Sportgepäck und Blogger-Connection

Eigentlich bin ich ja mit Link-Tausch sehr zurückhaltend und nehme dadurch in Kauf, dass die Reichweite meines Blogs durch dieses beliebte Werkzeug nicht erhöht wird.

Vor ein paar Wochen schrieb mich aber die Annika vom momondo.blog an, ob ich Ihr nicht ein paar Tips zu »Sportgepäck in Flugzeugen« geben könne.

Ich empfahl daraufhin AirBerlin, die eine ServiceCard für Sport-Vielflieger bereit halten und so die Zusatzkosten auf 119,-€ pro Jahr »Deckeln«.

Das war ihr eine Erwähnung und Verlinkung wert, für die ich mich auf diesem Weg ganz herzlich bedanke! Schöne Ostern!

ERT-Teneriffa 2016 – Tag 7

»Vilaflor nach El Medano«


Die Nacht war relativ unruhig auf 1.300 Meter über Null. Keine Ahnung ob es am reduzierten Sauerstoff lag, oder andere Gründe hatte. Das Bett war jedenfalls bequem, wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann.

Das Frühstück war, wie unsere Gastgeber, britisch: Toast, Cornflakes, Wurst, Käse und Marmelade. Eigentlich genug für die wenigen Höhenmeter die gleich am Anfang der Etappe zu absolvieren waren. Meine Laune war ausgezeichnet, obwohl es mit 8°C nicht gerade warm war. Aber da es bergauf ging, war mir nicht kalt.

Die Landschaft und auch der Ausblick runter aufs Meer waren atemberaubend und so kam keine Langeweile auf. Oben auf dem Plateau wurde der Asphalt zwar sehr ruppig, aber die Landschaft verwandelte sich in eine unwirkliches Bild: Vulkangestein soweit das Auge reichte und so gut wie keine Vegetation. Hier hätte man einen Film zur Marsmission drehen können. Ich hielt öfter an, denn Lanschaft-gucken und Abfahren waren nicht gleichzeitig drin, denn der Asphalt war einfach zu schlecht und auch das Rollen-lassen erforderte volle Konzentration.

Nach etwa 15 km Abfahrt saß Thilo an einem Kreisverkehr und trank Café con Leche. Ich beschloss es ihm gleich zu tun. Von nun an ging es gemeinsam auf die restlichen, welligen 60 km. Immer an der Küste entlang mit einem ordentlichen kanarischen Rückenwind der uns die letzten Kilometer zur Home-Base blies.

Schnell dass Bike zurück am Bike-Shop abgeben und noch in den warmen Atlantik springen um uns zu erfrischen. Herrlich!

Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen ging es dann am nächsten Morgen in aller Frühe zurück ins herbstliche Deutschland.

Eine erstklassige Woche auf dem Renner mit perfekter Orga von Sandra, Stephan und dem Touren-Gourmet Dirk! Ohne die klasse Organisation der Unterkünfte und der tollen Streckenplanung wäre diese Woche sicher nicht mal halb so unvergesslich und stressfrei verlaufen wie sie war. Vielen Dank fürs Mitnehmen!

Cooles Quartier-coole Typen

Cooles Quartier-coole Typen

 

 

ERT-Teneriffa 2016 – Tag 6

»Puerto de Santiago nach Vilaflor«


Eigentlich ist der Tag schnell erzählt: Nach einer entspannten Nacht und einem schönen Frühstücksbüffet ging es für mich auf die kurze Strecke mit nur 50 km, dafür aber doch knapp 2.000 Höhenmetern. Für mich genug, denn die morschen Beine wollten heute eigentlich alles tun, nur nicht Radfahren.

So ging es gemütlich für knapp 30 Kilometer wellig an der Küste entlang. Immer auf der Hauptstraße. Mit viel Verkehr und allem was dazu gehört. So war ich fast froh, als es endlich den 20 km lange Anstieg hoch nach Vilaflores ging. Auf der Hälfte gab es noch einen Cola-Stop. Die Straße wurde nie steiler als 6 % und so wurde es erst zum Ende etwas knuffig. Der Puls war jedenfalls schwer auf 140 bpm zu bringen, was ein eindeutiges Zeichen für ne Bikepause ist.

Schön war die kleine Pension mit der familiären Atmosphäre, dem offenen Kamin, der auf 1.200 Meter Höhe ein willkommener Wärmespender für uns war.

Das gemeinsame Abendessen bei einem leckeren Pizzabäcker rundete den vorletzten Tag auf dem Mietrad ab. Morgen dann das letzte mal Vulkangestein unter den Pedalplatten.