in Brandenburg statt Mallorca


Eigentlich würde ich ja heute in Mallorca auf einer schönen Herbstrunde über die Insel düsen. Leider fällt dies wegen COVID aus, und so entschlossen sich Stefan und ich trotzdem im Freien zu trainieren.

Meine Beine waren durch die gestrigen Zwift-Intervalle noch ein wenig müde und so kam es sehr gelegen, daß wir kurz vor Güterfelde die Steffi einsammelten und dadurch das Tempo auf Plauder-Speed reduziert wurde. Sie und ein Mike begleiten uns dann noch bis Trebbin. Beide mussten aber ohne Einkehr weiter, da sie noch arbeiten mussten. Wir waren im Urlaubs-Modus und dank der wenigen Sonne, konnten wir sogar draußen sitzen und den Bike-Lunch in der Sonne genießen.

Der Rückweg war dann, dank leichten Schiebewindes, relativ unbeschwerlich. Trotzdem freute ich mich riesig, daß irgendwann die Stadtgrenze erreicht war.

Schönes Urlaubs-Training!

Päwesin-Runde #12

Die Bande am Tunnel
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Heute wieder mit Fährfahrt


Nachdem ich in letzter Zeit ausschließlich auf Zwift unterwegs war, war heute Wetter und Mitfahrer so hervorragend, daß ich das Draußen-Fahren nicht verweigern konnte. Trotz der Komfortzone von den eigenen Vier-Wänden und dem darin komfortabel abzuhaltenden Training als Alternativprogramm.

Erstmal gab es schon vor der Haustür zum Sonnenschein ordentlich Süd-Wind, der nicht nur zur Kenntnis genommen wurde, sondern auch verdaut werden musste. Aber zum Glück wartet Marc an der nächsten Ecke und so konnte gleich zu zweit zum Tunnel gefahren werden. Dort warteten schon Stefan und Widi um gemeinsam weiter raus  zu fahren. Gerne nahmen wir den Zug der 10-Uhr-Gruppe bis nach Wannsee mit, dann trennten sich unsere Wege. Weiter ging es über Potsdam, Geltow und Werder über den Deich, mit der Fähre nach Ketzin. Es war Herbst, aber die Sonne schien und die Temperaturen waren jetzt schon jenseits der 15°C. Also ideale Voraussetzungen um sich draußen auszutoben.

Apropos Austoben: Der Sektor von Ketzin nach Roskow ist nun langsam echt zur Zeitfahrstrecke verkommen, die ich heute zum 62. mal fahren durfte.

Diese 9,8 Kilometer eigenen sich aber auch besonders gut, um seine Grenzen kennen zu lernen. Heute für mich nur in der 3. oder 4.-Reihe. Egal, bisschen Sport vom Kuchen ist schon angesagt, sonst lassen sich die zwei Stücken am Backwahn auch nicht rechtfertigen!

Nach dem leckeren Kuchen ging es auf den Heimweg. Teilweise recht scharfer Kantenwind, aber ich hatte ja zum Glück echte Sportsmänner dabei, hinter denen ich mich sehr gut verstecken konnte und auch durfte.

Danke fürs Mitnehmen! Super-Sonntag!