10-Uhr-Gruppe nach Lehnin

Brandenburg
Lesezeit: 2 Minuten

oder »Flotter Ritt ins Havelland«


In Ermangelung guter Tourenvorschläge verschlug es mich mal wieder an den Auerbachtunnel. Ein beliebter Treffpunkt für sportliche Radtouren am Wochenende. Die üblichen Verdächtigen fanden sich auch wieder pünktlich um kurz vor 10 dort ein. Als Klaus-Hennig eintraf gab es kein langes Schnacken mehr. Es wurde losgefahren. Heute nur bis zum Hüttenweg, denn die Krone war gesperrt. So ging es über die Argentinische Allee raus aus der Stadt. Ungewohnt mit einer grossen Gruppe dort im Affenzahn langzuradeln. Ein wenig Velothon-Feeling kam auf, dann war auch schon der Schäferberg erreicht der heute relativ lässig überquert wurde.

Klaus-Henning hatte heute die Runde über Lehnin gewählt, da der Wind hierfür günstig stand. Eine für mich gänzlich unbekannte Strecke ab Werder und ich nahm viel neuen Asphalt unter die Räder. Herrlich verkehrsarme Strassen wurde entlang geflogen bevor wir nur noch zu siebt, das verschlafene Lehnin erreichten. Eigentlich ein klasse Ort zum Einkehren oder zumindest für einen Tankstellenstop. Aber nicht heute. Ich war mit Triathleten und Vollblut-Sportlern unterwegs und die halten wohl nur in den Wechselzonen zum Laufschuhe anziehen.

Mist, denn ich war von der Reisegeschwindigkeit doch schon ein wenig gezeichnet und eine Cola hätte mir sehr gut getan. Egal, Zähne zusammenbeissen und weiter. Auch in der zweiten oder dritten Reihe musste ich ganz schön leiden und mir erhebliche Mühe geben, die Bande nicht zu verlieren.

In Ferch war es dann soweit und ich musste mit einem weiteren Mitfahrer reissen lassen. Freundlicherweise wurde in Michendorf gewartet und gemeinsam weiter gefahren. In Saarmund wollten fünf Mann dann ihre Flaschen am Friedhof füllen, wozu Klaus-Henning und ich keine Lust hatten. Wir fuhren weiter bevor es für mich mit 45 km Verspätung dann doch die Cola gab und für Klaus-Henning warteten schon die Laufschuhe für sein Koppeltraining zuhause.

Dann noch relativ gemütlich den Willy hoch und fertig war ein perfekter Trainings-Ausflugs-Tag. Hat ganz schön Körner gekostet, aber von nix, kommt nix.

Mal sehen, was morgen so geht!? Danke fürs Mitnehmen!

P.S. Wer sich über die veränderte Bildqualität der Beitragsbilder wundert: Neue Kamera  – höhere Bildqualität.

Spargel-Tour mit den Havellandriders 2016

Durch das wilde Brandenburg
Lesezeit: < 1 Minute

oder »Traditions-Ausflug zu neuem Spargel-Mittagstisch«


Heute war es wieder soweit und die Warterei auf Spargel hatte ein Ende! Es ging zur traditionellen Spargeltour. Diesmal scoutete uns Susanne eine neue Location die erprobt werden wollte: Den Spargelhof Kremmen.

Allerdings musste erst einmal ein wenig an der Kurbel gedreht werden, bevor wir uns das Mittagsmahl verdient hatten. So lieferte Susanne neben der Location auch den Track dorthin gleich mit. So mag ich das.

Mit einigen Minuten Verspätung trudelten auch noch die letzten Protagonisten in nicht ganz konformen Trikots ein. Eigentlich war ja heute Havellandrider-Pflicht-Trikot-Tag. Naja, der neue Sponsor wollte auch präsentiert werden und so ließen wir alle mitfahren.

Der Track war wirklich schön geplant und es ging durch saftig grüne Wälder auf bekannten und unbekannten Wegen. Als Hertzberg erreicht war freute ich mich, denn es waren ohne Frühstück nur noch 24 km zum Spargelhof. So manch anderer Spargelhof wurde rechts liegen gelassen, bevor wir endlich zuschlagen durften.

Zum Nachtisch dann noch ein Stück Frank-Zander-Obdachlosen-Sammel-Erdbeerkuchen. Mit vollem Bauch ließ es sich nun nicht mehr ganz so gut Kurbeln, aber wir waren ja in der Gruppe und ich fuhr die Führung mit Sebastian bis zum Kreisverkehr in Bötzow. Dann noch durch den Spandauer-Forst mit Christoph ein wenig den Puls nach oben getrieben und schon war auch die HomeBase erreicht und die Spargeltour 2016 Geschichte. Ich freue mich schon auf 2017!

Schwielowsee-Beelitz-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Ab in den Süden«


Bei dem Wonnewetter war Radfahren Pflicht. Also erstmal um 10 Uhr zum Tunnel und gucken. Uwe war auch dort, aber hatte keine Mitfahrer zu seiner Tour. Also sind wir erstmal über den Schäferberg mit der 10-Uhr-Bande raus. Das ging heute so flott, dass ich kurz vor dem Gipfel reissen lassen musste. Egal, denn ich wollte mit Uwe die Schwielowseerunde fahren. Auch Sam drehte ab, denn für sie gibt es morgen ein Kriterium.

Also auf alten Wegen die bekannte Schwielowsee-Runde mit Uwe fahren. Herrlich, denn es rollte hervorragend bei dem tollen Sommerwetter. Die neu asphaltierten Station wurden passiert und schon waren wir in Blankensee, wo zu dieser frühen Zeit noch nicht wirklich reger Betrieb herrschte. Dann über Gröben Nachhause. Der Willy wurde noch passiert. Die Beine fühlten sich heute gut an. Scheine langsamst wieder in irgendeine Art von Form zu kommen. Es bleibt spannend. Mal sehen was morgen so geht.

Uwe kurz vor Gröben