Auf Friedensfahrt–Kurs 2013 1. Tag: Ludwigsfelde -> Leipzig

Lesezeit: 2 Minuten

156,56 km | 342 Höhenmeter


Endlich war es wieder soweit und ca. 30 Radler trafen sich in Ludwigsfelde um sich auf den Pre-Prolog nach Leipzig zu machen. Bevor es raus aus der Stadt ging, wurden noch die umgesetzten Findlinge vor einem Altenheim besichtigt. Danach dann »Sport frei« und mit einer netten Priese Schiebewind nach Süden.

Die Temperaturen stiegen schnell jenseits der 20° Celsius und so konnten die Armlinge abgestreift werden. Perfekt! Obwohl der Himmel ständig aussah als würde er sich gleich über uns ergießen blieb es fast trocken. Nur sehr sporadisch sprühte es leicht von oben.

Proviant für die nächsten TageIn Jüterbog war für uns ein Buffet mit Proviant in Form von lecker geschmierten Stullen geplant. Leider entfiel dies aufgrund eines ersten Defektes des Begleit-LKWs. Dieser musste außerplanmäßig einen Werkstattaufenthalt einlegen und so gab es erst an der Elbe in Dommitzsch nach rund 100 km Vollkornstullen mit Nutella, Apfelschnitze, Tomaten, Gurken und Bananen.

Findlinge in LudwigsfeldeNach dieser willkommenen Pause, zu der das BRT verspätet eintraf, weil es sich verfahren hatte, nahmen wir, wie schon vor zwei Jahren, die Elbfähre und steuerten weiter Richtung Leipzig. Nach kurzem Beschleunigen knallt es an Ralphs Rad und ein platter musste beseitigt werden. Nicht der Letzte für heute, der uns eine Zwangspause bescherte.

Trotzdem erreichten wir schon um 15:30 Uhr das komfortable A&O Hostel, nahe des Leipziger Hauptbahnhofs. Nach dem die Räder gereinigt und im Radkeller untergebracht waren, machten wir uns auf in die Leipziger Altstadt, um die verbrannten Kalorien wieder zuzuführen. Morgen dann ein wenig welliger.

On the road to Leipzig

Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 7 – Muro-Petra-Can Picafort

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oder »Erdbeerkuchen-Runde«


Da heute Abreisetag war, standen traditionell keine langen Touren mehr auf dem Zettel. Alexander und Christian reisten schon nach dem Frühstück ab, so war für sie eine Mitfahrt nicht mehr möglich. Schade, denn sobald Herbert, Yosra und ich Alcudia in Richtung Muro verließen, brach der Himmel auf und die Sonne zeigte sich. Das Garmin-Thermometer schnellte auf über 20°C hoch. Definitiv zu warm für Lang-Arm-Trikot und Windweste.

Egal, die Stimmung und der Spass am Radeln in der Sonne stieg trotzdem von Minute zu Minute. Eigentlich wollte ich 2x Kuchen-Pause machen, aber Yosra und Herbert überstimmten mich mit 2/3-Mehrheit, weiter nach Can Picafort zu fahren, um dort einen Erdbeerkuchen an der Strandpromenade zu essen. Ein Stop auf knapp 90 km sollte genügen.

Ich bereute die Entscheidung nicht, denn so ließen sich die Hügel mit mehr Vorfreude wegdrücken. Aber nicht nur diese wurden verdrückt, auch der Erdbeerkuchen machte richtig Laune.

Nun noch rund 16 km zurück ins Resort, Duschen, Rad zerlegen und bloggen … husch husch, das Flughafen-Shuttle wartet … ein Resumé folgt und auch die Antwort auf die Frage, ob ich in 2014 hier wieder einchecken werden. Es bleibt spannend!

Abschlussfoto

Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 6 – Palma Runde

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Auf ’nen Karottenkuchen + Café con Leche nach Palma«


Heute stand unsere letzte lange Etappe auf dem Plan: Wieder sollte es runter in die Hauptstadt der Insel gehen. Nicht ohne vorher noch ein paar Höhenmeter zu sammeln, und so luden wir den Track des letzten Jahres auf unsere Navigationsgeräte. So ging es vor Esporles hinein in einen kleinen Anstieg, hoch nach Establiments, bevor es nach einer kurzen aber flotten Abfahrt in den eigentlichen, knapp 10 km langen, Anstieg ging. An einem Abzweig, der nach Calvià oder über den Berg ging verloren wir fast die Hälfte der Gruppe weil sie ohne Navigation und Plan einfach gerade aus fuhren.

Ewig lange Strasse hoch nach Sa CabanetaNach einer gefühlten Ewigkeit, oben auf dem Plateau mit herrlichem Überblick über Palma stürzten wir uns zu Viert in die Abfahrt um unser Café im Hafen anzusteuern. Dort wartete ein Tisch in der Sonne und super-leckerer Karottenkuchen mit Café con Leche auf uns.

Pünktlich zur Abfahrt trudelten auch noch Yosh und Niels ein, die den Abzweig nicht erwischt hatten und deshalb eine extra Nase fahren durften. Volker blieb weiter verschwunden.

Zurück durch unser PM-TalGestärkt machten wir uns auf die Heimreise, entlang des schönen Radwegs, direkt am Meer. Die Meeresbriese und das Rauschen ließen echtes Urlaubsfeeling aufkommen.

Dank der hervorragenden Streckenplanung von Alexander, musste nur eine Ampel passiert werden, und schon erreichten wir eine kleine, aber feine Ausfallstrasse aus der Großstadt. Nun noch die ewig lange Strasse hoch nach Sa Cabaneta, dann war schon Santa Maria erreicht, wo es noch einmal eine City-Eroski-Pause gab. Aber selbst die CokeZero half mir heute nicht, smooth nach Alaró hoch zu kurbeln, aber meine Buddies warteten brav auf mich.

Jetzt noch die letzten Meter zurück zur Base und ein herrlicher Tag auf dem Renner geht zu Ende. Danke fürs Mitnehmen!