Tiri-Südrunde

oder »Urlaubs-Tour-#2«


Schon am Montagabend stand fest, dass ich auch am Dienstag wieder meinen Renner aus dem Halben-Zimmer holen würde, um mich damit in der Natur zu bewegen. Oleg hatte wieder eine herrliche Tour in den schönen Süden ausgerufen – welch Rennrad-Herz kann da widerstehen!?

Diesmal nicht auf den ausgetrstrampelten Wegen nach Ruhlsdorf, sondern vorbei am Flughafen BER über Mellensee und Zossen nach Blankensee, wo es wieder eine Einkehr geben sollte.

Sicher bin ich diese Strecke schon öfters gefahren, aber es ist eine gefühlte Ewigkeit, dass ich tatsächlich dort war und so kam mir die Abwechslung sehr gelegen. Die Truppe und auch der Asphalt war in weiten Teilen erstklassig, sodass ich bester Ausfahrlaune war. Auch die Sonne verwöhnte uns und die blühenden Landschaften. Immer um die 20°C, also ideale Bedingungen um sich auf dem Renner ohne zu viel Dehydration gegen den Wind zu bewegen.

In Blankensee dehnte wir den Kuchen-Lunch ein wenig aus, da Lena und Bernd noch aus der Hauptstadt anreisenradeln wollten, um dann gemeinsam den Rückweg zu absolvieren.

In Schenkenhorst trennte sich, wie immer, das Feld und ich durfte heute alleine zum Willy gondeln. Nicht ohne ein breites Grinsen fuhr ich noch die Havelchaussee entlang, bevor ich die HomeBase erreichte in der ein kaltes Ehrdinger-Alkoholfrei in meinem Kühlschrank auf mich wartete.

Urlaub, ich genieße dich und habe dich sehr gerne!

Blankensee-Montags-Runde

oder »so kann der Urlaub beginnen!«


Nach den beiden anstrengenden Touren vom Wochenende, hätte der erste Urlaubstag ja eigentlich mit Ausschlafen beginnen können. Aber das Wetter war schön und die Beine fühlten sich nicht wirklich all zu miserabel an.

Der WhatsAppChannel von den Tiris, war dann das Zünglein auf der Waage, den Oleg lud zur Ausfahrt um 10 Uhr an den Tunnel. Zu sechst ging es dann auf bekannten Wegen nach Blankensee. Viele Tips&Tricks zum guten Gruppenfahren vom Cheftrainer später, erreichten wir den Hofbäcker heute ohne geöffneten Hof. Das tat der Brotzeit-Laune aber keinen Abbruch und es wurde ordentlich konsumiert. Auch das mittlerweile nicht mehr so ganz beliebte Gruppenfoto wurde geschossen, bevor es ohne extra Nasen schnurstracks den gleichen Weg wieder zurück ging.

Die nahende Regenfront war uns doch zu unheimlich und wir wollten diesen schönen Morgen-Ritt nicht durch eine Schüttung mit anschließendem Radputzen beenden.

Alles richtig gemacht, schönster Wochenstart, auch ohne Berge im Urlaub.

Päwesin-Tour

oder »Sonntags, gerne gefahren«


Nach der doch recht anstrengenden gestrigen Fahrt war die heutige Ausfahrplanung mehr als willkommen.

Ich durfte die Strecke vorschlagen, und was lag da näher als als einen lockeren Cake-Ride nach Päwesin in die Waagschale zu werden. Die Tour wurde angenommen und wir trafen uns schon um 9 Uhr am Tunnel. Gute Entscheidung, denn es sollte heute mindestens genauso warm wie gestern werden.

Es lief bis hinter Potsdam recht gut und ich konnte ein wenig länger in der Führung bleiben als gestern. Heute fuhren wir auch zum größten Teil in lockeren 2er-Reihe und nicht wie gestern, Kassette-glotzende hintereinander her.

Der Bäcker wurde für einige Mitfahrer schneller als erwartet erreicht. Eine lange Schlange hatte sich heute leider vor der reichhaltigen Kuchenauswahl gebildet. Halb so wild, denn die lange Wartezeit wurde mit Dusselig-Quatschen überbrückt, was die Meisten im übrigen sehr gut beherrschen.

Nach der Schlemmerei wurden wieder die Räder gesattelt und es ging auf den Rückweg. Sport-frei, und nicht in der Führung quatschen und das Tempo verwässern war die Devise. Auch der unangenehme Rollsplitt konnte nur geringfügig die hervorragende Laune aller MitfahrerInnen trüben und so war in Null-Komma-Nix auch schon Spandau erreicht.

Von dort aus ging es rasch weiter zur Heerstrasse wo bei einem kalten (alkoholfreiem) Bier die letzten Stunden auf dem Rad ausgiebig reflektiert wurden.

Schöne Ausfahrt. Genau das Richtige für diesen heissen Sonntag!