Tiri-Baruth-Petkus-Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Vielleicht ein bisschen lang!?«


Nach einer erneuten Woche Rennrad-Abstinenz überlegte ich vor dem Losfahren ob es wohl eine gute Idee sei, heute bei den Mädels und Jungs am TiRi aufzuschlagen. Mein Zweifeln begleitete mich die ersten Kilometer, der sehr schönen Anfahrt durch die, bedingt durch die Sommerferien, fast autofreie und menschenleere Hauptstadt.

Dort unten, am bekannten Südzipfel angekommen, wurden meine Bedenken stärker, als ich das Aufgebot sah. Fast ausschließlich bis aufs Letzte durchtrainierte Waden und perfekt abgestimmtes Material ließen mich nervöser werden. Als Oleg dann noch die Baruth-Runde aus dem Hut zauberte, die er nur Minuten nach meiner Abfahrt über die Weiten des Netzes kommuniziert hatte, wurde mir richtig Bange.

Nur nicht zu viel und zu lange im Wind fahren, war mein geheimer Plan, den ich gleich zu Beginn umsetzte, indem ich mal gleich die erste Führung mit Flo fuhr. Da ich den Track nicht geladen hatte konnte ich mich dann schön führen lassen. Auch mal ganz nett.

Es ging relativ moderat bis Baruth und dann auch die fiese Wand dort hinauf. Als vorletzter erklomm ich eben diese und das gab mir fast neue Energie. Für fünf Minuten zumindest, denn nun lagen die Wellen bis Petkus vor uns. Ich freute mich auf die Einkehr in diesem Skater-Örtchen, aber leider war die Einkehr noch nicht in Stein gemeisselt.

Oleg befragte kurz die Bande und alle hatte Lust auf Kuchen. Mein Glück denn ich war leer gefahren. Nach der Stärkung ging es auf den Heimweg, der mich richtig Kraft kostete. Nun wurde mein desolater Fitness-Stand offensichtlich. Ich hatte echt zu tun und kurz vor Blankensee ließ ich auch mal reißen, was sonst eher selten vorkommt.

In Schenkenhorst entschieden heute alle (!) nicht zum TiRi zurück zu kehren, sondern noch den Willy und ne Einkehr am S-Bhf. Heerstrasse mit zu nehmen. So wurde aus den letzten ruhigen Kilometern auch nix.

Am Willy bekam ich dafür die Quittung: Die Beine machten zu und krampften. Kurze Pause am Anstieg dann locker weiter zum Postfenn. Sicher hatte ich heute auch zu wenig getrunken, die 2,25 Liter waren wohl zu wenig. Am S-Bhf. Heerstrasse wurde dann ein Liter Erdinger Alkoholfrei getrunken und 250 kcal und leckere Erfrischung gab es oben drauf.

Oleg lachte mich aus, als ich behauptete ich hätte heute Spass gehabt. Er weiss das Spass ein sehr dehnbarer Begriff ist…

Charlottenburger Nordrunde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Schwüler Morgenlauf«


Eigentlich war am freien Tag ja was Grösseres geplant: Eine Tour zum Bäcker Schmiedel nach Fehrbellin. Der Blick aufs Radar und die Wetterprognose aus dem Radio hielten mich aber zurück. Auf Regenfahrt hatte ich keine Lust.

Den Montag wollte ich aber auch nicht unsportlich verstreichen lassen und so entschloss ich mich zu einer Laufeinheit auf bekannten Wegen. Keine Ahnung ob es an der fehlenden Lauf-Routine oder dem schwülen Klima lag, die Laufzeit war ein Desaster aber der Spass war da und die Gedanken konnten sortiert werden.

Mal sehen, was noch so passiert…

Regenfront

Potsdam-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Eigentlich wollte ich ja länger fahren…«


Viele Runde waren heute im Netz nicht im Angebot und auf erneutes alleine Fahren hatte ich keine Lust. So entschloss ich mich, der Runde von Oleg am Auerbachtunnel heute mitzufahren.

Leider wollte die Bande aufgrund der unbestimmten Wetterprognosen nur Willy-Runden drehen, die mir zu dröge waren. Meine geplante Schwielosee-Runde sagte ich dann aber auch ab, da ich bezüglich des Wetters auch Muffensausen bekam. Wie sich später heraus stellte unbegründet, denn es blieb bis spät in den Nachmittag trocken & schwül.

Da die Beine aber sowieso nicht in bester Verfassung waren, passte das mit den knapp 60 km schon. Eigentlich ja immer mindestens dreistellig. Deshalb heute auch kein Foto.