Viertel-Vor-Zehn-Gruppen-Runde

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oder »Mal wieder Gruppenfahren«


Die Entscheidung, wo ich heute fahren würde, war nicht einfach zu treffen, denn es wurden gleich zwei Alternativ-Touren angeboten. Einmal hoch zur Ostsee, nach Warnemünde und dann runter in den Fläming.

Beide zu lang für mein Zeit- und Konditionskonto und so zog ich es vor, mich um viertel vor Zehn am Auerbachtunnel einzufinden. Einige bekannte Rennradfahrer waren am Start. Ein kurzer Body-Check zeigte mir, dass ich wohl der Einzige mit einem BMI > 25 am Start war. Zum Glück gibt es im Umland nicht all zu viele Berge…

Trotz der hohen Dichte an doch recht professionellen Fahrer ging es um 9:50 Uhr recht gemütlich raus aus der Stadt nach Süden. Krone, Argentinische Allee, Güterfelde.

Nun wurde das Tempo ein wenig verschärft und es rollte immer weiter nach Süden. Zauchwitz, Dobrikow, bis kurz vor Luckenwalde, wo wir gewohnt links nach Ruhlsdorf abbogen. Kurze P-Pause, dann weiter, nun mit ordentlich Schiebewind. Nice.

Auf den letzten Kilometern merkte ich meine fehlende Konditon für langen Touren. Vielleicht hatte ich aber auch einfach meinen Riegel zu spät gegessen. Auf Führung-Fahren hatte ich keine Lust mehr. Musste ich aber auch nicht, denn es waren genügend starke Fahrer am Start.

Die Meisten bogen in Nikolassee auf die Krone ab, ich fuhr mit Sebastian S. und noch einem Kollegen noch den Willy. Ich versuchte es zumindest, wurde aber deklassiert. Am Postfenn kam mir noch Uwe entgegen, mit dem ich einen kurzen Dolomiten-Plausch hielt.

Eine sehr schöne Ausfahrt bei herrlichem Kaiserwetter! Klasse, morgen dann Spargeltour mit den Havellandriders.

Kurz vor Glau Strampeln im Sonnenschein

Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Pfingsmontags-Tour im Havelland«


Es ist gar nicht so lange her, dass ich diese Lieblings-Runde gefahren bin. Lieblings-Runde, weil es nach ein wenig mehr als der Hälfte der Strecke, die leckersten Kuchenspezialitäten in den Weiten Brandenburgs gibt. Punkt.

Wird also diese Runde ausgerufen, läuft mir schon zu Hause das Wasser im Mund zusammen und ich muss einfach mitfahren. So auch heute.

Hinter Falkensee heute mal verkehrsarmTreffpunkt war, wie meist, das Rathaus Falkensee. Heute hatten sich um 11 Uhr weniger Mitfahrer als üblich angekündigt. Alle wollten eine ruhige Runde fahren, was mir, nach der langen Tour gestern, sehr entgegen kam.

Also los, die Strecke kenne ich ja mittlerweile im Schlaf. Der Wind war uns gnädig, nur die Sonne wollte sich nicht zeigen. Hätte ich zuhause nicht den Regenradar überprüft, ich würde glauben, der Himmel würde sich jeden Moment über uns ergießen.

Endlich KuchenWir blieben aber trocken und genossen nach 70 km Fahrt feinste Kuchenspezialitäten und tolle Gespräche über Technologie und Radfahren. Herrlich. Nur der Rückweg war wieder beschwerlich und wir merkten nicht nur den vollen Bauch, sondern auch den Wind von vorne. Also wurde eine Schippe rausgenommen. Auch so kamen wir nach Hause. Fein. In Marwitz trennten sich unsere Wege und ich fuhr mit Christoph noch den Spandauer-Forst, bevor auch ich meine Home-Base erreichte.

Eine erstklassige Pfingstmontags-Tour. Gerne wieder!

Tirschenreuther-Ring-Runde nach Märkisch Buchholz

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oder »Pfingstsonntagsausfahrt bei Kaiserwetter«


Zwei Touren waren heute im Angebot: Hoch zum Werbellinsee oder mit der Tiri-Gäng nach märkisch Buchholz. Ich entschied mich für Letzteres, da die Anreise überschaubarer war und wohl auch mehr Radler dort aufschlagen würden.

Dem war auch so und es ging mit zwei Damen und acht Herren auf den, von Ralph ausbaldowerten, Track. Es fuhr sich angenehm in der Gruppe und die Beine waren locker und der Tritt war Rund. Nette Gespräche ließen die Zeit auf dem Weg nach Südosten im Flug vergehen.

Überrascht registrierte ich, dass wir Gross Köris schon passiert hatten, ein von mir sehr beliebter Badesee, der Tonsee liegt in diesem Ort. Bisher hatte ich diesen immer mit dem Auto angefahren. Vielleicht sollte ich zum Baden mal mit dem Rad da runter?

2 Damen und 9 Herren am TiriStartWeiter ging es, denn wir wollten unseren Pausenort Teupitz erreichen. Oleg kannte dort eine, etwas versteckt gelegene, Einkehr direkt am Teupitzer See. Wir konnten uns zwar recht schnell einen schönen Platz in der Sonne sicher, die Bedienung klappte aber gar nicht und so musste sie am Ende auf Trinkgeld in unbekannter Höhe verzichten.

Weiter ging es Richtung Sperenberg und meine Kollegen zogen ordentlich an der Kette. Es wurde flott gefahren, aber nie so flott, dass jemand »kürzer« oder »ruhiger« rufen musste. Schön homogene Gruppe.

Raus aus der Stadt bei HartmannsdorfIn Nunsdorf machte ich ’ne Biege, da ich nicht wieder in Marienfelde die Stadt erreichen wollte. Ein paar Höhenmeter sollten noch gesammelt werden. Auch wollte ich sehen, was an der Spinnerbrücke so geht.

Also über Thyrow, auf bekannten Wegen, nach Güterfelde. Obwohl die letzten Kilometer in der Gruppe recht fordernd waren, hatte ich nun wieder gute Beine und die Reisegeschwindigkeit  konnte auch beim alleine Fahren hoch gehalten werden.

Endlose gerade Landstrassen im Landkreis Teltow FlämingOb es am PowerBar oder an den vielen Höhenmeter der letzten Woche lag, konnte ich nicht herausfinden. Dass ich mich bei der Belastung gut fühlte, freute mich aber sehr.

Eine klasse Runde, auf der ich fast jeden Meter genossen habe. Schön, vielen Dank für’s Mitnehmen! Was geht am Pfingstmontag?

Kaffee und Kuchen in Teupitz