»25 Jahre WfF« Feier in Oderberg

Nicht mehr weit
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Rad- und Feierwochenende


Schon seit langem stand die Feier in meinem Kalender, so richtig begann die Vorfreude aber erst am Freitagabend, als klar war daß das Wochenendwetter schön werden würde.

Also Sachen gepackt und am Samstag erstmal mit kleinem Rucksack durch die halbe Stadt in den Friedrichshain geradelt. Dort war dann das Gepäck schnell verladen, und es ging auf die 120 km Runde mit Tom. Ziel war die Eisguste in Oderberg, ein Gästehaus mitten im Grünen, welches uns fürs Wochenende beherbergen sollte. Das Orga-Team hatte keine Kosten und Mühen gescheut um uns dort eine unvergessliche Feier zu bereiten, aber dazu später mehr, denn erstmal musste mit einigen Nasen, also Umwegen, der Ort angefahren werden.

Zu sechst ging es mit geladenem Track aus der Stadt. Herrliche Schleichwege die uns auch am Marzaner Garten der Welt vorbei führten. Ein sehr selten von mir besuchter Stadtteil der Hauptstadt.

Irgendwann war dann auch die Stadt hinter uns gelassen und bei herrlichem Sonnenschein ging es über sehr verkehrsarme Strassen in die märkische Schweiz, wo in Buckow Kuchen verdrückt wurde, bevor es nach Norden, zu unserem eigentlichen Ziel nach Oderberg ging. Die anvisierten 120 km gingen relativ angenehm zu fahren, obwohl so einige male die vielen Wellen aus der Eiszeit doch in den Waden zwackten.

Wir erreichten unser Domizil und Party-Location gegen 15 Uhr und so blieb viel Zeit die Gegend zu erkunden, denn weder schnelles Internet noch Kanu-Fahren oder eine Wanderung hielt mich vom vollständigen Entspannen ab.

Als die Sonne unterging wurde dann der Grill angeworfen und das 50-Liter-Bierfass angezapft. Das Orga-Team rund um Stefan hatte ganze Arbeit geleistet, um uns einen unvergesslichen Abend zu bereiten! Ganz große Leistung! Vielen Dank!

Nachtruhe kehrte bei mir gegen 1:30 Uhr ein und am nächsten Morgen ging es dann für mich auf direktem Weg mit dem Rad zurück in die Hauptstadt.

Danke für die tolle Party! Auf die nächsten 25 Jahre!

WfF-Sommertour Thüringen 2020 – Tag 5

Talsperre
Lesezeit: < 1 Minute

100 km  |  1.526 Höhenmeter


Die letzte Etappe ist schnell erzählt: Heute wollten wir nach den Strapazen der vergangenen Tagen nur auf die mittlere Strecke gehen. Das Profil war weder flach noch wir richtig fit. 100 km und 1.500 Höhenmeter klangen allerdings schaff-bar. Also los!

Heute ging es nach Süden vorbei an einer Talsperre. Anstiege und tolle Aussichten inklusive. Nach vielen Wellen war dann mal wieder das Buffet erreicht. Wieder wurden wir hervorragende versorgt. Heute sogar mit Joghurt und Eis. Welch Luxus!

Dann ging es zurück, vorbei am Schiefermuseeum und vielen komplett in Schiefer eingekleideten Häusern. Ein fetter Anstieg wartete natürlich auch noch auf uns. Sieben Kilometer bergauf ist schon ein Brett. Da die Steigungsprozente aber nie zweistellig wurden, war auch dieser Kanten machbar.

Nachdem die Diettrichshütte nun zum dritten mal im Urlaub passiert war, wusste ich daß die Höhenmeter geschafft waren und mein Thüringen-Urlaub sich dem Ende neigte.

Im Hotel gab es dann noch einen Rewe-Salat als Wegzehrung für die Heimreise zurück in die Hauptstadt.

Fazit: Wieder eine hervorragend organisierte WfF-Sommertour. Der Ort war super gewählt, da nicht nur eine gute Infrastruktur vorhanden war, auch eigneten er sich hervorragend als Startpunkt für unvergessliche Radtouren. Eine sehr schöne Landschaft umrahmte das Sport-Hotel. Auch die Unterkunft war modern und gepflegt. Eigentlich passte wirklich alles. Das war Radreisen auf hohem Niveau. Vielen Dank an Tom und das Team für die erstklassige Planung und Organisation! Ich freue mich sehr auf 2021!

 

WfF-Sommertour Thüringen 2020 – Tag 4

ganz schön steil und heiss
Lesezeit: < 1 Minute

137 km | 1.557 Höhenmeter


Nach dem doch recht entspannten gestrigen Ruhetag, durfte konnte heute wieder Rad gefahren werden. Trotz schöner Wanderung, werden wir wohl das Wandern nicht als neues Hobby entdecken. Radfahren ist da schon vielfältiger.

Also heute schon um 9:30 Uhr aufs Rad. Wegen der Hitze. Einige Teilnehmer sind schon direkt nach dem Frühstück um 8:30 Uhr aufs Rad. Das wäre uns dann doch ein wenig zu hektisch geworden. Apropos Hektik: Die kam heute selten auf. Zu schön war die von Detlef geplante Strecke. Auf vielen Nebenstrassen ging es erst nach Norden, bevor wir dann nach Westen zum Rennsteig abbogen. Davor gabs noch eine kleine Stärkung an einem Rewe am Wegesrand. Wie wenig hatten wir doch die Zivilisation, oder das was man so nennt, vermisst.

Dann erreichten wir die einzige wirkliche Herausforderung, neben der Hitze: den Rennsteig. Der Anstieg war schon relativ anspruchsvoll und wir sehnten uns nach dem Buffet, welches oben aufgebaut war.

Als einer der letzten trafen wir dort ein. Trotzdem gab es noch alle Köstlichkeiten. Neben Cola heute auch mal eine saure Gurke aus dem Glas und Spreewald: Herrlich!

Die Rückfahrt war trotz der Hitze und der Wellen relativ unbeschwerlich, da es tendenziell bergab ging.

Irgendwann erreichten wir dann das Hotel. Ziemlich abgekocht und müde. Mal sehen was das morgen so auf dem Renner werden wird!?