ErgoPlanet-Great Ocean Road

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Neue Bestzeit Down-Under?«


Kleine Zeitfenster erfordern umso ausgeklügeltere Trainingsplanung. Mit 80 Minuten ließ sich aber die Great Ocean Road fahren und ich wollte endlich wieder Sonne & Meer. Das die Strecke so wellig ist und ganz schön Körner kosten kann, hatte ich nicht mehr in Erinnerung. Zeitweise ging fuhr ich ganz schön am Limit, aber es machte mir Spass mich im Warmen meiner Wohnung mal wieder richtig auszubelasten. Auf die Gangautomatik verzichtet ich bewusst. So musste ich an den Hügeln aus dem Sattel gehen, die Augen zudrücken und ohne herunter zu schalten die Welle  hochdrücken. Schmerzen und Spass liegen da sehr dicht beieinander.

Am Ende zahlte sich die Mühe aus, denn meine Referenzzeit konnte ich um 1:42 Minuten unterbieten. Habe ich schon erwähnt, das sich der Frühling trotzdem bald blicken lassen darf?

Kurze Nordrunde über Kremmen

Lesezeit: < 1 Minute

oder „Training unter harten Bedingungen“


Eigentlich hätte ich es ja besser wissen müssen Minusgrade auf dem Thermometer sind keine Rennradausfahrtstemperaturen. Der Sonnenschein und die trockenen Strasse ließen mich trotz minus 3°C doch in meine Rennradwintermontur schlüpfen und meine geliebte kurze Nordrunde über Kremmen in Angriff nehmen.

Es ging auf bekannten Wegen durch die Wasserstadt raus in Richtung Hennigsdorf. Schnell merkte ich das der kalte Nord-Ost-Wind ganz schön weh tut. Auf dem Weg nach Germendorf zeigte das Thermometer -5°C, vermischt mit Wind im Gesicht ist das auch bei Sonnenschein sehr unangenehm. Da ich alleine fuhr gab es auch kein Peleton hinter dem ich mich windsicher hätte verstecken und erholen können. Nein, da musste ich heute durch.

Im Hinterkopf hatte ich aber, das ich in Germendorf links abbiegen werde und dann den Wind nicht mehr so garstig spüren würde. So war es dann glücklicherweise auch und ich konnte Richtung Kremmen mit Rückenwind ordentlich beschleunigen.

Es schien wirklich kein Rennradwetter zu sein, denn auf der ganzen Runde begegnete mir kein einziger Rennradfahrer. Hinter Schönwalde wurde wieder der Mauerradweg zurück nach Berlin genommen. Dort musste ich ganz schön aufpassen, denn er war an vielen Stellen mit Holzabfällen der Waldarbeiter übersät.

Nach etwas mehr als 3 Stunden kam ich total durchgefroren wieder Zuhause an. Die Finger schmerzten als sie wieder auf Raumtemperatur gebracht wurde.

Eine schöne Wintereinheit. Der Frühling darf sich aber trotz Sonnenschein bald blicken lassen.

ErgoPlanet-Puerto Vallarta

Lesezeit: < 1 Minute

oder »¡Viva México!«


Nachdem ich gefühlte Wochen nicht mehr auf dem Ergometer saß war heute mal wieder eine Indoor-Einheit fällig.
Für die Motivation sind neue Strecken ja immer sehr hilfreich und so freute ich mich, das mir Alexander am Freitag einen selbst gebastelten Track zum Nachfahren per email gesandt hatte. Er war dort vor 10 Jahren in Urlaub und die Strecke ist auch in StreetView erfasst.

Was motiviert mehr als eine sonnige Küstenstraße am Pazifik, wenn es in Berlin Schneetreiben und minus 3°C hat?

Die Strecke führte zuerst durch das touristisch voll erschlossene Puerto Vallarta und dann immer recht flach an der Küste entlang nach Bahia de Banderas. Die letzten Kilometer ging es dann ein wenig den Berg hoch – an Ausrollen war nicht zu denken – und es musste noch einmal ordentlich in die Pedale getreten werden.

Eine klasse Küsten-Strecke, welche mindestens so viel Spass macht wie meine Great Ocean Road. Hoffe der Knoten zu mehr Ergo-Kilometern ist jetzt wieder geplatzt. Noch 18 Tage bis Kapstadt!