Karins Feierabendrunde

Lesezeit: < 1 Minute

oder „Auch in der Dämmerung lässt sich gut trainieren“


Da ich die ganze Woche nicht mit dem Rennrad gefahren bin, war Karins Tourenankündigung bei der rennradgruppe.de genau die Richtige Einstimmung für ein ereignisreiches Rennradwochenende.

Am Auerbachtunnel warteten um 18:23 Uhr schon einige Radler und auch bekannte Gesichter waren dabei: Stefan H., den ich lange nicht gesehen hatte, Stephan und Dominik. Kurz vor halb sieben kam Karin aus dem Dunkel des Tunnel hervorgeradelt und es ging auch schon wenig später hinaus über die frisch asphaltierte Krone.

Wir bogen links vor dem Schäferberg ab und fuhren über Steinstücken nach Gütersfelde. Eigentlich war die Runde ein wenig anders ausgelobt, aber bei dem herrlichen Wetter und der toll harmonierenden Gruppe störte es nicht wirklich, denn es rollte super auf verkehrsarmen Straßen.

Hinter Saarmund ging es weiter Richtung Michendorf, Fresdorf, Tremsdorf, noch eine Nase über Nudow und dann wieder zurück nach Kleinmachnow. Sehr schön wie die untergehende Sonne uns auf der ganze Strecke begleitete und die dichten Felder in ihrem Licht erstrahlen ließ. Eine schöne Feierabend-Referenz-Runde, welche Karin geplant hat.

Zurück an der Spinnerbrücke verabschiedeten wir uns, denn Stefan H. und ich wollten zum Abschluss noch den Willy und Postfenn fahren und so kam ich kurz vor Einbruch der Dunkelheit zufrieden zuhause an und und freute mich auf die Dusche und kalten Getränke.

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: < 1 Minute

oder „Letztes Training vor dem Arber-Radmarathon“


Heute viel es mir total schwer mich zu einer Trainingsrunde zu motivieren, denn meine Beine fühlten sich nicht gut an und bedingt durch die 34°C Tagestemperaturen war ich schlapp und kraftlos. Ich wusste aber, das das meine letzte Chance war vor dem Arber noch ein Recom Training zu absolvieren und so schwang ich mich etwas lustlos auf meinen Renner.

Nach wenigen Kilometern waren die müden Beine reaktiviert und der kühlende Fahrwind gab mir ein gutes Gefühl für die kommenden Stunden. Es war wie so oft: Wenn sich das Rad erst einmal ein paar Meter dreht dann kommt der Spass ganz von alleine. Ich spulte die gut 90 km zwar 4 Minuten langsamer ab, als vor 2 Wochen, überbewerten tue ich das aber nicht. Die eigentliche Herausforderung folgt am Sonntag.

Harz-Tour 2010 – Tag 3

Lesezeit: 3 Minuten

oder »Ein Ungemach kommt selten allein«


Der Sonntag begann um 7:30 Uhr, denn wir wollten zeitig zu unserem letzten Höhenmeter-Training vor dem Arber Radmarathon aufbrechen. Christoph musste um 19 Uhr wieder in Berlin sein und das Haus musste auch bis 10 Uhr verlassen sein. Dadurch herrschte emsige Betriebsamkeit und alle halfen das Haus, Gepäck und Frühstück zu organisieren. Vor lauter Betriebsamkeit wurde mein Garmin Edge 705, welche am Satteliten-Suchen und Strecke-Übertragen sicher in der Regenrinne unsere Danny-de-Vito-Vans geparkt war, zum 300 m entfernten Parkplatz gefahren ohne auf den Asphalt zu fallen, wo er sicher geborsten wäre – nicht auszudenken – wie glücklich war ich doch als ich ihn nach der unplanmäßigen Spazierfahrt noch in der Regenrinne vorfand.

So waren wir alle froh, um 9:27 Uhr auf unseren Rädern zu sitzen, um die Morgenhektik wegstrampeln zu können. Es ging auf einer neu geplanten Route raus nach Hohen Geiß. Dort gab es den ersten Stopper, denn Jasper war an seinem Cube Renner an der Easton HInterradfelge eine Speiche gerissen. Das Rad ließ leider keine Reparatur vor Ort zu, und so kehrte er mit Mina um, um den Sonntag anderweitig zu genießen.

Wir machten uns zu Neunt auf den Weg nach Sülzhyn, wo eine neue Route nach Rotheshütte ausprobiert werden sollte. Mein Garmin konnte diese Route nicht planen, der er nur über befestigte Wege routete, Peter aber war der festen Überzeugung, das seine Radkarte von 2010 dort einen festen Weg verzeichnet hätte. Wie sich heraus stellte war der Weg aber nicht einmal mit einem MTB befahrbar gewesen. Alles murren half nix, wir mussten den Berg hoch durch das wilde Unterholz unsere Räder schieben. Einzig und allein der GPS-Kompass des Garmin half uns die Richtung der Haupstraße wieder zu finden, denn wir waren im dichten Nadelwald und es waren keine echten Wanderwege mehr zu erkennen. Auf der einen Seite eine nette Abwechslung, auf der anderen Seite waren wir ja zum Rennradfahren in den Harz gefahren und nicht zum Wandern. 1:0 für für den Garmin gegen die Karte.

Nach 2 km Fussmarsch durch den Wald zurück auf der Asphaltstraße dachte nicht nur ich laut über eine Verkürzung der Runde nach. Zu verlockend war es doch, sich einfach in die Sonne zu legen, Kuchen zu essen und … aber wir waren ja zum Radfahren hier, also ging es weiter zu unserem Etappenziel, der Roßtrappe, nicht ohne eine weitere Zwangspause bedingt durch einen Schleicher an Peters Laufrad. Die Roßtrappe ist ein 4,4 km langer Anstieg mit rund 310 Höhenmetern.

Oben am  Hexentanzplatz ging es auch sofort auf die rasante Abfahrt hinunter ins wunderschöne Tal, mit den Orten Treseburg und Altenbrak. Da uns die Zeit davon lief musste wir die Runde verkürzen und auf direktem Weg nach Tanne zurück kehren, wobei uns der Garmin erneut eine große Hilfe war.

Fazit: Ein klasse Rennradwochenende mit einer tollen großen Gruppe, die erstaunlich gut beim Radfahren harmoniert hat. Auch in der Zeit ohne Rennkostüm hatten wir viel Spass zusammen und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit dem Meisten am nächsten Wochenende zum Arber Radmarathon!

Besonderen Dank an Oleg & Karin the riders with the cam, ohne die die tollen Fotos nicht möglich geworden wären und Christoph the driver, der uns mit seinem megakomfortablen Firmen-Danny-de-Vito eine ultrabequeme An-&Abreise beschert hat. Danke auch an die ganze Gang für die gute Zeit und das schöne Wochenende!