1.000 Beiträge auf diesem Blog

Lesezeit: < 1 Minute

… unerwähnt wollte ich es nicht lassen und den 1.001sten Blog-Post wollte ich auch dem tausendsten Beitrag hier widmen … Tamtam. Feuerwerk. Jubelchöre!

Als ich vor 8 Jahren die MySQL Datenbank installiert habe und den WordPress Blog zum laufen gebracht habe, hätte ich nicht gedacht, daß einmal 1.000 (ich kann es immer noch nicht fassen) Beiträge hier von mir veröffentlicht werden.

Mal sehen ob ich die 2.000 auch schaffe…

ERT 2017: Pyrenäen 3. Etappe

Lesezeit: 2 Minuten

Barbastro – Santa Eulalia de Gallego


Keine Ahnung, was mich geritten hat, für die lange Runde zuzusagen. Vielleicht das nette Angebot der Leistungsträger oder die Warnung des Streckenplaners, dass auf der kurzen Runde, die letzten 30 km schnöde geradeaus-langweil-Landstraße seien. Egal, auf dem Garmin geladen ist geladen. Streckenänderung zwischendurch war und ist nicht.

Das Buffet wartete schon nach rund 40 km auf uns, so entschlossen wir uns nach 30 km erstmal Kaffee zu trinken, um den Tapeziertisch-Küchenchefinnen und Chefs genügend Zeit zum Aufbau zu gewähren – gute Entscheidung!

Danach ging es, vor Energie strotzend in die Hügel zur Verpflegung. Das Buffet bot wieder klasse Sandwiches und Obst. Die Sonne brannte und der Vortrieb schwand. Huesca, ein recht grosser Ort in der Mitte vom Nirgendwo, wurde zum Glück unbeschadet erreicht und erneut Kaffee getrunken. Wir saßen allerdings so unglücklich unter einem Baum, dass Johannes sein weiss-blaues Tacx Trikot von im Baum sitzenden Vögeln beschmutzt wurde. Nach einer Wäsche ging es weiter.

Jetzt Abzweig auf die lange Route. Bergauf & im Rudel. Erfreulicherweise mit einer für mich fahrbaren Aufstiegsgeschwindigkeit. Der Bekackte führte gleichmäßig und besonnen und für seine Verhältnisse maximal GA2. Ich war entzückt und außer Atem. So wurde der erste und einzige Col erreicht, der Col de Sap.

Die Abfahrt war ein echtes Highlight: auf perfektem Flüsterasphalt ging es entlang der Autobahn kilometerweit bergab. Selbstverständlich mit Rückenwind.

Der Spaß war aber schnell vorbei, als wir rechts abbogen. Gegenwind extrem. So muss sich das in Florida vor vier Wochen angefühlt haben. Ich habe noch die Bilder von CNN im Kopf. Kassette glotzen und jammern war angesagt. Ich verlor alle Körner und sehnte mich nach einer weiteren Pause. Zum Glück gabs nochmal Cola in einem kleinen Ort in einer Bar. Dann auf die letzten 20 km und unser kleines pittoreske Örtchen war erreicht. Morgen dann auf jeden Fall die kurze Strecke.

Drohnen-Video von Mario – Danke das ich es nutzen darf!

ERT 2017: Pyrenäen 2. Etappe

Lesezeit: 2 Minuten

L’Espluga de Francolí – Barbastro


Geschlafen habe ich grossartig und war bester Laune, bis ich wahrnahm, was uns als Frühstück geboten wurde: Ein Joghurt, Croissant und Pain au chocolat mussten reichen. Außer einem Kapselkaffee schauten wir auf leere Tische. Doch, da waren noch ein paar Scheiben Brot, die aber nicht für alle reichten. Wurst und Käse – Fehlanzeige. Egal, kann ja mal passieren. Christian und ich schalteten auf Selbstversorger-Modus und besorgten Café con Leche und ein süßes Teilchen am nahen Bäcker, sowie Wasser aus dem Supermarkt.

Dann Abfahrt mit der Bande. Es ging erstmal wellig immer nach oben. Zu schnell für mich unfitten Mitstreiter und so ließ ich mal wieder reißen – das kann ich ja ganz gut. Oben wurde dann geduldig auf mich gewartet, was ich mit einem gequälten Grinsen dankend quittierte.

Es ging wellig und windig weiter, sodass mich die erstklassige Verpflegung von Susi, Doreen und Hermann sehr erfreute.

Nach der Verpflegung ging es mit Julia, Christian, Sascha, Liszt und Tom weiter. An der Streckenteilung in etwa 40 km, wollten wir nochmal gemeinsam Kaffee trinken und bis dahin gemeinsam gegen den starken Gegen-Wind kämpfen.

Mein Vortrieb wurde aber jäh durch einen Snake-Bite gebremst. Der Grund: ich fuhr aus Unachtsamkeit durch eine Loch in der Straße, welches den Schlauch zerstörte.

Dank der Hilfe von Tom und Christian inkl. Kartusche zum aufpumpen mit CO2 befüllen, war der Schaden aber schnell behoben.

Nun wurde Einer-Reihe gegen den Wind gefahren bis meine Oberschenkel brannten. Ich sehnte die zweite Pause herbei, die auch mit Eis, Cola und Café con Leche recht üppig ausfiel.

Da Christian und Sascha noch die lange Nase fahren wollten, hatte ich das Vergnügen, mit Liszt und Julia die restlichen 29, welligen und windigen, Kilometer abzuspulen.

Zufrieden erreichten wir das 4-Sterne Hotel. Nun erst mal chillen.