oder „Mondfeld“ mit Windows 7 = rock solid
Da ich ja leider Probleme mit Blue-Screens bei RL-Videos in ErgoPlanet hatte, habe ich mich schweren Herzens entschlossen in eine neue Windows Version für meine Virtualisierung Parallels 6 zu investieren.
So wurde die Windows 7 Premium Home in der 64-bit Version angeschafft und am Samstag Vormittag installiert. Das ganz ging erstaunlich einfach von der Hand. Mein ErgoPlanet Ordern wurde kopiert, dann das erste Innehalten: Das .NET Framework Version 2.0 ließ sich nicht auf dem 64-bit Windows installieren. In der Anleitung zu ErgoPlanet steht, das dieses zwingend erforderlich ist. Ich installierte erstmal weiter Direct X 9 und das GoogleEarth Plug in. Vielleicht lief ErgoPlanet ja auch mit dem neuen .Net Framwork. Der große Vorteil war, das nun extra Video Treiber bzw. Plug-Ins nicht mehr installiert werden mussten, da diese schon in Windows 7 integriert waren. Eine von mir vermutete Uhrsache bzw. Fehlerquelle für die Abstürze.
Nun wurde es spannend: Würde ErgoPlanet 1.0.3 laufen? Doppelklick, und schneller als gewohnt war der vertraute Bildschirm da. Nun noch schnell die in den Grundeinstellungen des Programms die Speicherorte für die Settings, RoadMovie und RoadMap mitteilen und schon konnte der erste Test durchgeführt werden. Es lief alles auf Anhieb! Ganz großes Kino! Window 7 lief auch ohne zu murren und auch noch recht flott. Nun stand einer echten Ergometer-Win-7-Testausfahrt nichts mehr im Weg.
Mondfeld wurde gewählt, die Strecke welche mir in den letzten Wochen zwei mal gecrashed war. Einmal bei Mondfeld-Dienstag-Online-Rennen und einmal früh Morgens. Alles lief super und auch die CPU-Last war viel niedriger als ich es von Windows XP her kannte: Statt durchschnittlich um die 50% waren es nun nur noch rund 30%. Da haben die Ingenieure bei Microsoft wohl ihre Hausaufgaben gemacht. Sehr schön. Hätte ich auch nicht gedacht, das ich die Bude mal loben würde…
Die ersten 20 Minuten wählte ich eine recht einfach Gangautomatik um richtig warm zu werden, danach schaltet ich auf den Race-Bereich und wollte sehen ob ich diesen bis zum Ende durchhalten würde können. Es war teilweise ganz schön hart immer rund zu treten, aber die Mühen wurden belohnt, denn ich konnte meinen Vorsprung gegenüber meiner schnellsten Fahrt immer weiter ausbauen und so kam ich am Ende mit einem Vorsprung von 950 Metern bzw. 1:30 Minuten, geschafft aber glücklich ins Ziel. Ein prima Test für das Online-Rennen-Training am Dienstag. Morgen werde ich dann in der Toskana fahren, natürlich wieder mit Windows 7 im Gepäck.

