Tiri-Ruhlsdorf-Süd-Runde rerereloaded

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oder »Schwitzen in bester Gesellschaft«


Die Wettervorhersage für das kommende Pfingstwochenende war ausgezeichnet: Sonnenschein und Temperaturen weit über 20°C waren vorher gesagt. Perfekte Bedingungen, um das Rennrad aus dem Arbeitszimmer zu holen!

Die Anfahrt war gewohnt unproblematisch und die üblichen verdächtigen versammelten sich am Treffpunkt am Tiri. Auch Christoph R., Alexander G. und Uwe waren dabei. Alle Drei hatte ich lange schon nicht gesehen und so freute ich mich besonders auf die Ausfahrt auf bekannten Wegen. Bei dem herrlichen Wetter macht es Riesenspaß sich in der Hitze auszubelasten. Nur die Autofahrer waren heute wenig entspannt und zeigten uns mit gewagten Überholmanöver, wie schwer es ist, ein Kraftfahrzeug sicher zu bewegen.

Aber auch das gehört ja zum Alltag auf Brandenburgs Strassen, insofern ließen wir uns nicht von Diesen stressen. Die gemeinsame Freude an der Kehre in Ruhlsdorf war gross, denn nun war es nicht mehr all zu weit zu unserem Bäcker Röhrig in Blankensee. Dort angekommen wurde Eiscafé und Kuchen bestellt. Herrlich: In der Sonne sitzen, Kettengespräche führen und Eiscafé schlürfen. Da fiel der Aufbruch schwer, aber die restlichen Kilometer mussten noch abgespult werden. In Schenkenhorst trennte sich das Feld und einige fuhren noch über den Willy zum Café an der Heerstrasse. Das Ziel war alkoholfreies Weissbier in rauen Menge. Mit dieser Vorfreude ließ sich auch der letzte Hügel, das Postfenn, relativ locker hochkurbeln. Competition-Modus war sowieso nie aktiviert worden heute, also auch nicht mehr auf den letzten Metern hetzten.

Das kalte Erfrischungsgetränk schmeckte heute besonders gut und die Gespräch wurden dort fortgesetzt wo wir sie in Blankensee unterbrochen hatten.

Eine super-geile Ausfahrt mit super-geilem Wetter und super-geilen Mitfahrern! Danke fürs Mitnehmen!

Viertel-Vor-Zehn-Gruppen-Päwesin-Runde

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oder »Perfekte-Kuchen-Runde«


Aus Ermangelung eigener Kreativität und Tourenvorschlägen aus dem Netz machte ich mich um kurz nach Neun auf, zum Auerbachtunnel. Wohlwissend, dass dort am Sonntag immer eine feine Gruppe zu einer Trainings-Ausfahrt bereit steht.

So war es denn auch heute wieder. Der schwere Unfall inklusive Rettungs-Helikopter vom letzten Wochenende steckten einigen Protagonisten noch in den Knochen und auch renitente Helmverweigerer erschienen heute mit einem solchen. Gut so.

Grosse Gruppe auf dem Weg nach PäwesinUneinig waren sich die Alpha-Tiere heute, welche Runde gefahren werden sollte. Ich freute mich, dass dann schlussendlich die Wahl auf das westliche Havelland fiel und nicht wie so oft, dröge gen Süden gekurbelt wurde.

Was mich aber noch viel mehr freute, war die von Sebastian eingeplante Kuchen-Pause in Päwesin. Ganz neue Sitten für die Viertel-Vor-10-Gruppe die da einkehren! Mir sollte es recht sein, und so konnte der mitgebrachte Riegel in der Trikottasche bleiben, denn es gab Kuchen – und was für welchen!

Herrliche Kuchenauswahl zu fairen PreisenIn Päwesin war ich mit den Havellandriders schon öfter eingekehrt, aber wir waren immer in einer anderen Lokalität gelandet. Nicht beim »Backshop Backwahn«, der durch die Fülle seiner hausgemachten Kuchen und Torten auf voller Linie überzeugte. Zwei riesen-Stück Kuchen & ein Pott Kaffee: 5 € glatt. Freundliche Mitarbeiterin inklusive. ExtremFair!

Gleich gibts KuchenEs kommt selten vor, dass ich meinen Kuchen nicht schaffe – heute war so ein Tag. Die Stücken waren einfach zu riesig! Mit vollem Bauch und bester Laune ging es dann auf den rund 50 km langen Rückweg, der in der grossen Gruppe natürlich richtig Spass machte.

In Neufahrland trennte sich die Bande, da ein Teil über Potsdam zurück wollte und der Rest über Sacrow und Gatow.

Tolle Runde mit klasse Rennfahrern. Danke fürs Mitnehmen!

Schwielowsee Runde

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oder »Schön-Wetter-Radeln«


In den vergangenen freien Tagen hätte ich ja schon ordentlich in die Pedalen treten können, aber der stets graue Himmel und die hohe Regenwahrscheinlichkeit hielt mich ab. In 2014 habe ich mich zu einem echten Schön-Wetter-Radler gewandelt. Ohne viel Wehmut blicke ich auf die vielen Regenschlachten der vergangenen Jahre zurück und sehe auch die Bilder der diesjährigen ITF-Bande – ganz ohne Trauer. Nein, dass mag ich einfach nicht mehr.

Da ist mir Rule #7 viel wichtiger als Rule #5 und #9. Ich fahre Rad um zu schwitzen nicht um zu frieren!

Und der Blick aus dem Fenster war heute alles Andere als frieren: Wolkenloser Himmel, mit Sonne satt. Fein, kurz/kurz eingekleidet und rauf auf den Renner und raus in die freie Wildbahn!

Die Runde von vor gut zwei Wochen wollte noch einmal gefahren werden. Wieder alleine und mit meinem Tempo. Nix krachen- anbrennen-lassen oder überziehen. Einfach dahingleiten war das Ziel. Das Dahingleiten konnte der West-Wind auf vielen Sektoren erfolgreich verhindern, was dem Spass an der Bewegung aber keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil, denn wenn die Sonne scheint, dann stören mich nicht einmal die vielen Blechbüchsen mit den meist schlecht gelaunten Personen im Inneren.

Am Ende war ich ganze 37 Sekunden schneller (!) als beim letzten mal. Es bleibt spannend…

Schon wieder blühende Landschaften

No hands

Mohnfeld bei Golm