Päwesin-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Cake-Ride-Deluxe«


Was war ich froh, als gestern der Touren-Aufruf von Dirk über den bekannten Channel kam, denn es sollte in mein geliebtes Päwesin gehen. Dort befindet sich der legendäre Havelland-Bäcker »Backwahn«, der definitiv immer eine Radausfahrt wert ist.

Die üblichen Verdächtigen kamen zu meinem Entzücken um 10:30 Uhr an den Tunnel und wir starteten gemütlich gen Süd-West. Ein klasse Truppe die viel Gesprächs-Themen bot und so wurde die Fahrt durch Potsdam sehr kurzweilig. Bei Sonnenschein, aber kühlen 10°C erreichten wir dann auch den geliebten Bäcker. Siehe da: heute keine lange Schlange und so kamen wir in weniger als 5 10 Minuten zu unserem Café-Mezzo-Mix-Kuchen-Genuß. Wir klönten und genossen in der Sonne den Kuchen, der uns auf den folgenden Kilometern weiter beschäftigen sollte. Vielleicht war es auch die fehlende Fitness keine Ahnung – egal – nach Hause rollte es auf jeden Fall, nicht ohne noch 1 2 Radler in der Sonne im Brauhaus Spandau gemeinsam zu genießen.

So mag ich Rad-Ausfahrten: Bewegung an der Frischen-Luft aber keine KOM-Jagen oder ständiges Segmente-Pushen. Auch Ortsschild-Sprints wurden ausgelassen. Werde ich langsam alt?

Danke fürs Mitnehmen!

Viertel-Vor-Zehn-Gruppen-Süd-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Rollen mit der grossen Gruppe«


[gcmap act=“1119285056″ class=“alignright“]Eigentlich war geplant mit Oleg nach Treuenbrietzen zu fahren. Der Track war geladen und der Treffpunkt am Tunnel vereinbart. Als dann nur Oleg, Julia und Ralph am Tunnel standen, wurde mir ein wenig mulmig und ich entschloss mich mit der 10-Uhr-Gruppe aus der Stadt zu düsen. Zu verlockend war die grosse Gruppe mit dem üppigen Windschatten.

Das lief recht gut, konnte ich mich doch in der grossen Gruppe gut verstecken und musste nur wenig male im Wind mithelfen.

Es ging auf recht ungewöhnlichen Wegen raus aus der Stadt und dann über Trebbin nach Zauchwitz. Nur Sebastian wollte noch ein paar Kilometer machen und ich schloss mich an. Richtig ausbelastet war ich nach gut 80 km nämlich noch nicht. Windschatten sei Dank.

Aber das sollte ich jetzt werden. Bei Sebastian im Windschatten zu hängen kostete auch schon ein paar Körner und als wir in den R1-Radweg zurück nach Frech einbogen ließ ich ihn ziehen. Ich musste sowieso langsamer machen, da sich eine Speiche aus ihrer Verankerung gelöst hatte und ich so mit einem leicht eiernden Hinterrad nach Hause fahren musste.

Ich fuhr trotzdem die Nase über Krampnitz und Sakrow und war heilfroh als ich in Gatow noch den offenen Thoben-Bäcker mit seiner freundlichen Bäckerei-Fachverkäuferin vorfand. Der Erdbeerkuchen und die Käse-Sahne-Schnitte hauchten mir wieder neues Leben ein und so konnten die letzten 15 km zur Homebase recht unbeschadet weggedrückt werden.

Sehr schöne Runde, schade dass das Hinterrad nicht mehr wollte, aber vielleicht war das ja auch ein Zeichen, dass das mit dem neuen Rad mal langsam passieren muss…

Päwesin-Runde

Lesezeit: < 1 Minute

oder »Sonntag-Ausfahrt-Klassiker«


Die müden Beine konnte mich von gestern nicht schocken, fahren wollte ich bei diesem herrlichen Frühlingswetter auf jeden Fall.

Es gab die Tour für die Luschen, der ich mich nicht wirklich anschließen wollte. Zwar bin ich eine echte Lusche, da ich auf einen Samstag Morgen im April noch keine 200+ Kilometer fahre, trotzdem war mir der erneute Ritt nach Ruhlsdorf und die Einkehr bei einem Bäcker in Trebbin zu dröge.

Was also tun? Im Streckenarchiv gekramt und eine schöne 100Plus-Kilometer-Strecke gefunden.

Die ersten Kilometer entlang der Heerstrassen waren zwar nicht wirklich entspannt, als aber der Abzweig nach Gatow genommen war, rollte es verkehrsarm ins Havelland. Das Alleine-Fahren genoss ich heute sehr.

Immer wieder gerne fahre ich diese Strecke, da nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke der herrliche Backwahn in Päwesin sein reichhaltiges Kuchenangebot feil bietet. Zwei Stück genehmigte ich mir. Lutz und seine Bande kreuzten auch noch auf, ein kurzer Plausch, dann ging es für mich alleine weiter.

Ich hatte ganz schön zu kämpfen und merkte wieder einmal wie unfit ich noch war. Mal sehen ob da noch was passiert, sonst sehe ich schwarz für die ITF.