Ruhlsdorf-Süd-Runde

oder »Auf bekannten Wegen nach Süden«

Normalerweise geht es ja mit der TiRi-Bande über Marienfelde, raus über Ruhlsdorf, nach Blankensee. Heute war aber zur Abwechslung mal Treffpunkt um 9 Uhr am Auerbachtunnel im Grunewald.

Leider blieb das aber fast die einzige Abwechslung, denn auch mit geduldiger Überzeugungsarbeit gelang es mir nicht, die Truppe umzustimmen, ins schöne Havelland nach Päwesin zu fahren. Sehr schade. Aber dafür gab es Abwechslung bei den Mitfahrern, denn Fabian, Bernd, Ulf H. und Timo W. begleiteten die Regulars. Auch Gordon stieß später noch dazu. Sehr schön.

So wurde die Fahrzeit gewohnt kurzweilig, da viele Themen, rund ums Rennrad-Fahren, während des Kampfes gegen den Wind besprochen wurden. In Blankensee verabschiedeten wir uns von Maschinen-Ralph, der alleine nach Hause fahren wollte. Der Rest der illustren Truppe wollte das Wetter im Innenhof der Bäckerei Röhrig genießen.

Leider kamen dann vor Schenkenhorst doch noch ein heftiges Gewitter auf, dass uns ordentlich durchnässte. Kann passieren. Da die Sonne sich im Anschluss zeigte mussten wir nicht frieren und konnten über die Krone den Heimweg antreten.

Schöne Runde, die mich erneut einiges an Körnern gekostet hat. Aber so ist das wohl wenn man nicht so fleissig trainiert, wie die Anderen.

Danke fürs Mitnehmen!

Jungfernheide Lauf

oder »Samstag-Morgen-Lauf«

Immer wieder gerne genommen, diese zwei Runden in meinem Jungfernheide-Park. Direkt vor dem Frühstück am arbeitsfreien Samstag: Grossartig!

Eigentlich wollte ich ja Rad fahren, disponierte aber kurzerhand um, da einige Verpflichtungen auf mich warteten und so nicht genügend Zeit für eine ausgiebige Rennrad-Runde blieb. Bei milden 14°C trotzdem grosser Sport mit leichten Füssen und viel Spass. Locker laufen am Samstag-Morgen – wunderbar!

 

Burg-Rabenstein-Runde

oder »Doch noch ein 200er in 2014«

Lange Zeit hatte ich mit mir gehadert, ob ich diese, von Karsten A. am Anfang der Woche angebotene Runde, fahren sollte. 200er sind ja nicht so meine Spezialität in 2014. Und letztes Wochenende wurde ich ja von den TiRis ganz schön aus den Schuhen gefahren. Unter der Woche war nix mit Training und so waren die Bedingungen mal wieder sub-optimal für das Vorhaben »Burg Rabenstein«.

Egal, wer nicht wagt, der nicht gewinnt und so stand ich pünktlich am Treffpunkt Ikea in Spandau um die Falkenseer Bande zu begrüßen. Flugs über den Willy und dann weitere Mitfahrer an der Spinnerbrücke eingesammelt. Mit der grossen Gruppe ließ es sich super rollen, so dachte ich zumindest. Wenn denn da der Wind nicht wäre, der uns permanent mit Stärke X entgegenwehte. Ok, so würde der Rückweg angenehm werden, aber die 116 km zur Burg mussten ja erst einmal absolviert werden.

Ich war heil froh als wir das Burg-Café erreichten und Kohlenhydrate bestellten. Bei mir gab’s zwei Stück Kuchen und nen Eis-Café, was wohl heute eindeutig zu viel war; aber dazu später mehr.

Der Service auf der Burg war diesmal hervorragend: Flott und mit einem Lächeln im Gesicht servierte uns die Bedienung den Kuchen zu 2,- € das Stück: Herrlich!

Der Rückweg war zwar durchweg mit Rückenwind versehen, deshalb aber nicht weniger beschwerlich. Die zu mir genommene Kost konnte ich heute nur schlecht verdauen und so machte sich ein allgemeines Unwohlsein bei mir breit. Die Beine wollten auch nicht mehr wirklich – keine guten Voraussetzungen für weitere, gut 100 km Fahrt.

Auch bei einigen Mitfahrern zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen und es wurde weniger koordiniert gefahren. Das ein ums andere Mal falsch abgebogen oder verbremst.

Tempo wurde daraufhin jedenfalls nicht merklich raus genommen und so rollte ich mit letzten Körner nach Hause. Schön das es Rückenwind und Erdinger Alkoholfrei gibt!

Danke fürs Mitnehmen!