Biergarten-Tour Kohlhasenbrück

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Heute mal echtes Genussradeln«


]Eigentlich blogge ich ja nur von echten sportlichen Taten und schon gar nicht mehrmals täglich. Als ich aber eben durchgeschwitzt nach Hause kam und unter die Dusche sprang um den Schweiss los zu werden, dachte ich mir das die Tour doch einen Eintrag wert ist.

Carsten K. lud zu einer »HerrenRADrunde deluxe (Slow & Low)« ein, und Ralph T., Sven P. und ich kamen. Eigentlich wollten noch viel mehr kommen, aber plötzlich waren sie alle verhindert, sicher aus Angst, diese anspruchsvolle Runde nicht fahren zu können.

Wir fuhren auf breiten Waldautobahnen parallel zur Krone Richtung Wannsee, dann weiter nach Kohlhasenbrück, wo wir Rast im Landhaus Söhnels machten. Einige Brezen und Weissbier später fuhren wir auf engen Trails entlang des Ufers  zur Glienicker Brücke, weiter zurück an der Pfaueninsel vorbei und dann wieder über die Krone zurück zum S-Bahnhof Grunewald, wo sich unsere Wege trennten.

Eine schöne Ausfahrt mit meinen Buddies, mal ohne viel Hatz, Kilometerfressen und Brustgurt. Hat großen Spass gemacht und über 50 km wurden es dann auch. Very nice.

3-Seen-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Mal wieder etwas weiter laufen«


Seit dem Ostersonntag bin ich diese Runde nicht mehr gelaufen. Am Donnerstag fragte mich Papa ob wir am Samstag das Ding nicht mal wieder laufen wollen. Ich wollte, denn am Nachmittag des Samstags war ich schon anderweitig verplant und hatte somit keine Zeit für eine lange Rennradausfahrt. Da bot sich diese klasse Runde an.

Obwohl es die ganze Nacht geregnet hatte ließen sich die Wege erstaunlich gut laufen und es musste keinen großen Pfützen ausgewichen werden. Es waren auch, sehr zu meiner Freude, wenig Spaziergänger mit ihren kläffenden Vierbeinern unterwegs.

Kurz nach der Hälfte, am Wendepunkt am Schlachtensee, hatte Papa starke Schmerzen an seinem Oberschenkel; ein Stechen aus dem Bereich, wo der Oberschenkelknochen in die Hüfte einsetzt. Dieser Schmerz zwang ihn zu gehen. Leider musste ich daraufhin den Rest der Strecke alleine laufen. Am Startpunkt angekommen fuhr ich meinem Vater entgegen und sammelte ihn auf der Onkel-Tom-Straße ein. Schnelles gehen ging, aber Laufen nicht. Sehr schade. Ich hoffe das er das schnell wieder in den Griff bekommt.

Mir hat der Lauf Spass gemacht, ich habe aber auch gemerkt, das mir diese etwas längeren Läufe nicht mehr so leicht fallen wie in den Wintermonaten, wo ich ja mehrmals die Woche laufen gehe. Anyways, ein klasse Ausgleich zum ständigen Rennradtraining.

Ballenstedter Harz-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Mittwoch – Bergfest!«


Gestern fragte Karsten, auf facebook ob jemand Lust hätte, mit ihm auf eine Bergetappe in den Harz zu fahren. Ich war sofort Feuer & Flamme für das Vorhaben, hatte aber noch ein wenig Arbeit zu sortieren. Dann stand einer Zusage nichts mehr im Weg.

Unglücklicherweise stand am gestrigen Abend aber noch ein Biergarten-Besuch mit den besten Freunden auf dem Programm. Da muss schon das Ein oder Andere Bier getrunken werden. Es wurden vier Hefeweizen, die mir heute leider nicht wirklich helfen sollten, die Hügel schneller hoch zu kommen. Aber keine Entschuldigungen vorne weg!

Karsten holte mich pünktlich um 6:55 Uhr mit seinem geräumigen Ford Focus ab. Wir verstauten mein Rennrad sicher über seinem und der umgeklappten Rückbank. Dann ging es auch schon auf die Autobahn ins rund 230 km entfernte Ballenstedt im Ostharz. Dort angekommen, parkte Karsten den Wagen vor dem Schlosshotel, in dem wir nach unserer Runde für 8,- EUR pro Nase, die Wellness-Landschaft nutzen durften.

Die heutige Runde hatte ich aus einer bereits gefahrenen Runden modifiziert und noch ein paar zusätzliche Anstiege, also Höhenmeter und Trainingskilometer, eingebaut. Zum einen wollten wir noch ein paar Höhenmeter in unsere Arber-Vorbereitung einbauen, zum Anderen ein paar Akzente zu dem doch eher flachen Trainingsalltag in Berlin setzen.

Das Wetter war, trotz mitgenommener Regenjacke, stets trocken und oft blitzte auch die Sonne hervor. Nur der Gegenwind Richtung Westen machte uns auf den ersten fünfzehn Einroll-Kilometern zu schaffen. Dann ging es aber auch schon in den Berg hinter Thale. Die Rosstrappe erforderte unsere volle Aufmerksamkeit und öffnete nun auch die letzte Pore um reichlich Schweiss fließen zu lassen. Oben ankommen wurde nur kurz verschnauft, bevor es die herrliche Abfahrt hinunter ins Tal nach Treseburg ging. Der folgende Sektor ist einer meiner liebsten Orte im Harz: Entlang der Bode, die Häuser so nett arrangiert wie in einer H0-Bahn oder in einem Märchenwald. Aber lange sattsehen konnten wir uns an der Kulisse nicht, denn es ging schon wieder in den nächsten Hügel. Tanne wurde passiert und auch Benneckenstein, den westlichsten Ort unserer heutigen Runde.

Ich war sehr überrascht wie viele Straßen neuen Belag erhalten hatten und sich viel besser fahren ließen als in den letzten Jahren. Sehr löblich! Weiter ging es bis Stiege, wo ich kurzzeitig die Lust verlor. Aber wir beiden harmonierten sehr gut und zogen uns immer gegenseitig die Hügel hoch. Keiner musste warten oder fühlte sich den Berg hoch oder runter gehetzt. Klasse.

In Friedrichshöhe gab es noch eine Cola- und Flaschenfüll-Pause, bevor wir hinter Mädgesprung unseren letzten Anstieg zu bewältigen hatten.

Zufrieden erreichten wir nach 4,5 Stunden und 1.600 Höhenmetern wieder unser Schlosshotel. Karsten hatte gekühltes Erdinger Alkoholfrei im Auto, welches vor dem Duschen und Schwimmen genossen wurde. Nach einer erholsamen Stunde im Wellness-Bereich des Hotels fuhren wir, mit kurzem Boxenstopp an einem Bäcker und BK, zurück in die Hauptstadt.

Fazit: Eine klasse, sehr harmonische und schöne Runde. Es lief gut, trotz wenig schlafs und vorabendlichem Biergarten-Besuch. Guter letzter Berg-Test für den Arber, der uns beiden gezeigt hat, das wir »Ready« sind. Dank an Karsten fürs Mitnehmen!