Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 2 – Porto Christo

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oder »Der Kampf mit dem Wind«


Heute war beim Frühstück noch nicht so recht klar, welche Strecke gefahren werden sollte wollte. Einerseits wollten meine beiden Kettenbrüder Alexander und Christian endlich einmal San Salvador vom Zettel streichen, zum Anderen plante der A3K eine lange flache Etappe nach Porto Christo.

Wir entschieden uns für die vermeintlich entspanntere Fahrt in der großen Gruppe. Pünktlich ging es um kurz nach 10 bei Sonnenschein und leichtem Schiebewind raus nach Osten.

Die Küstenstadt Cala Rajada war schnell erreicht und die Anfahrt hoch zum Leuchtturm wurde erklommen. Oben wurden Fotos gemacht, dusselige schlaue Geschichten erzählt und Riegel verdrückt, bevor es weiter nach Süden ging.

Nun war Schluss mit lustig, denn der Gegenwind hatte und fest im Griff. Nur im Windschatten ab Reihe 3 war es halbwegs erträglich. Die Reisegeschwindigkeit war unterirdisch und die Hügel taten ihr übriges. Kraftlos erreichten wir ich Porto Christo.

Raoul wurde als Verstärkung dort aufgegabelt und ein mitgeführtes Sandwich samt Riegel wurde verdrückt. Nun lief es wieder einigermaßen obwohl der Wind uns weiter fest im Griff hatte.

Manacor war dass Zwischenziel, dann Petra, wo endlich unsere Kaffee- und Kuchen-Pause geplant war. Auf dem Marktplatz gab es in der milden Frühlingssonne standesgemäß Mandelkuchen und Café con Leche. Herrlich!

Nun noch die gut 40 km zurück zum Ressort. Mit vollem Bauch und müden Beinen ging es weiter gegen den Wind, zumindest bis kurz vor Sa Pobla, wo wir gen Norden fuhren und somit Schiebewind durchs Schilf genießen durften.

Es wurde wieder ordentlich an der Kette gezogen. Leider verpasste es das Führungsteam am Kreisverkehr in Porto Alcudia auf die Nachzügler zu warten und so fuhren verstreute Grüppchen zurück zur Base. Schade, denn in den vergangenen Jahre sammelten wir uns immer und fuhren gemeinsam die letzten Kilometer.

Trotzdem: Großer Sport bei warmen 20°C und fast wolkenlosem Himmel.

Mallorca Trainingscamp 2013 – Tag 1 – Orient & Kloster Luc

Lesezeit: 2 Minuten

oder »Schön, wieder hier zu sein.«


Jetzt bin ich wieder hier – auf meiner Rennrad-Insel. Im vierten Jahr, im gleichen Resort mit ähnlicher Besetzung. Aber diesmal wird alles anders?! Aber was? Der Spass? Das Lachen, das gemeinsame Schwitzen und Leiden die steilen Rampen hinauf?

Genau deshalb bin ich in diesem Jahr hier her gekommen, um dass heraus zu finden.

Ob es nur eine einfache Aneinanderreihung von positiven Erlebnisse ist oder ob sich etwas Neues ergibt an den gleichen Anstiegen, mit den gleichen Buddies und den gleichen Mandelkuchen.

Zweifelnd fuhr ich in den warmen windigen Frühlingsmorgen hinaus, auf alten Wegen durch das Peter-Maffay-Tal, um wieder das zu finden, dass ich die letzten Jahre sehr viel hatte: Zusammenhalt, Begeisterung, Wettkampf und ganz viel Spass.

Schon an den ersten kleinen Rampen merkte ich, dass durch meinen geringen Trainingsfleiss im der letzten Monate die Beine kraftlos waren. Würde am Ende trotzdem Spass übrig bleiben? Warum stellte ich mir überhaupt diese Fragen? Früher trat ich einfach weiter, heute grübelte ich.

War ich in eine Sackgasse gefahren? Hat sich mein Sport verflüchtigt?

Auf dem Zettel stand heute bekanntes und bewährtes: Orient und Kloster Luc wollten erklommen werden. Nicht gerade dass, was man unter einen Einführungsrunde versteht. Erstmal flach fahren und so…

Aber gut, wer zu spät anreist, muss sich irgendwo einfinden. Die Damen und Herren vom A3K hatten sogar noch wilderes vor und so blieben mir nur die Alternativen: kleine Gruppenfahrt auf oben beschriebenen Wegen oder alleine fahren.

Ich entschied mich für die Gruppenfahrt, merkte aber schnell dass es ganz und gar nicht harmonisch rollte. Jeder fuhr irgendwie, wie er wollte und klare Absprachen gab es nicht.

Fahrspass stellte sich so bei mir nicht ein und ich versuchte nun in der Gruppe mein Ding zu machen, was mir nicht gelang. Ich sehnte mich nach den tollen Gruppen der vergangenen Jahre, die einfach funktionierten, mit klaren Absprachen an die sich alle hielten. Schade.

Die Anstiege hoch nach Orient und Kloster Luc wurden von mir langsamer, aber mit höherem Puls, als in den Jahren zuvor gefahren. Ich merkte, dass mir die vielen Winter-Ergometerkilometer in diesem Jahr fehlten.

Egal, Ausbelasten, der Spass an der Bewegung, Quälen, Lachen und Genießen stand auf dem Zettel und nicht neue Rekorde aufstellen.

Zurück im Resort freute ich mich über die erklommenen Höhenmeter, die neuen Laufräder, die super liefen und den herrlichen Sonnenschein bei knapp 20°C.

Mal sehen, was noch so kommt…

 

Mein Sportjahr 2012 – Eine Retrospektive

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Jahreskilometer2012Wieder geht ein ereignisreiches Sportjahr zu Ende. Auch in 2012 wurden wieder viele Kilometer unter die Laufschuhe und Continental GP 4000 S genommen. Faszinierende Radreisen habe ich unternommen und auch beruflich hat sich in 2012 einiges für mich verändert. Insgesamt weniger Kilometer als in 2011 wurden abgespult, sowohl per pedes als auch mit dem Rad. Auch gab es, bis auf wenig Ausnahmen beschränkt, keine Besuche mehr im Fitnessstudio. Mal sehen ob sich dies für 2013 wieder ändern wird.

Ein Jahr voller Wandel und Veränderung geht zu Ende, mit vielen Momenten, an die ich mich sehr gerne zurück erinnere. Auch verlief diese Saison nahezu sturzfrei, was sich in 2013 gerne wiederholen darf.

Ein wenig wehmütig schaue ich schon auf 2012 zurück, denn an die grandiosen Leistungen aus 2011 konnte ich nicht anknüpfen. Seien es die Umfänge, Gesamtkilometer oder Bestzeiten auf meinen Runden, da konnte ich in 2012 keine wirkliche Schippe drauflegen.

Egal, das Motto sollte nicht immer »Höher-schneller-weiter« sein – der Spass darf nie zu kurz kommen – und der war fast immer im Gepäck.

Hier meine persönlich erlebten Sport-Highlights aus 2012:

  1. 19. Dreiländergiro Nauders (Artikel Link)
  2. Škoda Velothon Berlin 2012 (Artikel Link)
  3. 10. Frankenwald Radmarahon (Artikel Link)
  4. 10. Kaunertaler Gletscherkaiser (Artikel Link)
  5. Radmarathon Berlin-Fichtelberg  (Artikel Link)

und hier noch Last but not least, meine unvergesslichste Rennradausfahrt in 2012: Auf einen Cappuchino nach Meran – Danke Isabell, Dirk und Helge für’s Mitnehmen!

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für 2013!