Auf Friedensfahrt–Kurs 2016 2. Tag: Görlitz -> Liberec

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117 km | 1.891 Höhenmeter


Nach dem entspannten Frühstück wurde um 9 Uhr das Gepäck verladen. Dann ging es zum Hauptbahnhof um die restlichen 100 Mitfahrer zu begrüßen. Nach Peters Ansprache gingen dann die mehr als 100 Radlerinnen und Radler auf die Strecke. Ein imposanter Anblick.

Erst zur Landeskrone, dann gen Süden. Es lief gut im Windschatten der grossen Gruppe. Auch die ersten Wellen konnte ich noch relativ gekonnt mitdrücken. Kurz vor der Verpflegung musste ich aber reißen lassen.

An der Verpflegung freute ich mich über die leckeren Stullen und das entspannt rumhocken in der Sonne.

Mit den Schnellen wollte ich nach der Pause nicht mitfahren und so machte ich mich alleine auf die letzten knapp 40 km. Als Highlight wartete noch der rund 15 km lange Anstieg hoch auf den 1.012 m hohen Ještěd. Der Berg wurde erstmal umrundet. Und dann ging es hart in den Berg. Ich hatte denn Anstieg noch von vor 5 Jahren in Erinnerung. Damals war es kalt und unwirklich heute sonnig und warm. Allerdings dadurch gefühlt kein bischen einfacher.

Was mich irritierte war die Familie mit Kindern, die mit Fahrradanhänger dort hochwollte. Der 3 km lange Kanten hatte 11% Steigung für die es meiner Ansicht nach spezielles Material bedarf. Zum meinem Erstaunen kam der Kinderanhänger irgendwann auch oben an. Zum Glück wurde ich nicht überholt.

Nach der leckeren Cola-Zero am Gipfel und den Beweis-Selfies ging es in die rasante Abfahrt, in der es einige brenzlige Situationen mit tschechischen Autofahrern gab, die der Meinung waren uns, die 60 km/h-den-Berg-Hinabfahrer mit 70 km/h und 15 cm Seitenabstand überholen zu müssen. Zum Glück ist alles gut gegangen und wir erreichten erschöpft aber zufrieden unser komfortables Sporthotel.

Morgen dann ein paar mehr Höhenmeter!

Auf Friedensfahrt–Kurs 2016 1. Tag: Horka -> Görlitz

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Mini-Prolog


Mit dem Zug ging es morgens nach Cottbus. Leider begleitete uns die komplette Zugfahrt Regen. Auch in Cottbus schüttete es in Strömen. Die angereisten Protagonisten störte das nur wenig. Der Großteil der Radler/innen entschlossen sich, trotz des starken Regens ihre Taschen zu verladen und sich auf die Strecke zu machen. Respekt! (Kudos!?)

Ich hatte andere Pläne: zum Einen wollte ich nicht mit meinem fast neuen Rad eine dermaßene Regenfahrt zumuten zum Anderen war ich selber nicht willens, mir drei Stunden Wasser ins Gesicht kippen zu lassen. Nicht im Urlaub.

Also änderte ich mit Christoph, Manfred und Gerd den Plan und wir lösten ein weiteres Bahnticket in Richtung Görlitz.

18 km vor der sächsischen Metropole war Schluss: Schienenersatzverkehr. Genau die richtige Distanz für uns, um entspannt bei nun regenfreiem Himmel nach Görlitz einzurollen.

Und es rollte dank Rückenwind und neuer Watt-Kurbel wie am Schnürchen. In der Jugendherberge in DownTown-Görlitz waren wir natürlich die Ersten und so mussten wir uns die Zeit mit Kettengesprächen und Schokolade vertreiben.

Als dann die Rennleitung mit dem Gepäck eintraf waren wir glücklich, unter die Dusche hüpfen zu können.

Nach dem Abendbrot gab es dann noch den notorischen Spaziergang, diesmal auf der polnischen Seite der Neiße, bevor wir noch in der Grambinus Stube einen Absacker genossen. Morgen dann sicher ein wenig mehr Radfahren.

P.S. Wege des Sauwetters heute auch keine Fotos.

Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Kleine Gruppe – grosser Wind v3.0«


Ach, was habe ich mich gefreut, als Karsten die Bäckerrunde nach Fehrbellin am Samstag annonciert hatte. Lange war ich dort schon nicht mehr gewesen und in schöner Gruppe mit neuem Renner würde die Ausfahrt gleich doppelt Spass machen.

So traf ich mich mit Alexander um 10:30 Uhr an der Metro und wir fuhren bei Sonnenschein und Rückenwind nach Falkensee. Dort wartete schon Sebastian und wenig später gesellte sich Karsten hinzu. Wir mussten recht schnell weiter, denn Tom und Erik wollten wir nicht über Gebühr warten lassen. Diese warteten wenige Kilometer entfernt auf uns.

Nun ging es zu sechst weiter und wir kamen nicht nur dank des Rückenwindes zügig voran. Als es jedoch nach Warsow nach rechts abging, wurde es mit dem Wind richtig garstig. Meine Kräfte schwanden und ich war froh so hilfsbereite Mitfahrer dabei zu haben, die mir das harte Arbeiten im Wind  bis Fehrbellin ersparten.

Der Kuchen konnte in der Sonne genossen werden und wie immer fiel uns das Aufbrechen schwer. Denn nicht nur in der Sonne war es schön und der Kuchen wollte verdaut werden, nein der Rückweg war wieder eine schier endlose Gegenwind-Passage.

Aber Dank der anderen Mitfahrer war auch das wieder kein Problem und so erreichten wir den Kreisverkehr in Marwitz, wo sich unsere Wege trennten.

Klasse Tour durchs Havelland. Gerne wieder. Danke fürs Mitnehmen.