ErgoPlanet-Puerto Vallarta again

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Viva México por segunda vez«


Eigentlich war ja heute eine Laufeinheit mit Papa geplant. Um kurz nach 4 Uhr zeigte das Außenthermometer allerdings -8°C und wir entschieden uns, die Einheit heute erneut sausen zu lassen.
Da ich nun aber schon mal wach war, und an kurzen Nap nicht mehr zu denken war, wurde die Kaffeemaschine, ErgoBike und iMac hochgefahren und in die Radklamotten geschlüpft. Windows 7 wollte noch sein Servicepack 1 einspielen und dann konnte es auch endlich los gehen.

Da ich wirklich ruhig fahren wollte, wurde die Gangautomatik auf 200–240 Watt fixiert und los gekurbelt. Eine schöne Ausfahrt am frühen Morgen. Das Wochenende kann kommen!

ErgoPlanet-Great Ocean Road

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Neue Bestzeit Down-Under?«


Kleine Zeitfenster erfordern umso ausgeklügeltere Trainingsplanung. Mit 80 Minuten ließ sich aber die Great Ocean Road fahren und ich wollte endlich wieder Sonne & Meer. Das die Strecke so wellig ist und ganz schön Körner kosten kann, hatte ich nicht mehr in Erinnerung. Zeitweise ging fuhr ich ganz schön am Limit, aber es machte mir Spass mich im Warmen meiner Wohnung mal wieder richtig auszubelasten. Auf die Gangautomatik verzichtet ich bewusst. So musste ich an den Hügeln aus dem Sattel gehen, die Augen zudrücken und ohne herunter zu schalten die Welle  hochdrücken. Schmerzen und Spass liegen da sehr dicht beieinander.

Am Ende zahlte sich die Mühe aus, denn meine Referenzzeit konnte ich um 1:42 Minuten unterbieten. Habe ich schon erwähnt, das sich der Frühling trotzdem bald blicken lassen darf?

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: < 1 Minute

oder „Training unter harten Bedingungen“


Eigentlich hätte ich es ja besser wissen müssen Minusgrade auf dem Thermometer sind keine Rennradausfahrtstemperaturen. Der Sonnenschein und die trockenen Strasse ließen mich trotz minus 3°C doch in meine Rennradwintermontur schlüpfen und meine geliebte kurze Nordrunde über Kremmen in Angriff nehmen.

Es ging auf bekannten Wegen durch die Wasserstadt raus in Richtung Hennigsdorf. Schnell merkte ich das der kalte Nord-Ost-Wind ganz schön weh tut. Auf dem Weg nach Germendorf zeigte das Thermometer -5°C, vermischt mit Wind im Gesicht ist das auch bei Sonnenschein sehr unangenehm. Da ich alleine fuhr gab es auch kein Peleton hinter dem ich mich windsicher hätte verstecken und erholen können. Nein, da musste ich heute durch.

Im Hinterkopf hatte ich aber, das ich in Germendorf links abbiegen werde und dann den Wind nicht mehr so garstig spüren würde. So war es dann glücklicherweise auch und ich konnte Richtung Kremmen mit Rückenwind ordentlich beschleunigen.

Es schien wirklich kein Rennradwetter zu sein, denn auf der ganzen Runde begegnete mir kein einziger Rennradfahrer. Hinter Schönwalde wurde wieder der Mauerradweg zurück nach Berlin genommen. Dort musste ich ganz schön aufpassen, denn er war an vielen Stellen mit Holzabfällen der Waldarbeiter übersät.

Nach etwas mehr als 3 Stunden kam ich total durchgefroren wieder Zuhause an. Die Finger schmerzten als sie wieder auf Raumtemperatur gebracht wurde.

Eine schöne Wintereinheit. Der Frühling darf sich aber trotz Sonnenschein bald blicken lassen.