Jungfernheide Lauf

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oder »Locker machen für den grossen Run«


Nach einem Blick aus dem Fenster war klar, dass heute draußen trainiert werden musste. Der Himmel war fast wolkenlos und die Sonne schien. 14°C auf dem Außenthermometer machten die Laufklamottenwahl leicht: kurz/kurz war angesagt.

Erstaunlich leichtfüssig ging es auf den ersten Metern. So sollte es auch bleiben. Da hatte sich das Training der letzten Wochen wohl ausgezahlt. Wenn ich daran denke, wie schwer ich mich bei meinen beiden Läufen in Zürich getan hatte und wie herrlich, wie auf Federn, es heute lief. Hammer!

Gestärkt und voller Tatendrang kann es jetzt zum großen Run des Tages gehen – die Eröffnung!

Löwenberger Land Tour

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Tag der Arbeit auf dem Renner«


Lange ist es her, dass ich im Löwenberger Land mit dem Renner unterwegs war. So traf es sich hervorragend, dass Tom heute eine Tour in genau diese Region Brandenburgs anbot.

Am bekannten Kreisverkehr in Bötzow war Treffpunkt, zum dem ich mich mit Stefan B. aufmachte. Als wir um kurz vor 10:30 Uhr dort eintrafen war schon reger Betrieb. Tiefsinnige Gespräche wurden bei 12°C geführt. Zum Beispiel, dass ich zu warm angezogen sein, dem ich widersprach.

Als es dann endlich los ging, war die Freude gross, endlich in großer, windschattiger Gruppe durchstarten zu können. Erstmal immer nordwärts. Die Führungen wurden lange gefahren und so dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich auch mal vorne mitmischen durfte.

Spass im SattelDie Bäume begannen ihr Blätterkleid zu präsentieren und wir genossen das herrliche Grün und die gute Luft. Ein wunderbarer Tag zum Radfahren.

Auch auf der Ost-West-Passage von Löwenberg nach Herzberg meinte es der Wind heute gut mit uns und blies uns förmlich voran. Gerade diesen Sektor hatte ich in ganz anderer Erinnerung. Wehe wenn hier der Wind aus Westen kommt. Die Kommune wird hier nicht umsonst die vielen großen Windräder installiert haben.

In Herzberg verabschiedeten wir uns von Christian und strampelten gemeinsam, nun gegen den Wind, gen Süden. Unser Etappenziel in Kremmen wurde kurzerhand vom Touren-Guide wegdiskutiert und nach Staffelde verlegt. Keine gute Entscheidung, wie sich später heraus stellen sollte.

Durch grüne WälderDas erste Café war dort geschlossen und im Zweiten konnten wir zwar draußen in der Sonne sitzen, aber dass war es dann auch schon mit der Einkehr-Freude.

Der für 3,- € mündlich vom Wirt angebotene Apfelstrudel – Kuchen gab es keinen – war einfachste Industrie-TK-Ware. Beim Bezahlen dann, welch Überraschung, sollte das Teilchen auf einmal 4,50 € kosten. Nach Einspruch wurde uns der zuvor angebotene Preis gewährt. Solch eine Unverfrorenheit habe ich bisher nur auf Touren im schönen Umland erlebt. Es sei hiermit vor der Gaststätte Zur Tenne in Staffelde gewarnt.

Nach einem dünnen Kaffee ging es nun endlich weiter über Börnicke auf bekannten Wegen wieder Richtung Heimat. Ich fühlte mich erschöpft und hatte Kopfschmerzen. War die Runde heute zu hart? Hatte ich den Work-Out von gestern noch in den Beinen? Ich sehnte mich nach meiner Couch. Damit war ich nicht allein, auch Alexander wollte nicht mehr wirklich. Egal, beissen und durch.

Vor Schönewalde trennten wir uns und ich fuhr allein mit Stefan B. durch den Eiskeller bzw. über den Mauerradweg zurück nach Spandau.

Schöne 1.Mai-Tour mit netten Kettenschwestern und Brüdern. Eigentlich kann die ITF jetzt kommen…schauma mal!

Feierabendrunde durchs Mühlenbecker-Land

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Mal wieder auf’n Dienstag in den hohen Norden«


Nachdem ich mit meinem neuen Bike heute schon in der City cruisen war, verspürte ich, zurück Zuhause an meinem freien Tag, erstmal wenig Motivation, noch einmal auf eine Feierabendrunde aufzubrechen.

Dann juckte es mich doch, zum einen natürlich wegen des Trainingsreizes, zum Anders wegen der Annahme, dass ich zu dieser Uhrzeit in Zukunft wohl eher selten werde Radfahren können. Also die Chance am Schopf gepackt, und hoch nach Wilhelmsruh.

Die Stadt liegt hinter unsEinige Rennrad-Kollegen warteten schon und es ging nach kurzer mündlicher Fahranweisung von Alexander die Stadt hinaus. Einige gestaute PKWs erschwerten uns den Weg ins Mühlenbecker Land. Die Winterschäden im Asphalt wurden endlich ausgebessert, was den Verkehr fast zum Erliegen brachte. Aber auch diese Blech-Hindernisse konnten uns nicht von unserem liebsten Freizeitvergnügen abhalten.

Sonnenuntergang am FlughafenHinter Summt lief es dann ordentlich und wir konnten endlich Reisegeschwindigkeit aufnehmen. Der Rest der Runde verlief ohne Zwischenfälle. Auf meinem Heimweg präsentierte sich das Flugfeld von TXL in wunderschönem Abendrot.

Nicht zu lange verweilen, noch ein schnelles Foto, denn ich wollte vor Einbruch der Dunkelheit wieder die HomeBase erreichen, was mir gelang.

Morgen dann ins Löwenberger Land. Ich freu mich!