Päwesin-Runde

oder »Alleine nach zum Backwahn«

Es gab zwar ein Touren-Angebot im Internet, aber alleine Trainieren hat auch seinen Reiz. Ich kann mir selber das die Strecke und das Tempo einteilen. Und das lästige »Kassette-Glotzen« entfällt komplett.

Das Ziel war schnell gefunden, denn wie der geneigte Leser bereits weiss, mag ich »Cake-Rides« sehr gerne. Also eine Ausfahrt mit mindestens einem Kuchen-Stop. Bevorzugt nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke. Und gerne auch mit Schiebewind auf dem Rückweg. Wenn dann noch die Sonne lacht, ist die Ausfahrt perfekt.

Genau so kam es heute und ich musste auf dem Weg nach Westen ganz schön ackern. An einen 30er Schnitt war da, zumindest für mich, nicht zu denken. Egal, heute mussten keine Rekorde aufgestellt werden und so erreichte ich mit viel Vorfreude meinen geliebten Backwahn, wohl wissend dass es mit Schiebewind nach Hause gehen würde.

Der Kuchen war schnell, aber trotzdem genüßlich, verdrückt und Nauen, Falkensee und die Berliner Stadtgrenze auch wieder im Nu erreicht.

Klasse Sonntags-Ausfahrt! Ich liebe Rennrad-Fahren!

Bäckerrunde nach Fehrbellin

oder »Kleine Gruppe – grosse Hitze v4.0«

Nicht nur sollte es heute heiss werden, es gab auch diverse interessante Tourenangebote. Zum Einen wurde wieder zur Ostsee gefahren, aber auch die Tiris waren aktiv. Mir war heute nicht wirklich nach »lang« oder »schnell« und so freute ich mich über das interessante Touren-Angebot von Karsten aka »Mütze« zum besten Konditor des Havellands.

Gute Entscheidung, denn es ging früh los und das Terrain beziehungsweise der »Track« und der Pausenstop waren bekannt. Ein grosser Vorteil für mein persönliches Kopfkino, genau zu wissen, wann es etwas zu futtern gibt. »Dealing with ambiguity« mache ich schon Montag bis Freitag.

Also rin in die Radschuhe und los. Dank Rückenwindes war ich überpünktlich am Radhaus Falkensee und die Kettenbrüder Karsten, Tom und Felix trudelten zeitnah ein. Wir erreichten Fehrbellin mit einem 33er Schnitt. Zu schnell, denn unser Konditor hatte noch nicht einmal geöffnet. Aber die Chefin machte eine Ausnahme und begrüßte uns durch den Garten-Hinter-Eingang. V.I.P.-Radler. Gefällt mir.

Der Kuchen wurden im Schatten verdrückt und über den Velothon vom letzten Wochenende geklönt. Aber wir wollten auch wieder zurück nach Hause und so ging es auf bekannten Wegen zurück.

Als wir Tom in Vehlefanz verabschiedeten merkten wir beim Anhalten, wie heiss es war. Die Hitze drückte sofort unerbitterlich. Bloss schnell weiterfahren! Am Marwitzer Kreisel, nach der Verabschiedung von Karsten kam dann mein Einbruch. Keine Ahnung ob ich zu wenig getrunken hatte. An den Ozonwerten kann es nicht gelegen haben, denn diese waren gewohnt iim oberen-mittleren Bereich.

Ich kam nur noch schleichend voran und war echt froh, als die HomeBase erreicht war. Früher™ hat mir die Hitze weniger ausgemacht. Trotz Einbruch eine klasse Runde mit super Mitfahrern – gerne wieder!

10-Uhr-Gruppe nach Luckenwalde

oder »Flotter geht es immer«

Nach dem Ausgang mit den Kollegen am Vorabend fühlte ich mich heute morgen schlechter als erwartet. Draußen lachte die Sonne und so gab es keine Ausreden. Pünktlich um 10 Uhr am Tunnel das bekannte Bild: Bunte Radklamotten und abfahrbereite RadlerInnen klönten in der Sonne, bis Klaus-Henning auftauchte und zur Abfahrt mahnte. Been there, done that.

Raus vorbei am Schießplatz, wie immer schon mit ordentlich Druck, aber nicht zu viel Druck, sodass noch ein nettes Gespräch mit Sam drin war und die Landschaft nur so an uns vorbei sauste. Prima.

Solange prima bis sich mehr als die Hälfte der MitfahrerInnen kurz vor Trebbin recht kurzfristig verabschiedeten und ich auf einmal mit Timo, Klaus-Henning und Frank auf weiter Flur war. 10-Uhr-Gruppe halt: Keine Absprachen und auch keine Gefangenen es wird einfach gefahren, wer mitkommt oder mit will muss einfach fahren. Und sie wollten fahren. Nicht etwa die kleine Extra-Nase über Trebbin, nein es sollte runter bis nach Luckenwalde gehen. Ich verstecke mich hinten, stieß einige Flüche gen Himmel aus und versuchte so gut wie möglich dran zu bleiben, was mir gelang. In Ruhlsdorf als es zurück ging meinte Frank noch, dass ich es bis hier hin durchgehalten hätte und ja jetzt nur noch Rückenwind käme. Ich liebe solch motivierende Worte. Ich biss mich bis Zauchwitz durch, dann war Ende an den Wellen. Timo und ich beschlossen mit einer Einkehr in Blankensee und einem Stück Kuchen die Heimfahrt etwas ruhiger zu beenden. Perfekte Entscheidung. Einen Kuchen, ne Waldmeister Brause und einen Platz-Regen später saßen wir wieder auf unseren Rädern und kurbelten nach Norden.

In Schenkenhorst rollten noch ein paar Radler auf uns auf, denen wir uns freudig anschlossen. Gemeinsam ging es zurück zur Krone, nicht ohne uns am Tunnel zu verabschieden.

Eine sehr schöne Trainingseinheit absolviert. Allen Beteiligten ein herzlichen Dank fürs Mitnehmen! Gerne wieder, wenn ich nochmal lutschen darf…