Feierabendrunde

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oder »Ne Stunde Laufen zum ’Kopf-frei-kriegen’«


Eine ganze Weile bin ich schon nicht mehr gelaufen und nach der Einheit gestern bei McFit, war das genau das Richtige um die verspannte Oberköpermuskulatur wieder locker zu bekommen.

Gedacht, getan, rein in die Laufklamotten und bei herrlichen 24°C raus auf die Strasse. Heute wollte ich mal wieder diese Runde laufen, die ich vor mehr als einem Jahr zum letzten mal angepackt hatte.

Jungfernheide war mir heute nix, denn ich sah die dunklen Wolken bereits aus dem westlichen Havelland heranziehen und wollte mich, bei dem weichen Boden in der Jungfernheide, nicht komplett einsauen.

Also mal wieder durch den Asphaltdschungel Charlottenburgs, ein wenig Schlosspark und Klausener-Platz-Kietz, dann die leichte Steigung hoch nach West-End und zurück durch die Schrebergärten zum Fürstenbrunner Weg.

Es lief erstaunlich gut. Von Anfang an hatte ich gute Beine und konnte locker laufen. Zwei Kilometer vor der HomeBase begann es dann leicht zu nieseln. Das Nieseln verwandelte sich schnell in einen ordentlichen Regenschauer. Nichts Neues in diesem tollen Sommer!

Zu erst ist es ja toll, diese kleinen erfrischenden Tropfen im Gesicht zu spüren, dann der dampfende Asphalt und die frisch riechenden Pflanzen, als würden sie zu atmen beginnen so riechen sie. Wenn dann aber die Nässe von unten zu den Socken durchdringt und die Laufbrille so beschlagen ist, das ich die Pfützen nicht mehr erkennen, dann freue ich mich doch wenn ich wieder zu Hause im trockenen bin.

Ein schöner Lauf, genau das richtig um das Wochenende zu beginnen! Wetter kann nur besser werden!

Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Neue PBZ!?«


Die Sonne schien und von dem vorhergesagten Regen war auf dem Radar nichts zu sehen, also raus, auf den Renner und meine große Nordrunde fahren.

Sehr neugierig war ich, zu sehen, was geht. Ohne zu viel vorweg zu nehmen: Es ging Einiges. Der Wind half mir bis Germendorf und ich staunte nicht schlecht, als mein Garmin mir dort ein 34,2er Schnitt präsentierte. Mir war das fast unheimlich, merkte dann aber auf den Passagen hinter Orion, das der Wind heute nicht ohne war, obwohl die Gräser und Getreidefelder entlang des Weges sich sehr wenig nach dem Wind bogen.

Die Geschwindigkeit wollte ich aber immer über 30 km/h halten, was mir auch fast immer gelang. Der VP war schon recht schnell abgeschüttelt und ich hatte nicht mal mehr diesen virtuellen unechten Gegner zum spielen. Die Sonne brannte und das Thermometer zeigte zeitweise 31°C. Sehr schön, der Sommer war zurück! Diese Temperaturen kosteten aber auch Körner und ich wurde langsamer, was mich wirklich frustrierte.

Erst hinter Sacrow, kurz nach der Stadtgrenze nach Berlin lief es wieder. Keine Ahnung ob das schon der Stallgeruch war oder ob einfach nun wieder der Wind mit mir gnädig war!?

Sicher war es der Süd-West-Wind, der mir zuvor aus der Stadt heraus geholfen hatte, und mich nun nach Hause brachte.

Bei der Auswertung staunte ich nicht schlecht, als ich sah, das ich meine Bestzeit um 2:44 Minuten unterboten hatte. I like!