Tiri nach Baruth und Petkus

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oder »Ab in den Süden«


Nachdem ich das letzte mal Rund um Berlin mit den Tiri’s gefahren bin, war der Wunsch doch sehr gross, mit der Bande mal wieder die Kurbeln zu drehen. Also angemeldet und nix wie runter zum Treffpunkt.

Ich traf als erster an der Stadtgrenze ein, und so konnte ich noch ein wenig die Morgensonne genießen und mich auf die lange Tour mit einem halben Riegel vorbereiten, bevor aus allen Himmelsrichtungen die MitfahrerInnen eintrudelten.

Da die Runde von Oleg als »smooth« ausgeschrieben war, wurde auch nicht geballert, was mir sehr entgegen kam. Auch die Senioren freuten sich, denn sie hängten sich kurzentschlossen bei uns rein und begleiteten uns bis nach Petkus, was den Schnitt, aber nicht die gute Laune drückte.

Ausgiebige Kettengespräche ließen die Anreise in den Fläming wie im Flug vergehen und schon erreichten wir die, wohl bekannte, Einkehr »Roggenkönig». Es gab alkoholfreies Hefeweizen und Apfelkuchen zu 5,80€, was sich als äußerst schmackhafte Kombination erwies.

Gute gelaunte ging es dann gen Heimat, denn eklatante Fahrfehler meinerseits blieben heute ebenso so aus, wie damit verbundene Rüffel von der Rennleitung. So konnte ich wunderbar in der zweiten oder dritten Reihe mitrollen. Fein.

Gerne hätte ich nochmal eine Pause in Trebbin gemacht, aber soviel Cake-Ride sollte es wohl heute auch nicht werden und es ist ja auch Olympia und überhaupt: wir waren ja nicht zum Kuchen-Essen unterwegs.

Als ich die Home-Base erreichte waren fast 180 km auf dem Garmin. Ganz schöner Schuh, nur gut, dass wir nicht sooo an der Kette gezogen haben. Danke fürs Mitnehmen, gerne wieder!

Große Bäcker-Runde nach Fehrbellin

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oder »perfektes Sonntags-Radfahren«


Lange schon bin ich nicht mehr die »Lange Bäcker-Runde« nach Fehrbellin gefahren, aber wenn Karsten ruft, ganze elf ProtagonistInnen erscheinen und die Sonne lacht, kann ja kaum etwas schief gehen.

Viele neue, sympathische Mitfahrer kamen pünktlich um 9:30 Uhr zum Rathaus und so konnte gleich tatkräftig gemeinsam gegen den West-Wind gestrampelt werden. Teilweise zwar echt garstig dieser Wind, aber immer im Hinterkopf, dass die Rückreise umso bequemer werden würde. Sehr schön.

Bei einigen Gegenwind- und Seitenwind-Passagen fluchte ich innerlich doch ganz schön, aber dass ist hier ja auch kein Pony-Hof sondern grosser Sport. Also Ruhe im Karton und weiter bis nach Fehrbellin. Der Konditor scheint sich so langsam rumgesprochen zu haben, denn es war ganz schön Betrieb dort.

Nach zu viel Kuchen ging es dann weiter. Dieser war aber erstaunlich schnell und gut verdaut und so konnte diesmal mit dem Wind, fröhlich gefahren werden.

Home-Base wurde ohne grosses Aufsehen erreicht. Klasse Ausfahrt, sehr nette Mitfahrer. Gerne wieder!

10-Uhr-Gruppe nach Ferch

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oder »Leider nicht mehr mein Niveau«


Die halbe Rennrad-Fahr-Fraktion war in weit entfernten Bundesländer unterwegs und deshalb musste heute mal wieder die alt-bewährte 10-Uhr-Gruppe herhalten, um in den Genuss einer Gruppenausfahrt zu kommen.

So war zumindest der Plan. Auch Uwe hatte sich zum Tunnel verirrt, die Sonne schien und alles wirkte entspannt. Auch die Rausfahrt über den Schäferberg ließ sich noch gut mitfahren. Mit 30 km/h dort hoch, in der Gruppe, geht gerade noch so. Dann Potsdam durchquert und über die Brücke nach Werder. Hier kannte ich mich gar nicht aus und leider zog die Führungs-Clique um Klaus-Hennig auch dermaßen an der Kette, dass ich alle Körner verpulvern musste, um dran zu bleiben. Denn die Wellen dort, zogen mir richtig die Socken aus.

Als es vor Ferch dann auf den Rennweg nach Beelitz ging, war zwar wieder bekanntes Terrain erreicht, das machte das Ganze aber nicht besser. Ich musste reissen lassen und bewegte mich nur noch im Schneckentempo vorwärts.

Die Bande wartete dankenswerterweise am Ende des Radwegs auf den Nachzügler. Nun sollte gekreiselt werden. Ich machte mit, die Drehungen wurden immer schneller und die Beine immer schwächer. Vor Schönhagen dann eine Baustelle, aus der ich nicht schnell genug rauskam und die Bande war weg. Auch ok, denn nun konnte mein Tempo fahren und am Getränke Hoffmann in Trebbin erstmal ein kaltes Dr. Pepper trinken.

Danach musste ich leider alleine gegen den Wind anradeln und, welch Wunder, die Beine krampften. Das war wohl echt zu viel heute. Ich überlegt kurz ob ich noch den Willy fahren sollte. Klar, langsam würde es wohl gehen und es ging.

Leer erreichte ich die Home-Base. Gutes Training. Morgen hoffentlich etwas ruhiger.