ErgoPlanet-Sella Ronda 2010

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oder »Sylvester-Ausfahrt in den virtuellenHochalpen«


Ein letztes Training in 2011 wollte ich absolvieren, am Besten eine Strecke, die ich noch nicht gefahren bin. Nach langem Suchen stand sie fest: Die Sella Ronda 2010 – eine Rennradtour durch die Dolomiten im herrlichen Südtirol.

Anfangs war ich überrascht, wie viele Kehren auf so wenigen Kilometern Straße asphaltiert werden können, dann verstand ich, denn es ging hoch hinaus. Oben am Gipfel des zweiten langen Passes, dem Pordoijoch wurde die virtuelle Luft dünn und ich freute mich, das es wieder bergab ging.

Ständig war ich abgelenkt durch den herrlichen Alpenblick, der mir dank GoogleStreetView auf der ganzen Strecke präsentiert wurde. So kam nie Langeweile auf. Trotzdem war ich froh als ich nach etwas mehr als zwei Stunden wieder den Start-Ziel-Ort Corvara erreichte.

Fazit: Ein schönes Abschlusstraining für 2011 mit ordentlich Höhenmetern. Die Runde bin ich heute sicher nicht zum letzten mal gefahren.

Kleine Grenzsteintrophy – ein Versuch

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oder »Immer auf dem Mauerstreifen lang«


Im MTB-Forum wurde für den 30.12. eine Tour entlang des ehemaligen Grenzstreifens, welcher West-Berlin von der DDR und der Hauptstadt der DDR trennte, angeboten.

Eine für mich interessante Streckenführung die ich so noch nie gefahren bin und noch auf’m Zettel hatte. 160 Kilometer rund um West-Berlin.

Um 8:19 Uhr traf ich Susanne, Heike, Urbi und Frank, die auch mit dem Regionalexpress zum Hauptbahnhof fuhren um von dort zum wenige 100 Meter entfernten Reichstag zu rollen, dem Treffpunkt und Start unserer Runde. Über 30 Mann hatten sich eingefunden und schon das Erinnerungsfoto im Kasten, sodass es auch schon gleich los ging gen Norden. Ein Nieselregen begleitete uns auf den ersten Kilometern, der dann zu Schneefall wurde. Der Erste für diesen Winter. Mit leichtem Wind bei +1°C nicht gerade mein Radfahr-Wohlfühl-Wetter. Nach knapp 14 km dann die erste Reifenpanne von gleich 3 Mitfahrern, welche uns zu einer Pause zwang. No fun in der Kälte rum zu stehen und sich warme Gedanken machen.

Als es dann weiter ging, beschlug meine Brille ständig und ich konnte nicht mehr richtig sehen, zudem wurden meine Finger und Füße extrem kalt, das ich überhaupt keinen Spass mehr hatte weiter zu fahren. Das Tempo war, bedingt durch die große Gruppe und die Witterungsverhältnisse auch nicht sonderlich hoch, sodass ein Warmwerden von Innen auch nicht wirklich möglich war.

Schnell sehnte ich mich nach einer heissen Dusche. In Glienicke/Nordbahn war es dann soweit und Uwe und noch zwei weitere Mitfahrer klinkten sich aus. Eigentlich wollte ich in die S-Bahn steigen, entschied mich dann aber doch, mit dem MTB nach Hause zu fahren.

Im Jungfernheidepark, knapp einem Kilometer vor meiner Haustür legte es mich dann noch, dessen Resultat ein blutiges rechtes Knie war. Keine wirklich großer Sport-Tag. Die Strecke ist sicher spannend und bei schönem Wetter auch ein großer Spass zu fahren. Heute allerdings nicht für mich. Ende der Durchsage.

ErgoPlanet-Route des Crêtes

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oder »Versuch einer neuen persönlichen Bestzeit«


In dieser Winter-Ergo-Saison bin ich diese schöne Strecke erst einmal gefahren. Eigentlich zu selten, denn dieses RealLifeVideo bietet viel fürs Auge und ordentlich Höhenmeter.

Meine schnellstes Training auf dieser Strecke ist schon über ein Jahr her und so wollte ich es wagen, diese Zeit zu verbessern. Das Wattlimit auf 258 Watt gestellt und mein Training vom 8. Dezember 2010 als virtuellen Gegner geladen – so machte ich mich auf die rund 60 km lange Bergetappe.

Schon auf den ersten Kilometern konnte ich mehrere Sekunden Vorsprung herausfahren und der Anstieg auf den Berg war gleichmäßig und rund. Zwar nicht wie im echten Leben, aber für eine Rekordfahrt durchaus angenehm und zulässig. Oben angekommen war der Vorsprung schon auf über eine Minute angewachsen, und so ließ es sich relativ entspannt gut weiter fahren. Auf der Abfahrt, der Col de la Schlucht, kam der virtuelle Partner noch einmal heran, konnte mich aber nicht mehr kassieren und so kam ich mit mehr als einer Minute Vorsprung, unten in Munster ins Ziel.

Nettes Training und Rekordfahrt. 2. Weihnachtsfeiertag sinnvoll genutzt.