Tirschenreuther-Ring-Runde v3

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Endlich Frühling«


Das bei diesem Kaiserwetter gefahren werden musste, war klar. Nur mit ‚wem‘ und ‚wohin‘ entschied ich recht kurzfristig. Der Tirschenreuther-Ring diente auch schon in der Vergangenheit als Ausgangspunkt für Touren in den Landkreis Potsdam-Mittelmark, und Olegs Touren sind immer sportlich und kurzweilig.

Zu Siebt ging es raus auf bekannten Wegen und es wurde gleich ordentlich Druck gemacht. Die Wechsel klappten noch nicht so richtig – aber es ist ja noch früh in der Saison.  Nach gut 50 km mussten wir nach einem Reifenplatzer von Uwe eine Zwangspause einlegen, die sich aber bei diesem herrlichen Wetter problemlos ertragen ließ.

Die Kettengespräche während der Fahr waren sehr erquickend  und so verging die Fahrt und das Bügeln der paar Hügel wie im Flug, bevor wir, im wieder eröffneten, Bäckergarten in Blankensee einkehren konnten. Nach Kaffee und Kuchen in der wärmenden Sonne ging es flott zurück in Richtung Hauptstadt, und es wurde wieder ordentlich am Docht gezogen.

Nachdem Heiko. Christoph und mich nach Güterfelde gezogen hatte verabschiedeten wir uns und Christoph und ich fuhren noch die Havelchaussee inklusive »WIlly«, den wir zügig passierten.

Eine schöne Runde mit klasse MitfahrerInnen. Freu mich schon aufs nächste mal!

Mallorca Trainingscamp 2012 – Tag 8 – Cap Formentor

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Leider heute nicht ganz nach Plan«


Nachdem heute für die Meisten Abreisetag war, konnten nur Christian, Alexander und ich, noch den vollen Sonnentag auf der Insel genießen. Dafür hatten wir uns einiges vorgenommen: Kloster Lluc, Sacalobra und Cap Formentor wollten in einem Rutsch gefahren werden. Das bedeutete rund 160 km bei knapp 3.000 Höhenmetern. Ein ordentlicher Schuh für den letzten Tag. Aber Erstens kommt es meist anders und Zweitens als man denkt.

Aber der Reihe nach: Nachdem wir uns von all unseren Kettenbrüdern und Schwestern beim Frühstück und auf dem Hotel-Vorplatz verabschiedeten hatten, machten wir uns auf den Weg, ein letztes mal in diesem Jahr, raus zum Peter-Maffay-Tal. Yosh, Herbert und Christoph wollten uns noch zum Kloster Lluc hinauf begleiten, denn ihr Flugzeug sollte erst gegen 17 Uhr starten; genug Zeit für einen kleine Runde.

Bei der Einfahrt ins Tal, oh Schreck, stand dort die Policia und Oltimer-Boliden kamen uns entgegen. Strassensperrung. Niemand außer den alten Belchbüchsen durften das Tal passieren. Frustriert machten wir uns auf der Schnellstraße auf nach Caimari, wo wir nach Lluc hoch wollten, um von dort nach Sacalobra zu gelangen.

Bei der Abfahrt hinunter nach Caimari spürte ich schon die Vorfreude auf den langen Anstieg, aber die Freude wurde wieder durch die Policia jäh gebremst, denn wieder versperrt die Oldtimer-Ralley die Fahrbahn. Viele Radfahrer waren frustriert und wendeten, da uns mitgeteilt wurde, dass für die nächsten zwei Stunden kein Durchkommen sein würde. Unseren Höhenmeter-Traum für heute mussten wir wohl beerdigen.

Also gut – Planänderung – weiter, flach, zum Cap Formentor, da würden uns die Ralley, welche vom teuersten Yachthaften Europas ausgetragen wurde, hoffentlich in Ruhe radeln lassen!?

Mit Herbert und Christoph bezwangen wir gemeinsam den ersten Anstieg hoch zum Aussichtspunkt. Yosh hatte sich schon in Port de Pollença von uns verabschiedet. Dort oben wurde noch ein letztes Erinnerungsfoto mit den Beiden geschossen, dann ging es für uns Drei weiter Richtung Leuchtturm, auf die 18 km lange Küstenstrasse.

Dort angekommen machten wir eine ausgiebige Pause in der Mittagssonne. Zu ausgiebig wie sich später heraus stellen sollte, denn als wir wieder unten am Playa de Formentor angekommen waren sperrte die Policia genau vor unseren Nasen die Strassen für den Ralley-Tross. Für mindestens die nächsten zwei Stunden würde hier kein Durchkommen sein.

Gut, dass Herbert und Christoph nicht mehr mit uns zum Cap geradelt sind, sie hätten sonst glatt ihren Flug verpasst. So blieb uns nicht anderes übrig als dem Motorsport-Tross dabei zu zu sehen wie es fossile Brennstoffe den Berg hinauf vergeudete und uns in der Sonne zu recken.

Danke ausgiebiger Gespräche über Gott Frauen und die Welt bei Kaffee und Cola, verging aber die Zeit wie im Flug und wir konnten den letzten Anstieg des Trainingscamps Mallorca 2012 unter die Räder nehmen. Mit lange nicht bewegten Beinen ein besonderes Vergnügen. Nun aber schnell zurück zum Hotel, Räder putzen und ein letztes mal das herrliche Buffet genießen. Morgen dann Abflug.

Tagesziel verfehlt, aber trotzdem viel Spass auf dem Rad gehabt.

Resümee zum Mallorca Trainings-Camp 2012 dann in einem späteren Beitrag. Gute Nacht!

Mallorca Trainingscamp 2012 – Tag 7 – Petra & Can Picafort

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Gleich 2x Kaffee & Kuchen«


Für die Meisten war heute der letzte Trainingstag, da morgen Abflug in die Heimat sein wird. Daher wurde, schon traditionell, diese Runde als Schlussetappe gewählt.

Mir kam der relativ flache Streckenverlauf recht gelegen, da wir ja morgen noch mal ordentlich Höhenmeter machen wollen. Und wenn es gleich 2x Kuchen geben soll, bin ich sowieso leicht zu begeistern.

Geplant – getan: Raus aus Alcudia durchs Schilf und auf neuem Weg nach Muro. Dort dann weiter nach Sineu und links weg nach Petra. Traditioneller Ortschildsprint in die beschauliche Stadt hinein. Wie so oft zog ich zu früh an und wurde auf den letzten Metern kassiert. Egal, Ulf hat gewonnen und alle hatten ihren Spass.

Mit dem Spass ging es gleich weiter, in Form von Rüblikuchen, Orangenhälften und Café con Leche. Dann weiter, einen wohl bekannten Anstieg auf die schnurgerade und abfällige Straße zur Tankstelle nach Norden. Wir machten ordentlich fahrt auf und der Tacho zeigte über 50 km/h. Leider klappten die Wechsel nicht sehr flüssig und die Bergziegen hielten sich bei der Führungsarbeit dezent im Hintergrund. Der letzte Hügel kam und ich hatte alle Körner verballert. Schade – erstmal kurz alleine weiter, bevor ich wieder aufgesammelt wurde und es gemeinsam in großer Gruppe nach Can Picafort ging. Nun wartete der richtig leckere Kuchen auf uns. Riesen-Erdbeeren und lecker Kaffee direkt in der Sonne an der Uferpromenade. Was will man mehr?

Nach verspeisen der Wegzehrung machten die Hansen-Brothers einen flotten Zug auf und brachten uns unbeschadet zurück nach Pollença. Abklatschen – duschen. Sehr nette Runde auf dem Rad.