Feierabendrunde durchs Mühlenbecker Land

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oder »Zu dritt Dampf ablassen«


Dienstags ist ja klassischer Feierabendrunden-Tag. Heute wollte ich mal nicht mit den Havellandriders die Nauen-Runde drehen, sondern in den hohen Norden aufbrechen und mit meinem Südafrika-Kettenbruder Christian P. fahren. Die Sektoren kennen ich dort oben zwar alle, aber genau so bin ich die Strecke noch nicht gefahren. Auch Alexander fährt dort gerne, denn die Runde ist recht flach, relativ verkehrsarm und es gibt dort so gut wie keine Ampeln. Hervorragend geeignet um ordentlich Dampf zu machen und einen sauberen Stiefel Schnitt zu fahren.

Ich musste ganz schön hetzten um den Treffpunkt in Pankow um 17 Uhr pünktlich zu erreichen. Da ich nicht angemeldet war, hätte auch niemand auf mich gewartet, wäre ich zu spät gekommen. Sebastian P. und Dan waren schon dort, als Christian kam.

Aus Pankow raus hing sich noch ein anderer Radler bei uns hinten rein und half dann aber auch bei der Führungsarbeit. Hinter Summt, beim Abzweig nach Lehnitz flog Sebastian leider hinten raus. Wir warteten kurz entschieden dann aber weiter zu fahren, wir wollten doch ein paar Körner lassen und keine Bummel-Runde fahren.

Die Führungswechsel klappten hervorragend und als wir nach 1:58:36 Stunden wieder die Agip in Pankow erreichten, hatte Christian zu berichten, das wir die bisherige Bestzeit geknackt hatten. Sehr schön. Mission accomplished.

Fazit: Eine klasse Feierabendrunde zu dritt, die Strecke und die Mitfahrer haben Spass gemacht. Da oben werde ich sicher nicht das letzte mal mitgefahren sein.

Havellandriders-Beelitz-Tour

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oder »Zu Elft durch den wilden Westen«


Heute sollte das südliche Havelland erkundet werden und Frank baldowerte mit Mike eine Strecke zum Schwielowsee aus. Treffpunkt war, wie immer, das Rathaus Falkensee.

Dort wurde erstmal das notorische Gruppenfoto geschossen, bevor es Richtung Brieselang raus aus dem Ort ging. Etwa zwei Kilometer hinter dem Ortsausgang dann Defekt. Ingos Speiche hatte sich gelöst und eine Weiterfahrt war für ihn damit leider ausgeschlossen. Er machte sich auf den Heimweg und wir fuhren weiter über Brieselang, Wustermark in Richtung Potsdam.

Hinter Golm modifizierte ich die Fahrstrecke ein wenig, sodass wir dort nicht durch die Stadt fahren mussten, sondern einen schönen Weg durch den Wald einschlugen. Viele male bin ich dort schon gefahren. Unter anderem auf der Schwielowseerunde. Auch in Ferch wichen wir auf mein Anraten erneut vom Weg ab und alle waren sehr von dem klasse R1-Radweg angetan, der durch den grünen Nadelwald nach Beelitz führte.

Dort freuten wir uns das es nur noch 18 km bis nach Kloster Lehnin waren, denn dort wollten wir heute Rast machen. Ein Café wurde dort schnell gefunden und alle versorgten sich mit Kuchen, Café und Coca-Cola. Die Weiterfahrt viel allen dann, wie so oft, mit vollem Bauch schwer. Aber es half nichts, die 56 km zurück nach Falkensee mussten gefahren werden.

Kurz vor Ketzin hinderte uns noch die Havel an der Weiterfahrt, aber mit Hilfe von 1,- € pro Person ließ sich eine Fähre chartern, die unsere Räder und uns, sicher ans andere Ufer brachte.

Bei Brieselang wurde das Feld stiller, da sich die üblichen Verdächtigen schon geistig auf den Ortschildsprint in Falkensee vorbereiteten. Mütze zog uns sicher bis in die Sprintzone, konnte dann aber verständlicherweise nix mehr oben drauf legen und überließ mir den Kampf mit Mike und Frank, die mich dann erfreulicherweise nicht mehr überholen konnten.

Weiter gings am Rathaus noch zu Jannys-Eis, wo die letzte Stärkung, in Form von Eiscreme, vor dem Nachhauseweg zu uns genommen wurde.

Fazit: Eine schöne harmonische Ausfahrt. Viele netten Kettengesprächen. Es wurde nie langweilig und das Havelland hat sich bei fast wolkenlosem Himmel auch von seiner schönsten Seite gezeigt. So macht der Spät-Sommer Spass!

Kurze Nordrunde über Kremmen

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oder »Runder Tritt – erstmal Mangelware«


Lange Zeit war der Himmel draußen bedeckt und ich haderte mit mir, ob ich denn heute trainieren wsollte oder nicht.

Meine Beine schmerzten noch von den beiden Einheiten an den letzten beiden Tagen und richtig warm war es draußen auch nicht. Eigentlich genügend Gründe den Vormittag ohne Ausdauertraining zu verbringen, aber der Schweinehund will ja auch mal besiegt werden! Also raus aufs Rad!

Die erste Stunde konnte ich meinem Sport nicht wirklich viel Spass abgewinnen. Es war frisch, aber die Straßen weitestgehend trocken aber kein Flow stellte sich ein. Ich fand mich damit ab, es gibt halt diese Tage und heute war dann wohl ein solcher.

Als dann aber hinter Bötzow die Sonne hinter den Wolken hervor lugte und sich auch mal länger als drei Minuten zeigte kam meine Freude an meinem Sport schlagartig zurück und zauberte mir ein lang anhaltendes breites Grinsen aufs Gesicht (siehe Fotobeweis).

Die Fahrzeit war ok. Bronze Medaille.