Mit der Bande in die Märkische Schweiz nach Buckow

»Flotte Runde nach Osten«


Nach der gestrigen, doch recht intensiven Tour, war mir heute eigentlich nach was entspanntem. Deshalb haderte ich lange, ob die Märkische Schweiz heute das richtig Ausfahr-Ziel sein sollte würde.

Aber Pläne sind dazu da, umgesetzt zu werden und so war ich pünktlich um 11 Uhr in Alt-Hohenschönhausen, um mich gemeinsam mit Sascha und Alex gen Osten auf den Weg zu machen.

Ich war ganz schön überrascht, als ich sah, welche Truppe der Sascha mobilisieren konnte und so ging es dann mit Acht weiteren starken Fahrern raus aus der Stadt.

Der Weg war mir gänzlich unbekannt und ich war froh, so kompetent Führende vor mir zu haben. Irgendwann war dann auch die Stadt hinter uns gelassen und es ging durch blühende Landschaften. Passiert wurden so wohlklingende Ortschaften wie Garzin und Bergschäferei.

Dann war, schneller als erwartet, unser Pausenort »Waldsieversdorf« erreicht. Dort gab es Kaffee alkoholfreies Weissbier und Kuchen bei »Café-Tilia«, dem Geheimtip für erstklassige Einkehr in dieser Ecke Brandenburgs.

Gut gesättigt rollerte es dann die paar Hügel in Buckow hoch, nicht ohne noch einen Blick auf die sehr schönen Häuschen in diesem Ort zu werfen. Eigentlich könnte man hier öfter hin fahren!

Ich freute mich schon über das Straußberg-Richtungs-Schild, der Track und die Bande hatten aber andere Pläne, denn es sollte noch eine Nase weiter nach Osten gefahren werden. Und ich wollte doch eigentlich wieder zurück in die Hauptstadt! Egal, Fresspuls blieb heute trotz 2 Stück Kuchen fast aus und die Bande führte mich mit wenigen, eigenen Führungen, wieder zurück in die Hauptstadt. Nicht ohne noch einige richtig schlechte Asphalt-Passagen meistern zu müssen. Für die Tiri-Bande wäre dieses Terrain unakzeptabel gewesen.

Egal ich war froh, in der brütenden Hitze wieder den Osten mit der Prachtarchitektur in Marzahn erreicht zu haben. André und Rouven brachten mich dann wieder über die Betonpisten zur Bornholmer Strasse. Sodass ich rechtzeitig die HomeBase erreichte um noch der wff-Jahreshauptversammlung beiwohnen zu können.

Ein voll gepackter Sonntag mit einer klasse Tour in die Märkische Schweiz geht zu Ende – Dank geht an Sascha für die Orga und fürs Mitnehmen! Gerne wieder!

Kuchenrund nach Päwesin reloaded

»Mit Alex und Marc ins Havelland«


Einige Touren waren heute tatsächlich im Angebot: mit Oleg um den Schwielowsee oder mit Christian um den Werbellinsee. Alles irgendwie zu lang für meinen Geschmack und den Kuchen in Päwesin habe ich auch schon seit gefühlten Monaten nicht mehr genießen können dürfen. Alex und Marc war auch nach Backwahn und so gab es kein Halten mehr: Strecke auf den Garmin und Samstag morgen getroffen und raus über Spandau, Gatow und Sakrow nach Päwesin.

Erstaunlich viel Autoverkehr erwartete uns bis hinter Gatow, was uns aber nicht wirklich die Laune vermieste. Was mir dann ein wenig die Laune vermieste war mein kleiner Augenblick der Unachtsamkeit. Bei einem kurzen Stop am Strassenrand. Ich bremste in einen Sandhaufen, abseits des Asphalts hinein und verlor das Gleichgewicht. Resultat: kleine Pizza am Schienenbein und Ellenbogen. Material blieb glücklicherweise fast 98%ig unversehrt. Den Adrenalin-Rausch und das Blut hätte ich aber trotzdem nicht gebraucht.

Kuchen gab es dann, nach einem 29,8er Schnitt wegen des vielen Gegenwindes, trotzdem. Nach der ausgiebigen Einkehr, gab es zwar Schiebewind, aber nach meiner Führung zur Belohnung auch ordentlich »Fresspuls«. Die Jungs hatten Mitleid mit mir und wir reduzierten ein wenig das Tempo.

Falkensee wurde trotzdem in windes-eile erreicht und auch der anschließende Ritt durch Spandau verlief unspektakulär aber erneut verkehrsreich.

Vielleicht das nächste mal ’ne Stunde früher losfahren oder einfach am Samstag nicht mehr durch Spandau/Falkensee. Spass gemacht hat es trotzdem – vielen Dank fürs Mitnehmen!

Apple Live Photos verwandelt WordPress in Videos (.mov) … auch gut:

zurück nach Nauen – mit Fresspuls

gleich sind wir in Falkensee

Tiri-Ausfahrt nach Mellensee

»Gruppenausfahrt zu dritt«


Nachdem ich die vergangenen beiden Tagen nur mit dem Stadtrad unterwegs war und somit »aktiv regeneriert« habe, wollte ich den Urlaubstag für eine Rennrad-Ausfahrt nutzen.

Da kam es mir sehr gelegen, dass Oleg für eine Tour ab Auerbach-Tunnel gerufen hatte. Die üblichen Verdächtigen waren verhindert und so machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Süden.

Hinter Thyrow gab es einige für mich neue Sektoren, die eine willkommene Abwechslung im Landkreis Teltow-Fläming darstellten. Oleg führte uns lange Zeit raus nach Osten und sorgte immer dafür, dass die Reisegeschwindigkeit nicht zu gering ausfiel. Irgendwann vor den Toren Trebbins durften Armin und ich dann auch wieder in der Führung mitarbeiten.

Bäckerei Conrad wurde zu meinem Bedauern heute nicht angesteuert und es gab leider wieder zweitklassigen Kuchen bei Röhrig. Der »lockere« Käsekuchen war seinen Namen nicht wert: Fester Mürbeteig und darauf dann 3 Millimeter Quark-Mischung zu 1,80 €. Das kenne ich leckerer – aber wie Armin so schön sagte: »die Berliner haben auch immer was zu meckern«

Glücklicherweise war ich ja nicht zum Kuchen-Essen unterwegs sondern zum Rad fahren und so ging es dann auch wieder sportlich zurück in die Hauptstadt. Leider heute nicht über den Willy, da dort der Asphalt neu gelegt wird. Schön wars trotzdem, gemeinsam wieder am Tunnel abzuschlagen.

Danke fürs Mitnehmen! Schöne Ausfahrt zu dritt!