Schwielowsee-Runde reverse

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Erste Gruppenausfahrt in 2015«


Endlich wieder mit der Gruppe Rad fahren! 2015 ist ja schon weit fortgeschritten aber so richtig Kilometer habe ich bisher noch nicht auf die Strasse gebracht. Das es in weniger als 10 Tagen nach Mallorca geht, hat mich wach gerüttelt: Es muss an der Radfahr-Kondition gearbeitet werden.

Ob es dieser förderlich sein würde, gleich mit der Tiri-Bande durchzustarten konnte durchaus in Frage gestellt werden. Egal die Sonnenstrahlen am frühen Morgen und die milden Temperaturen um die 7°C ließen mich mit den Rennrad-Winterschuhen scharren.

Um 10 schlugen die üblichen Verdächtigen am Tunnel auf und es ging überraschend locker die Krone herunter. Was sollte ich davon halten? Die Ruhe vor dem Sturm?

Warten auf ein grünes Signal - Güterfelde

Flotter wurde es, als es Richtung Beelitz ging. Dort konnte ich noch grinsend mithalten, hinter Frech war mir aber das Lachen vergangen, denn es wurde mächtig an der Kette gezogen. Oleg hatte ein Auge auf mich und ich durfte vermehrt hinten mitlutschenfahren. Er erklärte mir etwas von Laktat in den Beinen und dass ich doch bitte weiter kurbeln solle. Ich war schon fast im Delirium.

Auf dem Weg nach Zauchwitz ging es mir dann besser. Der Wind hatte gedreht nur die Wechsel vorne waren leider alles andere als flüssig. Sicher ist das auch dem unterschiedlichen Fitnessstand der Gruppe geschuldet. Egal, Trebbin war das Ziel.

Endlich KaffeePause

Dort gab es Kaffee & Kuchen mit Kettengesprächen. Mann hatte ich das vermisst!

Nach der Vesper hatte ich eigentlich mit Schiebewind gerechnet, es gab aber nur hohen Puls und dicke Beine.

An der Krone wollte die Bande noch den Willy fahren, den ich heute dankend ausließ. Die Krone heim zu fahren war schon challenging genug. Es fehlen mir wohl noch ein paar Kilometer um wieder etwas lockerer im Sattel zu sitzen.

Trotzdem vielen Dank, besonders an Oleg, für’s Mitnehmen! Demnächst gerne wieder!

Auerbachtunnel nach Blankensee

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Mit den TiRis zu Bäcker-Röhrig«


Nach zwei Wochen Rennrad-Abstinenz gab es heute keine Ausreden, nicht in die Pedale zu treten. Die Sonne schien schon früh am Morgen und der Himmel war fast wolkenlos. Ideale Bedingungen um die Bande um 11 Uhr am Auerbachtunnel zu treffen.
Zum Glück ging es heute nicht all zu ambitioniert raus aus der Stadt nach Süden, denn meine Beine waren zwar ausgeruht, aber die Muskulatur nicht auf Höchstleistung trainiert. Plaudertempo ist immer gut. Ich muss dazu erwähnen, dass die Kollegen gestern einen 200er gefahren sind und von daher mit relativ schweren Beinen an den Start rollten. Sollte mir nur recht sein.

Der Herbst zeigte sich heute von seiner schönsten Seite und wir hatten fast die ganze Fahrt über Sonnenschein. Auch bei unserer Einkehr nach gut 80 km konnten wir unseren Kuchen bei Bäcker Röhrig im Sonnenschein genießen.

All zu lange wollten wir dort aber nicht verweilen, da wir im Anschluss noch ein Abschluss-Erdinger an der Heerstrasse in Berlin zu uns nehmen wollten. Um dies noch bei Tageslicht und Sonnenschein zu genießen mussten wir ganz schön in die Pedale treten. Robbies Bande wurde kassiert und beim Überholen rief man uns noch zu »Na, nach dem langen Lutschen rollte ihr endlich vorbei…« Genau!

Nach Willy und Postfenn freute ich mich über das kühle Erdinger-Alkoholfrei, bevor sich unsere Wege trennten und jeder seinen Heimweg suchte.

Schöne Ausfahrt. Hoffentlich bleibt das Wetter noch eine Weile so!

P.S. Garmin Connect Daten muss ich erst mal schuldig bleiben, da das Portal wohl seine Tage hat. Schade.

 

 

 

Korsika 2014 – Tag 5

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oder »La route de la Castagniccia pour le troisième temps«


Ja was soll ich sagen schreiben: Die selbst-geklickte Strecke »La route de la Castagniccia« hatte es mir dermaßen angetan, dass ich nicht lange überlegte, welche Abschlusstour ich heute fahren wollte. Sie bot alles, nachdem mir momentan war: Höhenmeter, nicht zu steil aber trotzdem lange Anstiege und eine herrliche Vielfalt der Natur. Kurz gesagt: Eine perfekte Runde, die ich gerne mit nach Hause nehmen würde.

Um es wieder ein wenig spannend sportlich zu machen, lud ich mir den Virtuellen-Partner vom Mittwoch auf den Garmin. Der Plan war, meine Fahrzeit noch einmal zu reduzieren. Natürlich nicht auf Kosten der Sicherheit, denn es boten sich einige schnelle Abfahrten, mit Kühen, Hunden, Ziegen, Eseln, Schweinen oder Pferden auf der Fahrbahn. Also nix anbrennen lassen am letzten Tag!

Gleich hoch nach Veskovato wollte ich eine Marke setzten und konnte einige Sekunden schneller oben sein als beim Letzten mal. Ein wenig Bammel hatte ich schon, mich zu sehr vom VP hetzen zu lassen und dann später keine Körner mehr zu haben, um die Küstenstrasse noch halbwegs flott und locker nach Hause kurbeln zu können. Also einen Gang rausnehmen, doch mal anhalten, die herrliche Weitsicht genießen die es nur heute gab.

Alle meine lieb gewonnenen Orte am Wegesrand wurde passiert und mein VP konnte mich nicht mehr kriegen. Runter zu Küste machte es am Hinterrad dann Puff in der Abfahrt und der Mantel war luftleer; was aber kein wirkliches Problem war, da ein extra Schlauch und Pumpe mitgeführt wurden. Der kleine Glassplitter in der Decke (Conti GP 4000S) wurde auch gezogen und so konnte es mit weniger als 8 Bar weiter gehen.

Unten auf der Küstenstrasse musste ich nach den Eclairen ganz schön kämpfen um nicht auf dem letzten Metern doch noch vom VP kassiert zu werden. Glücklicherweise geschah das aber nicht und ich konnte die letzten Kurven meines klasse Urlaub auf und mit dem Rad ausklingen lassen. Vive la Corse!