Jungfernheide Lauf

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Herrentags-Runde«


Nachdem heute die ganz Radsport-Clique irgendwo, entweder weit im Süden oder im Norden bei der Schloss-Merseburg-RTF unterwegs war, wollte ich auch ein wenig aktiv sein, allerdings mit Alternativ-Programm.

So grinsten mich schon den halben Vormittag meine Laufschuhe an und ich begann auch mit den Hufen Füßen zu scharren. Geist und Körper wollten bewegt werden, also Lieblings-Tunes aufs Ohr, Satelliten mit dem Garmin geortet und los, in meinen Jungfernheidepark.

Nach dem Regen der letzten Tage war die Luft frisch und rein, bis ich in die Nähe des Saatwinkler Damms kam, wo mir die unmittelbare Nähe zum Flughafen in die Nase stieg: Kerosin-Geruch machte sich breit. Egal, Spass an der Bewegung hatte ich heute fast den ganzen Lauf über, und ich bereute es keine Sekunde, nicht auf den Renner gehopst zu sein. Schöne Lauf, schöner Feiertag!

Bäckerrunde nach Fehrbellin-reverse

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Alleine zum Lieblings-Ausflugsziel in der Ostprignitz«


Tourenangebote gab es heute wieder ohne Ende. Das hervorragende Wetter war aber auch prädestiniert für eine Ausfahrt auf dem Renner.

So richtig sagte mir aber kein Angebot zu und ich hatte auch noch den Charm meines letzten Solo-Ritts im Hinterkopf. So war schnell klar, dass ich heute wieder alleine fahren würde. Auf ein wenig Gesellschaft hatte ich aber schon Lust und kulinarische Köstlichkeiten während einer Ausfahrt waren auch willkommen, also machte ich folgenden Plan: Entgegen des Uhrzeigersinns nach Fehrbellin fahren und meine Abfahrt so timen, dass ich in etwas zeitgleich mit Tom, Erik und Sebastian dort eintreffen würde. Die wollten die Runde auch fahren, aber in anderer, hundertmal gefahrener, Richtung.

Cooler Plan, ruff uffs Rad und los! Die Sonne, der blaue Himmel und schon fast 20°C bei Fahrantritt, ließen die Stimmung schnell steigen. Der Westwind blies zwar ein wenig unangenehm aber ich hatte Zeit und der auf mich wartende Kuchen in Fehrbellin motivierten doppelt.

Die Vesper beim Konditor war noch nicht einmal zur Hälfte verdrückt, da erreichten Tom, Erik, Sebastian und Olaf den Konditor. Die Überraschung der Vier war gross, hatten sie doch heute nicht mit mir an diesem Ort gerechnet. Bei Kaffee & Kuchen ist in der Sonne gut plaudern, so machten wir uns recht spät auf die Weiterfahrt. Nur ein paar Meter fuhren wir gemeinsam, denn ich wollte die Runde ja rückwärts fahren.

Die 70 km nach Hause ging es dann auf weiten Teilen der Strecke mit leichtem Schiebewind, was doppelt Spass machte.

Tolle Ausfahrt, klasse Rennrad-Sonntag!

Charlottenburger Nordrunde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Mal wieder ein Lauf«


Da ich gefühlte Jahrzehnte nicht mehr gelaufen bin, war heute einfach eine Runde fällig. Sonntag Nachmittag und der Dauerregen hatte heute nur die Velothon-FahrerInnen erwischt. Ich machte es mir den Vormittag über mit aufgezeichneten Fernsehserien auf der Couch gemütlich, während es draussen pisste aus Kübeln goss.

Aber irgendwie stieg mir der Phlegmatismus zu Kopf und die Laufschuhe wollten geschnürt werden. Gute Entscheidung.

Schnell merkte ich jedoch draußen auf den noch feuchten Pflastersteinen, wie ich außer Puste Form war: Der Puls raste nach oben und wollte sich auch bei mäßigem Tempo nicht nach unten bewegen. Egal da musste ich durch. Teilweise kam ich mir vor wie eine Schnecke und hatte Angst, dass mich Nordic-Walker überholen würden, so langsam fühlte sich mein Lauftempo an. Zuhause war ich dann glücklich und erschöpft. So schnell kann es gehen…