Tiergarten-Morgenlauf mit Papa

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oder »Runnin’ in the rain«


Der Blick um 4:20 Uhr aus dem Fenster ließ nichts gutes erahnen: Nieselregen prasselte auf den nassen Asphalt nieder. Ich überlegte kurz ob ich den Morgenlauf absagen sollte, entschloss mich dann aber meine Routine fortzusetzen und die Laufkleidung anzulegen.

Um 5:15 Uhr ging es dann los, heute nicht die Schmargendorf-Runde, denn wir wollten ein wenig länger und weiter laufen und so ging es nach Norden zum Tiergarten. Bis zu Siegessäule war es angenehm trocken und wirkte fast windstill. Nach der Kehre merkten wir warum: Der Wind blies uns nun sehr unangenehm aus Westen ins Gesicht und in der Otto-Suhr-Allee begann es zu allem Überfluss auch noch richtig zu regnen. Aber beschweren hilft nicht: Es ist Winter und solch ein Januar-Wetter kann man ja schon fast als mild bezeichnen.

Wir schafften es fast mit trockenen Füßen zurück zum Start und freuten uns über die verbesserte Pace, die schönen Gespräche und den klasse Work-Out.

Leider gibt es nun erst einmal eine kurze Laufpause, da Papa für gut 10 Tage unterwegs sein wird. Hoffentlich klappt dann der Einstieg wieder gut!

ErgoPlanet-Paris Brest Paris – Etappe 10

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oder »85 km näher an Paris«


Gestern hatte ich mir ja vorgenommen die 10. Etappe gleich am Montag zu fahren – geplant – getan.

Diese Etappe hatte ein paar Höhenmeter weniger, dafür war sie knapp 10 km länger.

Eigentlich genau das Richtige für einen Montag Abend. Ich brauchte sehr lange um ein wenig Spass an der Trainingseinheit zu finden. Richtig Freude kam nicht auf und ich sehnte mich nach dem kleine Ort Tinténiac, in welchem die heutige Fahrt enden sollte.

Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sich die Randonneure fühlen müssen, die diese Strecke bei Wind und Wetter, Dunkelheit und massivem Schlafentzug in diesem Jahr fahren dürfen. Die vielen kleinen und großen Hügel würden mir sicher die Beine wegsprengen.

Nun verbleiben nur noch sieben Tage in diesem Monat um mein selbst gestecktes Ziel zu erreichen und die letzten fünf Etappen zu absolvieren. Es könnte knapp werden. Sehr knapp.

ErgoPlanet-Paris Brest Paris – Etappe 9

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oder »Bonjour Tristesse«


Da der Daum Ergo 8i nun seit Donnerstag ungenutzt herum stand und ich noch im Januar wieder in Paris ankommen will, war heute eine Etappe fällig.

Die ersten 10 km kam ich gar nicht zurecht und empfand die Intensität von 200 Watt als unangenehm und hart. Vielleicht war die Laufeinheit am Freitag auch für die komischen Beine verantwortlich. Egal, nach 10 km stellte sich dann der gewohnte Flow ein und ich konnte sauber weiter pedallieren.

Die Landschaft war eher monoton. Die vielen kleinen Hügel brachte allerdings ein klein wenig Abwechslung in die Etappe. Morgen dann Etappe 10.