Saisonabschluss-Tour mit den Havellandriders 2015

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oder »Der Klassiker zum Saison-Abschluss«


Nun schon zum fünften mal hatte ich das Vergnügen, an diesem Event teilzunehmen. 2010, 2011, 2012, 2013 und 2015 fahren wir nun schon nach Klein-Ziethen um uns dort mit deftiger und eher radfahrer-untypischer Küche verwöhnen zu lassen. Aber auch heute ist wieder der Weg das Ziel und das herrliche Herbstwetter bei milden zweistelligen Temperaturen ließ uns mit viel Freude nach Westen kurbeln. Der mitgebrachte Ostwind tat sein übriges, um ordentlich flott unterwegs sein zu können.

Nach rund 70 km war die Bande dann schon recht hungrig und alle freuten sich auf die Einkehr beim Landgasthof »Zu Reckin’s Eiche«. Dort wurden wir mit »Schnitzel-satt« versorgt und hatte erneut eine grosse Herausforderung, nach dem grossem Mahl und lustigen Kettengesprächen in die Gänge zu kommen. Egal, es waren ja nur noch rund 30 km bis zur HomeBase und jetzt musste halt nicht das Schnitzel sondern die Zähne zusammengebissen werden.

Das gelang und erschöpft aber sehr zufrieden erreichte ich die HomeBase. In den Jahren zuvor waren wir zwar deutlich mehr Protagonisten, aber auch in der recht kleinen Gruppe blieb der Spass nicht auf der Strecke. Mal sehen ob sich dies in 2016 wieder positiv entwickelt. Ich für meinen Teil hätte sicher etwas verpasst, wäre ich heute nicht dabei gewesen! Vielen Dank fürs Mitnehmen!

Trebbin-Runde

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oder »Kurz mit der Tiri-Bande«


Eine gefühlte Ewigkeit war ich schon nicht mehr mit dem Renner unterwegs und als die Damen bei der gestrigen Velonistas Party bekundeten, dass sie um 10 Uhr am Tunnel zu Olegs Runde stehen würden, konnte ich einfach nicht widerstehen.

Milde 10°C ließen die Anfahrt ohne Frösteln überstehen. Die Sonne wollte sich aber nicht blicken lassen, dafür eine ganze Menge an bekannten Gesichtern, die alle heute gen Süden mit dem Renner raus wollten. Sehr sportliche Fahrer. Mir wurde schnell klar, dass ich hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Obwohl die Runde ruhig ausgerufen war, würde es sicher wieder zur Sache gehen. Erstmal hinten reinhängen und schauen was passiert, war meine Devise.

Diese Taktik wollten heute jedoch einige fahren und so fand ich mich öfter im Wind als mir lieb war. Eigentlich sollte es die alt bekannte Runde nach Ruhlsdorf werden, kurz vor Trebbin plante der Zeremonienmeister aber kurzerhand um und lenkte uns zielsicher zum Bäcker Konrad in Trebbin. An diesem Plan hatte ich nichts auszusetzen und so gab es erstmal Limo & Kuchen.

Die Rückreise sollte sich, trotz meiner kleinen Einwände, auf der selben Strecke zurück durch die Mittelmarker-Papa winden. Bekannte Wege sind nun mal gute Wege und so wollte ich es dabei belassen lassen. Das der Track doof aussieht kann jeder sehen, der oben rechts auf das kleine Bildchen guckt.

Auf der Rückreise hatte ich dann aber wahrlich andere Probleme. Die lange Rennrad-Abstinenz machte mir arg zu schaffen und ich fühlte mich nicht mehr sehr wohl. Alle Körner waren weg und die Beine fast leer. Sonntag-Mittag Spass geht anders, aber ich war ja nicht zum Spass mit der Gäng unterwegs. Und überhaupt. Gejammert wird nicht, also ordentlich Kurbeln, Willy ausgelassen und trotzdem zufrieden zuhause angekommen. Schöne Runde, Danke fürs Mitnehmen und Danke für den „like“, Marc!

Elite-Verpfleger beim 42. Berlin Marathon 2015

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oder »Kein-neuer-Weltrekord-Sonntag«


Wie auch schon in 2012, 2013 und 2014 hatte ich heute wieder die Ehre, die Top-LäuferInnen beim 42. BMW Berlin Marathon unterstützen zu dürfen.

Claus-Henning begrüsste uns pünktlich bei Top-Lauf-Wetter um 8:15 Uhr am Grossen Stern mit letzten Informationen zu unseren Läufern. Mein Plan war es, heute mal keine Frau zu unterstützen, sondern einen echten Top-10-Läufer. Das würde den Vorteil haben, dass ich wirklich ganz vorne mitfahren können würde. Das Wiederfinden und Begleiten meines Läufers würde dieses Vorhaben erheblich vereinfachen.

Der Plan ging auf und ich hatte das grosse Glück, den mit Startnummer 7 gesetzten Äthiopier Tadese Tola zugeteilt zu bekommen. Ich recherchierte ihn unmittelbar mit Hilfe von Tante-Google auf meinem iPhone 6 ohne S, sodass ich mir mit der Bildersuche ein echtes Bild von dem Athleten machen konnte.

Am ersten Verpflegungspunkt war er dann einfach an seiner Laufkleidung in Landesfarben auszumachen: Grünes Leibchen und rote Shorts.

Ich rief laut seinen Namen und er registrierte mich schnell als seinen Versorger für die nächsten zwei Stunden. Wie ich aus langjähriger Erfahrung wusste, ist nach der Übergabe dann immer wenig Zeit um nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Diese wenige Zeit kann für kurze Gespräche am Strassenrand oder Trink- bzw. Foto-Pausen genutzt werden. Ansonsten muss wirklich stramm an den Hacken meines Athleten geblieben werden, um nicht seine perfekte Versorgung zu gefährden.

Auch an Kilometer 10 in Mitte sahen wir uns wieder. Tadese lief super im Führungsgespann mit, musste dann aber in Steglitz bei Kilometer 25 reissen lassen. An mir hat es nicht gelegen, denn er erhielt immer sein Flasche, die stets nur mit sehr wenig Iso gefüllt war. Wer so schnell läuft, braucht auch nicht viel zu trinken!?

Am Hohenzollerndamm war er dann von der Spitzengruppe komplett abgehängt worden. Um ihn rechtzeitig versorgen zu können fuhr ich zum Führenden Eliud Kipchoge auf und Genoss den frenetischen Applaus auf dem Ku’Damm indem ich leicht versetzt hinter ihm fuhr, ohne aber ins Kamerabild zu kommen. Das war ja nicht erwünscht.

Potsdamer-Strasse und -Platz wurden passiert und dann noch die lange und windige Leipziger Strasse hoch, dann war auch schon das Ziel erreicht.

Ein schöner Sonntag-Morgen mit perfektem Sight-Seeing bei dem ich auch noch stark umjubelt wurde und selbst mit Äpfeln, Bananen und Iso versorgt wurde.

Was will man(n) mehr? Kuchen und Bratwurst – die gab es im Anschluss!