Bäckerrunde nach Fehrbellin

oder »Sommertraining mit extra Kilometern«

Nach der gestrigen Laufeinheit verspürte ich doch ein leichtes Zwacken in den Oberschenkeln. Allerdings waren die Wetteraussichten zu schön, als dass ich hätte zuhause bleiben wollen, um einen Muskelkater zu kurieren.

Glücklicherweise annoncierte Tom R. bereits am Samstag eine Runde nach Fehrbellin auf facebook und so wurde nicht lange gefackelt und der Renner für 10 Uhr fertig gemacht. Thilo wartete zwei Blocks entfernt auf mich, und so ging es schon auf den ersten Kilometern gemeinsam nach Falkensee. Trotz Gegenwinds erreichten wir den Treffpunkt pünktlich und machten uns auch nach dem notorischen Gruppenfoto auf den Weg in Richtung Nauen.

Die Strecke war der ganzen Gruppe bekannt und so fiel das Navigieren leicht. Vor Paulinenaue war dann erst mal Schluss mit dem Vortrieb, denn mein Vorderrad wollte die Luft nicht mehr halten. Dank der Kartusche von Felix und der tatkräftigen Unterstützung von Thomas war der Defekt aber schnell repariert und wir konnten uns auf die folgenden gut 25 Kilometer nach Fehrbellin machen.

Dort angekommen gab es Kuchen und Torte in der Sonne. Die üblichen Kettengespräche wurden geführt und dann präsentierte uns Tom noch eine Planänderung: Er wollte über Herzberg heimfahren. Das bedeutete nicht nur ein paar extra Kilometer, sondern auch verkehrsärmere Strassen und keine Kopfsteinpflaster-Passage in Linum. Demokratisch wurde entschied, den Kanten einzubauen. Der Wind meinte es gut mit uns und so liefen rollten die Kilometer wie am Schnürchen. Der fast wolkenlose Himmel trug ebenfalls nicht unerheblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Nach und nach verabschiedeten sich alle auf ihren Nachhauseweg und ich hatte mit Thilo noch den Spandauer Forst zu durchqueren, was uns aber mit gemeinsamer Anstrengung problemlos gelang.

Eine grandiose Sonntags-Ausfahrt, die mich einige Körner gekostet hat. Gut, dass ich mich bei solch einer grossen Gruppe auch mal verstecken konnte. Sicher sollte ich auch vor dem Losfahren etwas Frühstücken, aber ich hatte heute einfach keinen Hunger. Anyways, tolle Strecke, danke Tom für die Orga!

Beetzsee-Runde

oder »Radeln für einen Kuchenstop in Päwesin«

Nachdem die Wetteraussichten für einen Sommeranfang zwar nicht optimal, aber zumindest regenfrei waren, entschloss ich mich meinen Custtec-Renner zu bewegen.

Heike bot eine Ausfahrt Cake-Ride zum Beetzsee an. Die Pause wurde über facebook noch nicht kommuniziert, aber ich konnte Eins und Eins zusammenzählen, und wusste dass es wohl in Päwesin beim Backwahn eine Einkehr geben würde.

Unangemeldet fuhr ich zum Rathaus Falkensee, wo die üblichen Verdächtigen auch schon warteten. Punktlandung, denn der Westwind verhinderte eine schnellere Anreise. Noch flott ein Erinnerungsfoto geschossen und dann los.

Die Führungen wurden recht lange gefahren und so dauerte es bis hinter Wustermark bis ich endlich mal an der Reihe war.

Eigentlich rollte es ganz ordentlich, bis auf ein Paar unkoordinierte Brücken-Sprintchen, die das Peleton zerrupften. Egal, wir fanden immer wieder zusammen und freuten uns über die Sonne, die sich ab und zu blicken ließ.

Ab Bützow ging es dann mit reichlich Schiebewind an den Kuchentresen. Obwohl dort die Schlange recht lang war, kamen wir zeitnah in den Genuss unseres wohlverdienten Backwaren-Tellers. Nachdem allen zu neuen Kräften verholfen war, ging es weiter über Nauen zurück über Falkensee in die Hauptstadt.

Schöne Sonntags-Ausfahrt mit netter Gesellschaft. Hatte Spass, gerne wieder!

Spargel-Tour mit den Havellandriders 2015

oder »Traditions-Ausflug zum Spargel-Mittagstisch«

Wie auch schon in den vielen vergangenen Jahren, hatte Susanne zur traditionellen Spargeltour nach Wustermark geladen. Und alle kamen, naja fast alle.

Pünktlich um 10:30 Uhr versammelten wir uns bei schwül-warmen 25°C zum notorischen Gruppenfoto am Rathaus Falkensee. Dann konnte es losgehen, erstmal nach Norden, auf bekannten Wegen. Die Runde der letzten Jahre hatte sich bewährt und so wollten wir auch in 2015 keine Experimente wagen.

Ordentlich in 2er Reihen radelten wir den Sonnenstrahlen entgegen und genossen das herrliche Sommerwette und die milde Briese. Unter diesen Bedingungen macht Radfahren am meisten Spass.

Schon vor Nauen war leider Bernd verloren, wir ließen ihn heranfahren aber er war gleich wieder weg. Schade.

Hinter Päwesin, wo einige »BackWahn – BackWahn« riefen wurde heute nicht angehalten, sondern schnurstracks an diesem herrlichen Einkehrort vorbei nach Roskow geradelt.

Nun waren es nur noch wenige Kilometer zu unserem heutigen Ziel! Welch klasse Bild, diese vielen orangenen Trikots vor mir!

Im Spargelland Hoppenrade war in diesem Jahr glücklicherweise nicht so viel Betrieb und so konnten wir recht flott unseren Spargel und das kalte alkoholfreie Radler genießen. Nach ausgiebigem Schnack ging es weiter gen Falkensee, wo es kurz nach dem Ortschild leicht zu nieseln begann.

Leider wurde aus dem Nieseln ein Wolkenbruch par excellence der mich bis nach Hause begleitete und einmal komplett durchnässte. iPhone und AppleWatch blieben von Liquide-Damage verschont und ich freute mich über die letzte Abkühlung unter meiner Dusche in der HomeBase.

Klasse Tour, klasse Spargel. Freu mich auf 2016!