Bäckerrunde nach Fehrbellin

oder »Kleine Gruppe – grosser Wind v2.0«

Tom R. rief und alle wenig kamen. Als ich mich mit enormen Gegenwind zum Rathaus Falkensee vorgekämpft hatte, war ich doch ein wenig verwundert, dass es mir nur so wenig Protagonisten gleich getan hatten und das herrliche Spätsommer-Wetter im November genutzt hatten, um zum besten Konditor des westlichen Havellandes zu fahren.

Aber es gab ja noch andere Touren-Angebote, wo der Rest der Rennrad-Buddies unterwegs waren. So machten wir uns zu viert auf die rund 60 km lange Anfahrt nach Fehrbellin. Die Wechsel funktionierten flüssig und auch das Tempo harmonierte hervorragend. Schönes Wetter, schöne Truppe und bald schönen Kuchen.

Der wurde dann auch gerade zur rechten Zeit erreicht und mit einem breiten Grinsen genossen.

Heute fiel das Aufbrechen nicht all zu schwer, denn es erwartete uns Rückenwind satt und wir konnten mit recht niedrigem Puls über Linum nach Kremmen rollen. Auf der Löcher-Strecke bei Flatow gab es frischen Asphalt. Sehr schön!

In Vehlefanz verabschiedeten wir Tom und Erik. Karsten und ich machten uns auf die letzten Kilometer der schönen Runden.

Fazit: Super Entscheidung, heute noch einmal den Renner bewegt zu haben! So darf das Wetter noch ein paar Wochen bleiben, dann bin ich in 2015 nicht das letzte mal bei unserem Konditor Schmiedel gewesen!

Saisonabschluss-Tour mit den Havellandriders 2015

oder »Der Klassiker zum Saison-Abschluss«

Nun schon zum fünften mal hatte ich das Vergnügen, an diesem Event teilzunehmen. 2010, 2011, 2012, 2013 und 2015 fahren wir nun schon nach Klein-Ziethen um uns dort mit deftiger und eher radfahrer-untypischer Küche verwöhnen zu lassen. Aber auch heute ist wieder der Weg das Ziel und das herrliche Herbstwetter bei milden zweistelligen Temperaturen ließ uns mit viel Freude nach Westen kurbeln. Der mitgebrachte Ostwind tat sein übriges, um ordentlich flott unterwegs sein zu können.

Nach rund 70 km war die Bande dann schon recht hungrig und alle freuten sich auf die Einkehr beim Landgasthof »Zu Reckin’s Eiche«. Dort wurden wir mit »Schnitzel-satt« versorgt und hatte erneut eine grosse Herausforderung, nach dem grossem Mahl und lustigen Kettengesprächen in die Gänge zu kommen. Egal, es waren ja nur noch rund 30 km bis zur HomeBase und jetzt musste halt nicht das Schnitzel sondern die Zähne zusammengebissen werden.

Das gelang und erschöpft aber sehr zufrieden erreichte ich die HomeBase. In den Jahren zuvor waren wir zwar deutlich mehr Protagonisten, aber auch in der recht kleinen Gruppe blieb der Spass nicht auf der Strecke. Mal sehen ob sich dies in 2016 wieder positiv entwickelt. Ich für meinen Teil hätte sicher etwas verpasst, wäre ich heute nicht dabei gewesen! Vielen Dank fürs Mitnehmen!

Trebbin-Runde

oder »Kurz mit der Tiri-Bande«

Eine gefühlte Ewigkeit war ich schon nicht mehr mit dem Renner unterwegs und als die Damen bei der gestrigen Velonistas Party bekundeten, dass sie um 10 Uhr am Tunnel zu Olegs Runde stehen würden, konnte ich einfach nicht widerstehen.

Milde 10°C ließen die Anfahrt ohne Frösteln überstehen. Die Sonne wollte sich aber nicht blicken lassen, dafür eine ganze Menge an bekannten Gesichtern, die alle heute gen Süden mit dem Renner raus wollten. Sehr sportliche Fahrer. Mir wurde schnell klar, dass ich hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Obwohl die Runde ruhig ausgerufen war, würde es sicher wieder zur Sache gehen. Erstmal hinten reinhängen und schauen was passiert, war meine Devise.

Diese Taktik wollten heute jedoch einige fahren und so fand ich mich öfter im Wind als mir lieb war. Eigentlich sollte es die alt bekannte Runde nach Ruhlsdorf werden, kurz vor Trebbin plante der Zeremonienmeister aber kurzerhand um und lenkte uns zielsicher zum Bäcker Konrad in Trebbin. An diesem Plan hatte ich nichts auszusetzen und so gab es erstmal Limo & Kuchen.

Die Rückreise sollte sich, trotz meiner kleinen Einwände, auf der selben Strecke zurück durch die Mittelmarker-Papa winden. Bekannte Wege sind nun mal gute Wege und so wollte ich es dabei belassen lassen. Das der Track doof aussieht kann jeder sehen, der oben rechts auf das kleine Bildchen guckt.

Auf der Rückreise hatte ich dann aber wahrlich andere Probleme. Die lange Rennrad-Abstinenz machte mir arg zu schaffen und ich fühlte mich nicht mehr sehr wohl. Alle Körner waren weg und die Beine fast leer. Sonntag-Mittag Spass geht anders, aber ich war ja nicht zum Spass mit der Gäng unterwegs. Und überhaupt. Gejammert wird nicht, also ordentlich Kurbeln, Willy ausgelassen und trotzdem zufrieden zuhause angekommen. Schöne Runde, Danke fürs Mitnehmen und Danke für den „like“, Marc!