ErgoPlanet-West Los Angeles

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Back in the City of Angels«


Trotz des blauen Himmels und Sonnenscheins, welcher durch meine Fenster strahlte, konnte ich mich heute nicht aufraffen eine Rennrad-Runde im Freien zu drehen. Das lag nicht nur am späten frühen zu Bett gehen, den leckeren Gin-Tonics und der damit verbundenen leichten Verkaterung Aufgewühltheit, sondern schlicht und ergreifend an den erneut niedrigen Außentemperaturen.

Die Verlockung ist einfach zu groß, wenn ein klasse ErgoMeter vor mir im Esszimmer steht und neue geplante Strecken auf der anderen Seiten des Globus darauf warten, entdeckt zu werden.

Die Strecke West Los Angeles hatte ich mir selber auf gpsie.com zusammengeklickt. Sie führt über den PCH nach Santa-Monica, Venice, durch die Straße in welcher ich mal wohnte und dann über Beverly Hills nach Hollywood und den Sunset Boulevard wieder zurück nach Malibu. Eine Strecke welche ich früher oft mit meiner Kawasaki fuhr. So wurde mir auf der heutigen Ausfahrt das Ein ums Andere mal recht warm ums Herz als ich Fast-Food-Joints, Supermärkte und Konzerthäuser passierte, welche ich in den 90ern oft besucht hatte.

Fazit: Sehr abwechslungsreiche 105 Minuten auf dem Ergometer. Die letzten Körner habe ich heute nicht auf den Streets of Los Angeles gelassen, ein spannender Work-Out war es aber allemal.

In die Rauener-Berge

Lesezeit: 2 Minuten

oder „Winterausfahrt mit der Rennradliste“


Heute sollte mich meine Rennradbegeisterung mal wieder an den S-Bhf. Neukölln verschlagen, denn Ralf H. von der Rennradliste.de hatte zu einer gemeinsamen Ausfahrt gerufen.

Als ich um 10 vor 10 aus der relativ warmen U-Bahn am Treffpunkt ankam, war noch niemand dort. Schnell kamen aber aus allen Himmelsrichtungen Rennradler, darunter auch viele bekannte Gesichter, echte Kettenbrüder, die ich in diesem Jahr noch nicht gesehen hatte. Die Freude war groß und das neue Material wurde beäugt, bevor Ralf um 5 nach 10 eintraf und wir uns dann auf den Weg Richtung Neuköllner-Krone machten.

Es verging viel Zeit bis ich mich erneut an die niedrigen Temperaturen gewöhnt hatte. Die Sonne schien zwar, aber es waren Minusgrade und das spürte ich besonders an den Händen. Da halfen auch die abwechslungsreichen Gespräche erstmal nicht. Hinter dem Müggelberg wurde es dann besser und mein Körper akklimatisierte sich. Nun machte es auch richtig Spass, nachdem Gosen und Neu-Zittau passiert waren und es über schöne Waldwege Richtung Fürstenwalde ging. Die Landschaft war herrlich: Die Sonne erstrahlte das über seine Ufer getretenes und teils noch gefrorene Flussbett der Spree.

Die Gruppe von 11 Mann harmonierte sehr gut und so wurde meist in 2er-Reihen gefahren und Kettengespräche geführt, bevor uns hinter Fürstenwalde ein Bergwertung auf den Rauener Berg erwartete. Ich war dort noch nie und freute mich über den 5%igen Anstieg hoch in den Ort Rauen. Dort machten wir noch einen Abstecher auf den Gipfel. Für den großen und den kleinen Markgrafenstein hatte ich heute keine Augen, denn ich probierte zum ersten mal mein kleines Kettenblatt vorne aus. Es funktionierte hervorragend. Die Fahrrad-Fritzen haben bei der Montage meines Renners ganze Arbeit geleistet. Klasse.

Oben angekommen wurde ein kleines Bad in der Sonne bei 6°C genommen bevor es wieder runter Richtung Heimat ging. Knapp über die Hälfte war geschafft. Nun wurde es mit einigen Mitfahrern etwas zäh und wir mussten immer wieder anhalten um uns zu sammeln. In Köpenick trennten sich die verbliebene Gruppe und wir kamen nach 4:30 Stunden fahrt zu Viert wieder am U-Bhf. Neukölln an, wo ich zufrieden und grau nach kurzer Verabschiedung in die U-Bahn entschwand.

Fazit: Eine schöne Winterausfahrt mit klasse Kettenbrüdern. Bin echt froh das ich mich doch noch entschieden habe mit zu fahren. Mit fünf Grad mehr auf dem Thermometer sicher noch ein wenig netter.

Vielen Dank für das zur Verfügung stellen der Bilder, Ralf!

ErgoPlanet-Puerto Vallarta again

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Viva México por segunda vez«


Eigentlich war ja heute eine Laufeinheit mit Papa geplant. Um kurz nach 4 Uhr zeigte das Außenthermometer allerdings -8°C und wir entschieden uns, die Einheit heute erneut sausen zu lassen.
Da ich nun aber schon mal wach war, und an kurzen Nap nicht mehr zu denken war, wurde die Kaffeemaschine, ErgoBike und iMac hochgefahren und in die Radklamotten geschlüpft. Windows 7 wollte noch sein Servicepack 1 einspielen und dann konnte es auch endlich los gehen.

Da ich wirklich ruhig fahren wollte, wurde die Gangautomatik auf 200–240 Watt fixiert und los gekurbelt. Eine schöne Ausfahrt am frühen Morgen. Das Wochenende kann kommen!