Kuba 2016 – Tag 2

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oder »Jetzt läuft das Touristen-Kultur-Programm«

Heute stand touristisches Programm im Vordergrund. Daniel, unser deutscher Guide, zeigte uns nicht nur das neue Havanna mit dem von Al Capone, sehr imposant  erbauten Hotel Imperial, sondern auch das historische Havanna mit dem Barcardi Haus und den zahllosen alten Steinen.

Es gab viel zu Entdecken und viele spannende Details dieser faszinierenden Hauptstadt wurde entdeckt. Der Charm der Historie gepaart mit sehr wenig Modernem ist atemberaubend.

Oft brauchte es kaum Fantasie, sich vorzustellen, wie die Menschen hier vor 50 Jahren gelebt haben. Nur die sehr vereinzelt anzutreffenden Plätze an denen es öffentliches, kostenpflichtiges WLAN gab, »beamte« uns wieder ins 21. Jahrhundert zurück.

Egal ob Jung oder Alt, alle sitzen vor ihren Smartphones oder Laptops um ein Skype-Gespräch zu führen oder facebook zu checken.

Kuba 2016 – Anreise

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oder »In freudiger Erwartung«

Nun war es endlich soweit und es ging auf meine erste echte Fernreise mit dem Rad. Die Vorbereitungen fielen eher dürftig aus. Außer der notorischen Packliste wurde keine Reiseliteratur im Vorfeld gewälzt. Meine Karibik-Erfahrung bestand aus zwei vorherigen Aufenthalten auf Jamaica und Antigua.

Der gebuchte Nachflug brachte und mit leichter Verspätung nach Moskau, von wo es nach Schlafbier aus dem TGIF’s auf den 13 Stunden-Flug nach Havanna ging. Dieser verlief ohne erwähnenswerte Zwischenfälle, wofür die russischen Stewardessen sorgten, die garantiert alle eine militärische Ausbildung genossen haben, bevor sie uns sicher über denn Atlantik geleiteten.

Auf dem Airport wurde sofort der deutsche und russische Winter abgeschüttelt, ein wenig Geld in die lokale Währung CUK gewechselt und mit mehreren Taxen in unser Hotel gefahren.

Mein erster Eindruck war durchweg positiv: Trotz, oder vielleicht auch wegen vorhandener Mangelwirtschaft, kein Müll auf den Straßen. Die Straßen ungewöhnlich breit und relativ wenig Verkehr. Allerdings sind alle motorisierten Fahrzeuge extrem laut und stoßen Unmengen an Schadstoffen aus.

Das 5-Sterne-Hotel war relativ verwohnt und recht einfach. Aber die Matratze war hart und warmes Wasser kam aus der Dusche, mehr brauche ich auf Radreisen ja nicht. Ungeziefer wurde auch erst einmal keins gesichtet.

Nach dem Abendessen, in einem privaten Restaurant mit Lobster, Fisch und Cuba-Libre beschlossen Herbert und ich noch die Uferpromenade bei Nacht zu besuchen. Das »Malećon« ist die Warschauer-Brücke von Havanna: hier trifft sich die Jugend und flaniert, lacht und trinkt Rum aus kleinen weißen Tetrapacks.

Auffallend war, dass wenig Musik lief und so gut wie niemand auf sein Smartphone starrte. Sicher in Ermangelung entsprechender Technologie und Mobilfunknetz.

Nach einem Absacker und Kennenlernen von lokalen Schönheiten, ging es vor Mitternacht nach Hause. Bettschwere war nach mehr als 60 Stunden auf den Beinen definitiv gegeben.

Posen

Bäckerrunde nach Fehrbellin

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oder »Kleine Gruppe – grosser Wind v2.0«


Tom R. rief und alle wenig kamen. Als ich mich mit enormen Gegenwind zum Rathaus Falkensee vorgekämpft hatte, war ich doch ein wenig verwundert, dass es mir nur so wenig Protagonisten gleich getan hatten und das herrliche Spätsommer-Wetter im November genutzt hatten, um zum besten Konditor des westlichen Havellandes zu fahren.

Aber es gab ja noch andere Touren-Angebote, wo der Rest der Rennrad-Buddies unterwegs waren. So machten wir uns zu viert auf die rund 60 km lange Anfahrt nach Fehrbellin. Die Wechsel funktionierten flüssig und auch das Tempo harmonierte hervorragend. Schönes Wetter, schöne Truppe und bald schönen Kuchen.

Der wurde dann auch gerade zur rechten Zeit erreicht und mit einem breiten Grinsen genossen.

Heute fiel das Aufbrechen nicht all zu schwer, denn es erwartete uns Rückenwind satt und wir konnten mit recht niedrigem Puls über Linum nach Kremmen rollen. Auf der Löcher-Strecke bei Flatow gab es frischen Asphalt. Sehr schön!

In Vehlefanz verabschiedeten wir Tom und Erik. Karsten und ich machten uns auf die letzten Kilometer der schönen Runden.

Fazit: Super Entscheidung, heute noch einmal den Renner bewegt zu haben! So darf das Wetter noch ein paar Wochen bleiben, dann bin ich in 2015 nicht das letzte mal bei unserem Konditor Schmiedel gewesen!