Breisgau Tour 2010 – Tag 3 – Bötzingen->Todtmoos

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Der Tag begann mit einem leicht veränderten Frühstück, denn ich wollte die Königsetappe gut vorbereitet fahren. So ließ ich das Brot weg und aß nur Müsli mit Eiweisspulver und Früchtequark mit Yoghurt.

Auf dem ersten langen Anstieg merkte ich das es heute gut laufen könnte: Ohne viel Mühe blieb ich an Andi’s und Stephan S’s Hinterrad. Zumindest bis zur letzten Kehre vor dem Abzweig zum Belchen konnte ich folgen. Dann musste ich ziehen lassen. Aber es standen ja noch Dreieinhalb weitere echte Klopper auf dem Programm.
Bei diesen ging dann leider nicht mehr viel und ich musste, sehr zu meinem Bedauern, ständig die rote Laterne tragen. Mal schauen ob ich beim Einzel-Zeit-Bergfahren hoch zum Schau ins Land am Mittwoch noch was reißen kann!?

Wir hatten wieder großes Glück mit dem Wetter und es rächte sich nicht, das wir keine Regenjacken eingepackt hatten, denn es schien fast den ganzen Tag die Sonne! So war uns auch in 1.200 Meter Höhe nicht kalt und wir konnten den Schwarzwald in vollen Zügen genießen.

Nach der letzten Abfahrt verpassten wir einen Abzweig – kein Problem – der Garmin kann uns ja wieder auf einem kleinen Umweg auf die eigentliche Strecke leiten. Normalerweise funktioniert das hervorragend nur heute wollte uns der Garmin dann noch einen Wirtschaftsweg mit knapp 20% Steigung hoch führen. Genau der richtige Abschluss nach über 2.800 Höhenmetern. Zwei Mitfahreren war das zu heftig und sie fuhren schoben das Ding hoch. Siehe letztes Bild.

Morgen steht ein Abstecher nach Frankreich auf dem Plan, nach Colmar auf den Spuren der TDF 2009.

Breisgau Tour 2010 – Tag 2 – Bötzingen->Kälbelescheuer->Münsterthal

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Der Tag begann um 8 Uhr mit einem tollen Sportlerfrühstück am Büffet unseres Hotels zur Krone in Bötzingen. Ich hatte super geschlafen und freute mich auf die heutige Tour und die vielen Höhenmeter, die uns erwarten würden.

Wir wollten heute schon vor 10 Uhr losfahren, da für den Nachmittag Regen auf dem Radar stand. Diese Sorge, nass zu werden war, wie sich später aber herausstellte, unbegründet, und so ging es die ersten 35 Kilometer erst mal flach gen Süden.

Hinter Britzingen erwartete uns aber ein Anstieg der es in sich hatte: Vor uns lag ein 12 Kilometer Asphaltstreifen, immer im hohen einstelligen Prozentbereich, der nicht enden wollte. Ich war ganz schön fertig als ich oben ankam. Hügel-Bügeln kann ich ja, aber das ist was Anderes!

Oben durfte auch nicht lange gehalten werden, denn die Almgaststätte Kälbelescheuer sollte als Jausenstation dienen. Dort hin ging es eine nette Abfahrt hinunter, welcher dann wieder richtig steil wurde. Ein Einheimischer beschrieb den Anstieg so: Du denkst Du fährst in den Himmel. QuälDich.de hat da auch eine Beschreibung zu.

Oben angekommen gab es dann viel Sonne und Wind, aber leider kein alkoholfreies Hefeweizen. Schade, also ohne isotonischen Durstlöscher weiter zu unsere zweiten Herausforderung: Nach der schönen aber kurzen Abfahrt nach Spielweg ging es auch gleich wieder in den Berg. Diesmal aber stetig im zweistelligen Prozentbereich. Kein wirkliches Vergnügen, nach dem langen kräftezehrenden ersten Anstieg. Ich war froh, das ich meine Dreifachkurbel an Bord hatte und begann, mich mit dem Anstieg anzufreunden. Ich wusste das das Ziel Schauinsland bei 1.220 Höhenmeter liegt, konnte also auf meinem Garmin die Höhenmeter sehen, die noch zu überwinden waren. Und sie schmolzen bei der intensiven Steigung schnell dahin.

Von der Seilbahnstation ging es dann die lange schöne Abfahrt herunter nach Freiburg. Heute fast Auto- und Motorrad-Frei. So konnten wir die Räder richtig laufen lassen und die gut einsehbaren Kurven genießen.

In Freiburg ging es dann auf bekannten Wegen auf der Fahrradautobahn entlang der Breisach zurück nach Bötzingen, wo wir schnell duschten und uns auf das kommende Abendessen freuten.

Ein gelungener Radrenntag mit vielen harten Steigungen. Gerne wieder…aber nicht so bald.

Breisgau Tour 2010 – Tag 1 – Bötzingen->Glashütte

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Im Nachtzug nach Freiburg ließ es sich in unserem kleinen Abteil nur recht unruhig schlafen und so sollte die Tour heute, bei Kaiserwetter – blauer wolkenloser Himmel mit Temperaturen um die 29˚C – eine echte Einstiegsrunde werden.

Mit 1.233 Höhenmeter war sie das aber bei leibe nicht und wir Flachländer mussten ganz schön ackern um die Hügel hinauf zu kommen. Der Schwarzwald präsentierte sich von seiner schönsten Seite: die Weiden waren frisch gemäht, der Wald grün und die Kühe auf den Wiesen schienen glücklich und entspannt, wie wir. Am Gipfel des südöstlichen Punkts unserer heutigen Ausfahrt dem »Hexenloch«, gab es oben ein alkoholfreies Rothaus-Weizen zu 2,60€ inkl. Bedienung.

Die Abfahrt nach Glottertal hätte schneller ausfallen können, wenn diese Kisten aus Blech mit den vier Rädern nicht so schnarch-langsam dem Berg herunter gerollt wären. Aber zum Beschweren oder Trübsal-Blasen war heute nicht der richtige Tag, denn die Sonne schien so stark, das wir uns im höchsten Hochsommer wähnten und wir waren ja im Urlaub und nicht auf der Flucht. Sieben Kilometer vor dem Ziel ereilte Stephan noch ein Schleicher, der in Null,Nix behoben wurde.

Ein klasse Einstieg in die kommenden vier Rennradtage im Kaiserstuhl!