Päwesin-Runde

oder »Mal wieder den Renner abstauben«

Eine gefühlte Ewigkeit war ich schon nicht mehr mit meinem Renner unterwegs gewesen. Aber die Berichte vom Arber und vom 24 Stunden Rennen am Nürburgring motivierten mich, in die Puschen zu kommen.

Erst wollte ich nach Fehrbellin fahren, verwarf den Plan aber wieder für leckeren Kuchen in Päwesin. Die Runde war ich zuletzt im Mai gefahren, und sie hatte sich als gut bewährt. Nicht zu lang und auf dem Rückweg gab es meist Rückenwind, denn zu dieser Jahreszeit bläst der Wind regelmäßig aus Westen.

Das hat zwar den Vorteil, dass es nach der Pause einfacher geht, aber zur Pause musste erst einmal gefahren werden. Bei den Böen schaute ich lieber nicht auf den Tacho, denn der war selten in der Nähe der 30 km/h. Egal, die Sonne schien und ich konnte mein Ding machen. Wer interessiert sich da für die gefahrene Geschwindigkeit?

In Päwesin war, wie immer, ein riesen Meute, die nach Kuchen lechzte. Die Wartezeit lohnte sich aber, denn es gab leckeren Himbeere-Baizer- und Heidelbeer-Kuchen. Ein Fest!

Nach Abfahrt stellte sich nun feinster Rückenwind ein, der mich fast ohne Anstrengung nach Nauen und wenig später nach Falkensee brachte. Nun noch kurz durch Spandau und die HomeBase war erreicht.

Schöne Alleine-Fahr-Runde. Demnächst dann wieder in Gesellschaft.

Bäckerrunde nach Fehrbellin

oder »Sommertraining mit extra Kilometern«

Nach der gestrigen Laufeinheit verspürte ich doch ein leichtes Zwacken in den Oberschenkeln. Allerdings waren die Wetteraussichten zu schön, als dass ich hätte zuhause bleiben wollen, um einen Muskelkater zu kurieren.

Glücklicherweise annoncierte Tom R. bereits am Samstag eine Runde nach Fehrbellin auf facebook und so wurde nicht lange gefackelt und der Renner für 10 Uhr fertig gemacht. Thilo wartete zwei Blocks entfernt auf mich, und so ging es schon auf den ersten Kilometern gemeinsam nach Falkensee. Trotz Gegenwinds erreichten wir den Treffpunkt pünktlich und machten uns auch nach dem notorischen Gruppenfoto auf den Weg in Richtung Nauen.

Die Strecke war der ganzen Gruppe bekannt und so fiel das Navigieren leicht. Vor Paulinenaue war dann erst mal Schluss mit dem Vortrieb, denn mein Vorderrad wollte die Luft nicht mehr halten. Dank der Kartusche von Felix und der tatkräftigen Unterstützung von Thomas war der Defekt aber schnell repariert und wir konnten uns auf die folgenden gut 25 Kilometer nach Fehrbellin machen.

Dort angekommen gab es Kuchen und Torte in der Sonne. Die üblichen Kettengespräche wurden geführt und dann präsentierte uns Tom noch eine Planänderung: Er wollte über Herzberg heimfahren. Das bedeutete nicht nur ein paar extra Kilometer, sondern auch verkehrsärmere Strassen und keine Kopfsteinpflaster-Passage in Linum. Demokratisch wurde entschied, den Kanten einzubauen. Der Wind meinte es gut mit uns und so liefen rollten die Kilometer wie am Schnürchen. Der fast wolkenlose Himmel trug ebenfalls nicht unerheblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Nach und nach verabschiedeten sich alle auf ihren Nachhauseweg und ich hatte mit Thilo noch den Spandauer Forst zu durchqueren, was uns aber mit gemeinsamer Anstrengung problemlos gelang.

Eine grandiose Sonntags-Ausfahrt, die mich einige Körner gekostet hat. Gut, dass ich mich bei solch einer grossen Gruppe auch mal verstecken konnte. Sicher sollte ich auch vor dem Losfahren etwas Frühstücken, aber ich hatte heute einfach keinen Hunger. Anyways, tolle Strecke, danke Tom für die Orga!

Beetzsee-Runde

oder »Radeln für einen Kuchenstop in Päwesin«

Nachdem die Wetteraussichten für einen Sommeranfang zwar nicht optimal, aber zumindest regenfrei waren, entschloss ich mich meinen Custtec-Renner zu bewegen.

Heike bot eine Ausfahrt Cake-Ride zum Beetzsee an. Die Pause wurde über facebook noch nicht kommuniziert, aber ich konnte Eins und Eins zusammenzählen, und wusste dass es wohl in Päwesin beim Backwahn eine Einkehr geben würde.

Unangemeldet fuhr ich zum Rathaus Falkensee, wo die üblichen Verdächtigen auch schon warteten. Punktlandung, denn der Westwind verhinderte eine schnellere Anreise. Noch flott ein Erinnerungsfoto geschossen und dann los.

Die Führungen wurden recht lange gefahren und so dauerte es bis hinter Wustermark bis ich endlich mal an der Reihe war.

Eigentlich rollte es ganz ordentlich, bis auf ein Paar unkoordinierte Brücken-Sprintchen, die das Peleton zerrupften. Egal, wir fanden immer wieder zusammen und freuten uns über die Sonne, die sich ab und zu blicken ließ.

Ab Bützow ging es dann mit reichlich Schiebewind an den Kuchentresen. Obwohl dort die Schlange recht lang war, kamen wir zeitnah in den Genuss unseres wohlverdienten Backwaren-Tellers. Nachdem allen zu neuen Kräften verholfen war, ging es weiter über Nauen zurück über Falkensee in die Hauptstadt.

Schöne Sonntags-Ausfahrt mit netter Gesellschaft. Hatte Spass, gerne wieder!