ERT-Teneriffa 2016 – Tag 3

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»Las Caletillas nach San Christóbal de La Laguna«


Heute begrüßte uns ein herrliches Frühstücksbüffet in unserem (spanischen) vier Sterne Hotel. Die Welt meinte es gut mit uns, denn erneut strahlte die Sonne vor dem Hotel und ließ einen herrlichen Tag auf dem Renner erwarten.

Da wir auf Meereshöhe starteten musste erstmal der Berg hochgefahren werden. Nicht flach, sondern gleich richtig steil. Beim Blick zurück war ich überrascht wie schnell man doch an Höhen gewinnen kann, wenn es ein wenig steiler hoch geht. Die Boote glitzernden wie kleine Modellbauminiaturen im Atlantik.

Nun ging es wieder oberhalb der Inselautobahn sehr wellig nach Santa Cruz, der Hauptstadt der Insel. Ein mit vielen Ampeln und Autoverkehr gespicktes Ungetüm an Stadt. Ich war froh dass es in der Stadt bergab ging und so der Moloch schnell hinter uns gelassen werden konnte.

Weiter ging es entlang der Küste am Containerhafen vorbei, bevor es in einem kleinen Ort links ab, in den Berg ging. Und was für ein Berg! Über uns sah man die Serpentinen, wie sie in den Fels gehauen waren. Da mussten wir hoch. Nach einer guten Stunde war ich oben. Ganz ob gab es einen Abzweig, der die lange und die kurze Route trennte. Da wir die lange Route geplant hatten, ging es gleich weiter bergauf. Zum Glück lag aber nach einem Kilometer eine schmucke Jugendherberge am Wegesrand, die uns zum Einkehren einlud. Nach einem Bokadio con ceso Blanco und zwei Cola Zero ging es dann gestärkt auf die zehn Kilometer lange Stichstrasse. Dirk, unser Touren-Gourmet hatte einiges für die Extra-Kilometer versprochen: verschiedene Temperaturzonen, Tropen, wilde Tiere, Abenteuer und er sollte in vielen Teilen recht behalten. Die Straße war wirklich atemberaubend und jeder Meter wurde mit größter Freude unter die beiden Räder genommen.

Naja nicht ganz denn die Wellen und Anstiege zwackten ganz schön in den Beinen.

Wieder auf der Hauptstrecke gab es dann Buffet, genauer gesagt Croissant mit Nutella. So konnte gestärkt in den letzten langen Anstieg gegangen werden.

Dann bergab über eine extra Nase, die wieder herrliche Natur bot.

Dann noch ein wenig durch die Ebene und unser doch recht abgewracktes Hostal-Berlin war erreicht. Zum Ausgleich gab es herrliches Tapas im, mit verkleideten Kindern vom Halloween Fest, überfüllten Ort.

Morgen dann der Berg der Berge dieser Insel: ich bin gespannt!

ERT-Teneriffa 2016 – Tag 2

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»El Medano nach Las Caletillas«


Nach einen etwas kargen Frühstück in Form von drei Schreiben Toast, einer Tasse Kaffee und etwas Rührei ging es pünktlich um 9 Uhr los.

Die Bande drückte gleich richtig los und ich ließ reißen. Marcel, der schon ein paar Wochen auf der Insel war fuhr mit mir und ein nettes Gespräch überbrückte die Aufwärmphase. Apropos Aufwärmphase, diese fiel bei über 25°C äußerst kurz aus. Der erste Anstieg tat ein Übriges.

Die Landschaft war klasse, etwas karg, aber der fast ständige Meerblick und die vielen Wellen machten richtig Spaß.

Wir waren nun zu Viert. Irgendwann fuhren wir auf die grossse Gruppe auf und kehrten auch zum Café con Leche ein. Jetzt ging es auf einem Plateau immer der Küste entlang nach Norden. Irgendwann waren wir von dem ewigen Auf & Ab so abgekocht, dass ein Cola- und Gesalzene-Erdnüsse-Stop in der Mittags-Glut-Hitze eingelegt wurde.

5 km später gab es dann das WFF-Buffet. Kekse und Nutellabrote, dann weiter. Jetzt noch 12 km bergab und dann war der schöne Küstenort erreicht. Schönes Hotel, schöner Urlaub.

ERT-Teneriffa 2016 – Tag 1

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oder »Rund um El Medano«


Mir war klar, dass es ein beschwerlicher Weg werden würde, bis in endlich auf dem Renner auf der Kanareninsel Teneriffa sitzen würde. Aber der Reihe nach: Da unser Flug zur unsäglichsten Zeit, um kurz nach 4 starten sollte, entschloss ich mich, mich nicht aufs Ohr zu legen und »durch zu machen«.

Das gelang mir zwar nicht ganz, denn um kurz nach 12 nickte ich vor dem Fernseher für eine gute Stunde ein. Glücklicherweise wachte ich rechtzeitig von selbst wieder auf, sodass mich ein lieber Arbeitskollege um kurz nach 2, »gepowernapped« nach Schönefeld bringen konnte.

Wir Berliner können ja bekanntlich Einiges, nur wahrlich keine Flughäfen. Der elektronische Check-In war für den Small-Planet Flug nicht aktiviert worden und so ging es neben dem Einchecken auch noch um die Sitzplatzwahl, was eine ganze Menge an Zeit in Anspruch nahm. Übermüdet mit Reisegepäck Schlange stehen – nicht schön.

Hinzu kam das sich bei aktuellen Billigfliegern die Rückenlehne auch bei 5-Stunden-Flügen nicht mehr kippen lässt, was eine angenehme Nachtruhe trotz Noise-canceling Kopfhörer fast unmöglich machte. Oh well. Ich habe ja Urlaub!

So erreichte ich relativ übermüdet die Sommerinsel. Der Himmel war zwar bedeckt, aber das Thermometer zeigte 32°C, was für einiges alles entschädigte.

Die Bande war natürlich voller Tatendrang und so wurden nach einem schönen Frühstück an der Strandpromenade der Radverleih aufgesucht.

Das Rad war leider nicht so wie ich es mir erhofft hatte, ließ sich aber gut fahren. Luxus-Probleme die im Urlaub nicht wichtig sind. Wichtiger war, dass es schön warm war und der Renner bewegt werden wollte. Wir fuhren erst kurz im Flachen und dann ging es auch gleich bergauf und nie wieder bergab. Nach einer knappen Stunde warten Herb, Ralph und Mathias an einem Café um eine Cola zu ziehen und einen Kaffee zu trinken. Eigentlich waren wir so gut wie oben, nur noch ein paar Kilometer, dann ging es auf einem langen Plateau die Küste entlang. Wir hatten einen wunderbaren Blick über die Bucht und die leichte Briese ließ die Wärme gut ertragen. Perfekte Rennrad-Bedingungen, aber auch ganz schön stressig das Terrain. So ein wenig kam ich schon ins Zweifeln ob ich, als nicht wirklich passionierter Bergfahrer, hier viel Spaß haben würde.

Am Ende der Runde kehrten wir dann noch ein zweites Mal ein, was mehr sehr gelegen kam, da ich keine Riegel eingepackt hatte.

Die restlichen 10 km wurden noch an der Küste abgespult, bevor die HomeBase in Form einer einfachen Jugendherberge mit dem Schönen Namen »Casa Grande Surf Hostal« erreicht wurde. Zum Abendessen gab es drei Sorten leckeres Paella.

Leider habe ich Mist bei der Trackaufzeichnung gebaut, deshalb kein ordentlicher Track hier: