Kleine Bäcker Runde nach Fehrbellin 2.0

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»Lots of headwind ahead«


Nach dem gestrigen 200er kam mir der Tourenvorschlag von Alexander sehr recht, locker nach Fehrbellin zu radeln, Kuchen zu konsumieren und wieder heimwärts zu rollern. Auch Christian und Mütze hatten mit Alexander gestern einen anstrengenden Tag auf dem Rad bei der RTF in Buch erlebt und so konnte es eigentlich harmonisch ruhig einhergehen.

Das war es auch auf den ersten rund 60 km, denn wir hatten phantastischen Schiebewind, der uns weit über die Grenzen von Nauen hinaus blies. Ein herrlich einfaches Radfahren, dass ständig so hätte weiter gehen können. In Wiesenaue war damit aber schlagartig Schluss, denn der Track führte uns nach Osten wo heute Böen mit bis zu 50 km/h her bliesen. Christian machte tapfer Führungsarbeit mit 26 km/h. Mehr wäre sicher bei ihm drin gewesen, er wusste aber, dass auch Windschatten heute kein Zuckerschlecken war. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns nach der Pause erwarten würde, da ging es nämlich nicht nur nach Nord-Osten sondern genau in Windrichtung.

Also wie immer zwei Stück Kuchen beim Konditor bestellt. Als wir schon am Aufbrechen waren, kamen noch die Maren, der Mike, Olaf, Thomas und Heike angefahren. Schmiedel scheint an Feiertagen ein beliebter Radfahrer-Treff zu sein. Mit Thomas als Verstärkung im Gepäck verabschiedeten wir uns.

Solch eine harte Rückfahrt hatte ich vom Konditor noch nicht erlebt. Ich schreibe ja hier oft von Wind, aber diese Böen waren mehr als Wind. Ok, ein Orkan war es noch nicht, aber nah dran! Deshalb auch keine Fotos vom Rückweg – Lenker halten und Fotografieren war unter diesen Umständen für mich nicht möglich.

Also immer schön Unterlenker und Kassette-Glotzen und Sektoren abhacken. Fahrvergnügen geht anders, aber der Kuchen wollte abtrainiert werden.

In Vehlefanz Verabschiedung von Tom, am Marwitzer Kreisel dann von Thomas der uns erstklassig durch den Wind gezogen hat und dann noch in Hennigsdorf von Alex und Christian.

Schön wars mit Euch! Sicher nicht das letzte mal in Fehrbellin in 2017!

Mit den Tiris nach Trebbin

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»kühler 100er«


Zwei Touren waren im Angebot, ich entschloss mich für die Tiri-Bande. Nach dem vergangenen, eher durchwachsenen beiderseitigem »Fahrvergnügen«, wollte ich es heute noch einmal probieren. Gute Entscheidung, wie sich später herausstellte.

Denn wenn man diszipliniertes Gruppenfahren lernen oder vertiefen möchte, ist man hier richtig. Also auf ein neues. Es ging gut voran, nicht ausufernd, genau so, dass ich gut mitkam. Klasse. Die Strecke verlief heute mal ein wenig anders: über Thyrow und dann nach Trebbin.

Dann gab es noch eine Premiere: Meine erste Ausfahrt mit meinem neuen Garmin Edge 820. Es Er lief eigentlich ganz gut, bis auf einen komplett Absturz/Freeze vor Trebbin. Glücklicherweise hat sich das Gerät nach einem Neustart während der Fahrt wieder gefangen. Vielleicht sollte ich auch nicht einfach so Bluetooth einschalten, nur um ein Garmin IQ Datenfeld während der Fahrt zu aktivieren.

In Trebbin gab’s dann Kaffee und Kuchen und nettes Geklöne beim Stamm-Bäcker. Dann in 1er Reihe zurück in die Hauptstadt, nicht ohne wieder ordentlich Fress-Puls zu bekommen. Wie ich das Hasse! 2 Stück Kuchen gingen früher™ ohne Probleme. Aber ich werde wohl auch nicht jünger. Vielleicht war ich auch einfach besser trainiert!?

Egal, ich konnte diese sehr unangenehmen Minuten überbrücken und dann noch mit Bernd den Willy fahren.

Schöne Tour! Morgen dann etwas länger…

Kurze Nordrunde über Kremmen

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»Wintertraining am Ostermontag«


Dank Trainings-Partner Marc fiel es mir heute nicht all zu schwer, mich trotz bewölkten Himmels und einstelligen Temperaturen, zu einer Rennrad-Ausfahrt zu motivieren. Die Strecke war schnelle gefunden: Nicht zu lang – kurz und knackig sollte es sein, also die bewährte Nordrunde auf dem Garmin gestartet.

Marc hatte wohl noch eine Rechnung mit dem Wind offen und legte gleich richtig los. Obwohl in seinem Windschatten runde 50 Watt weniger getreten werden mussten, war für Landschaft-Gucken nicht viel Zeit. Auch in der Führung verausgabte ich mich ordentlich. Gutes Training!

So vergingen die Kilometer wie im Flug und wir erreichten unseren Halbzeit-Pausenpunkt, den wir für einen Fotostop nutzten. Auch der einsetzende Nieselregen trübte die Stimmung nicht. KOMs konnten zwar nicht ins Visier genommen werden, aber auch so kam der grosse Sport nicht zu kurz.

Tolle Ausfahrt mit super Kettenbruder. Danke fürs Mitnehmen!